Bretter

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Holz ist nach wie vor unser wichtigstes Baumaterial. Nachdem immer weniger Bauherren zulassen, dass tonnenweise Beton in die Erde geschüttet wird, hat das Bauen mit Holz gerade wieder eine Renaissance. Aber auch im privaten Heim- und Handwerk ist Holz allgegenwärtig, und der erste Schritt vor einem neuen Bauprojekt ist meist, die Bretter zu besorgen.

Da fängt die Schwierigkeit allerdings schon an. Welche Bretter soll man kaufen, wenn man sich zum Beispiel nur einen Rahmen selbst basteln, oder nur eine hübsche Deko erschaffen will. Die Welt des Handwerks und der Bretter ist voll von technischen Begriffen, in die wir ein bisschen Licht bringen wollen.

Welches Holz?

Zuerst muss man sich entscheiden, welches Holz man verwenden möchte. Alle Hölzer haben unterschiedliche Farben und Eigenschaften, und so natürlich auch die Bretter. Nicht nur wie stark die Holzbretter sind, und welche Längen sie haben können, hängt unter anderem von der Holzart ab, auch ihr Widerstand gegen Witterung, ihr Geruch, ihre Langlebigkeit und ihre Haptik.

Fichte: Die Fichte ist ein schnell wachsender Baum, weswegen Fichtenholz recht günstig ist. Bretter aus Fichte sind hell-gelb bis weiß und relativ weich. Dadurch sind sie leicht zu verarbeiten.

Eiche: Die Eiche ist das Lieblingsholz der Deutschen. Es ist oft graubraun, allerdings gibt es verschiedene Eichensorten, die unterschiedliche Farben aufweisen. Das Holz ist außergewöhnlich schön, haltbar und robust, weswegen die Bretter im Hausbau und Möbelbau gleichermaßen wichtig sind.

Tanne: Tannenholz ist ebenso verbreitet wie Fichte. Es duftet herrlich, aber ist leider wenig witterungsbeständig und so für Außenanwendungen eher ungeeignet.

Lärche: Bretter aus Lärche haben eine unwiderstehlich rote Farbe, die dann über die Zeit ins Silberne übergehen. Häuser mit einer Verkleidung aus Lärchen-Brettern sind unwiderstehlich schöne Architektur!

Kiefer: Es gibt bestimmt kein Kinderzimmer, das nicht schon einmal mit Kiefer-Brettern zu tun hatte. Es hat viele Vorteile, aber ist leider recht anfällig gegenüber Schädlingen.

Douglasie: Bretter aus Douglasie sind die besten Kandidaten für Terrasse, Balkon und andere Outdoor-Projekte: Sie sind natürlich wasserabweisend!

Teakholz: Bretter aus Teakholz besitzen eine Karamell-Farbe, sind äußerst beständig und haben eine natürliche Widerstandskraft gegen Insekten, Pilze oder andere fiese Holzfeinde.

Nussbaum: Nussbaum hebt sich charakteristisch von den anderen Hölzern durch seine schokoladenbraune Farbe ab. Es ist besonders fest und hat einen edlen Schimmer.

Holzbretter sind immer massiv. Massivholz wird Holz genannt, das hundert Prozent pures Holz ist und nicht etwa furniertes Sperrholz. Alle Holzbretter sind also von bester Qualität und Natur pur! Wenn die Wahl auf eines dieser wunderschönen Hölzer gefallen ist, beginnt der nächste Schritt.

Welche Bretter kaufen?

Bretter sind natürlich nicht gleich Bretter. Erst muss man feststellen, was für Bretter man eigentlich benötigt:

Rundholz wird das Holz genannt, das nach dem Fällen und Entasten fertig zur Weiterverarbeitung kommt. Also im Prinzip kein Brett, sondern ein Stamm.

Schnittholz dagegen werden die Bretter genannt, die frisch aus dem Stamm geschnitten wurden.

• Diese frischen Bretter heißen ungesäumt, wenn die Rinde noch nicht abgeschnitten wurde, sondern noch am Rand des Bretts zu erkennen ist. Besäumt ist das Gegenteil.

• Die frischen Holzbretter werden dann entweder gehobelt, oder sägerau belassen. Gehobelte Bretter haben eine glatte Oberfläche, sägeraue müssen noch weiterverarbeitet werden.

• Eine Weiterverarbeitung der frischen Bretter wäre zum Beispiel das Kantholz. Kanthölzer sind rechteckig geschnittene Bretter, die unter anderem beim Fachwerk verwendet werden.

Imprägniert oder druckimprägniert sind Bretter, die durch die Anwendung von Druck widerstandsfähiger gemacht werden.

Gespundet heißen Bretter, die einen Spund besitzen, also eine Einkerbung zum Verbinden mehrerer Bretter. Mit Nut und Feder lassen sich Bretter aneinander stecken.

Für alle DIY-Projekte, egal ob im Haus oder im Garten, findet sich das richtige Brett. Bretter, Balken, Bohlen, Dielen: Nicht nur die Auswahl, sondern auch die Verwendungsmöglichkeiten sind riesig. Aber egal, ob Sie schrauben, stecken oder lackieren wollen: Bretter sind sicher die richtige Wahl!

Verwendung von Brettern in sämtlichen Wohnräumen

Bretter sämtlicher Art kann man in fast jedem Wohnraum finden. In der Küche ist wohl das meistgenutzte Brett das Schneidebrett. Das Schneidebrett ist in den meisten Fällen aus Holz, kann aber auch aus Kunststoff erstanden werden. In den anderen Wohnräumen kommen Breiter meist beim Bodenbelag in Gebrauch. Im Badezimmer können Sie mit einem Brett aus Holz ganz einfache eine Ablagefläche für die Badewanne schaffen. Schneiden Sie hierzu einfach ein Brett auf die passende Größe zurecht, sodass dieses links und rechts auf den Seitenrändern der Wanne aufliegt, und stellen Sie die Utensilien, die Sie beim Baden benötigen, darauf ab.

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