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Dein WestwingDielen-Guide

Der Fußboden in unseren Wohnräumen hat einen maßgeblichen Einfluss auf die gesamte Wirkung des jeweiligen Raumes. Ob nun Fliesen, Dielen oder Teppichboden: Alle diese Bodenbeläge haben ihre Vorteile und zeigen diese auch liebend gern. Man geht kein Risiko ein, wenn man sagt, dass ein Teppichboden sehr gut in ein Schlafzimmer passt und Fliesen genau den besonderen Gegebenheiten im Bad und in der Küche entsprechen, doch Dielen sind echte Allrounder, die mit vielen positiven Eigenschaften aufwarten. Denn je nach Zusammensetzung und Versiegelung sind sie in jedem Raum der Wohnung einsetzbar. Überzeugen Sie sich selbst!

Bei Westwing gibt es eine große Auswahl an Mobiliar und Wohnaccessoires. Hier finden Sie auch Inspirationen, Tipps und Tricks wie Sie Ihre Wohnräume noch schöner gestalten können. Unsere Stil-Experten sind täglich im In-und Ausland auf der Suche nach neusten und schönsten Trends für Sie. Bei täglich wechselnden Themen-Sales, mit bis zu -70% Rabatt, finden Sie alles was Sie zum verschönern Ihres Zuhauses benötigen. Lassen Sie sich doch von unserem Westwing Magazin für Ihre eigenen DIY-Projekte überzeugen!

Laminat und Parkett: Die Unterschiede beider Dielen

Parkett und Laminat sind beides Dielen, die oft und gerne verwendet werden und sich so auch in vielen Haushalten wiederfinden, doch es gibt grundlegende Unterschiede bei diesen beiden Dielen, obwohl sie oft gleich aussehen. Laminat besteht aus Holzfaserplatten oder Spanplatten, auf die eine schmale Dekorschicht aufgetragen wird. Genau dieses Verfahren der Produktion und Herstellung der Dielen macht das Produkt Laminat so günstig, wodurch Laminat als Bodenbelag wesentlich öfter in Mietwohnungen zum Einsatz kommt, als beispielsweise Echtholz-Dielen.

Natur pur: Im Gegensatz zu Laminat besteht Parkett vollständig aus Holz, somit wirken diese Dielen gleich viel edler, wertvoller und bringen uns die natürliche Wärme nach Hause, mit der wir uns rundum wohlfühlen können. Doch man muss auch beachten, dass diese stilvolle Exklusivität durchaus ihren Preis hat, so können Parkett und Dielen ziemlich teuer sein! Massivholzdielen, wie beispielsweise aus der Eiche, werden auch oft als Landhausdielen bezeichnet, wenn ihr natürlicher Charme durch breite Maserung oder Astlöcher einen rustikalen Touch hat. Bei Echtholz-Dielen wird nicht so viel Wert auf eine perfekte und ebene Oberfläche gestellt, hier zählt die Natürlichkeit und der Charakter, den diese Dielen mit sich bringen.

Bei den Dielen für Ihr Parkett spielt die Holzart eine wichtige Rolle. In Ihrem Schlafzimmer und Wohnzimmer dürfen es ruhig weichere Holzsorten, wie beispielsweise Fichte oder Kiefer, sein. Hartholz sollten Sie für die Dielen in oft genutzten Räumen, wie Ihr Flur oder Ihre Küche, wählen. Hier eignen sich Eiche oder Rotbuche besonders gut!

Zusammengefasst lässt sich hier sagen, dass Laminat zwar günstiger und pflegeleichter ist als das Parkett, aber denn noch haben auch die Parkettdielen ihre Vorteile und überzeugen durch andere Eigenschaften! Eine weitere Alternative von hoher Qualität neben Massivholz-Dielen sind Dielen aus Kork.

Dielen für draußen: Die Terrassendielen

Wir mögen es sehr gerne, wenn unsere Terrassen mit wundervollen Bodenbelägen erstrahlen und ideal zum gesamten Anblick des Hauses passen – doch welcher Boden ist der richtige? Schwierige Frage, denn natürlich ist Material wie Beton ein sehr günstiger Werkstoff, aber dennoch ist und bleibt Beton kalt und wenig lebendig. Und genau deswegen ist Holz als Bodenbelag auch für die Terrassendielen so beliebt. Sie sehen auf Grund ihres natürlichen und warmen Charakters traumhaft aus und auch die Haptik ist unschlagbar. Aber natürlich bringen diese Holzdielen auch Nachteile mit sich: Dadurch, dass Holz ein Naturprodukt ist, ist der Pflegeaufwand höher, denn die Einflüsse des Wetters müssen durch eine ausreichende Behandlung wieder ausgeglichen werden. Im Gegensatz zu den Holzterrassendielen stehen Dielen aus Kunststoff: Sie sind wesentlich einfacher zu pflegen, aber dennoch leidet die Haptik sowie die Optik maßgeblich!

WPC-Dielen

WPC-Dielen sind die Dielen der Zukunft! Sie vereinen alles, was man benötigt, um hübsche und auch praktische Terrassendielen zu haben. Vorerst muss man sagen, dass natürlich Holzdielen immer noch zu den beliebtesten Dielen zählen – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Doch der hohe Pflegeaufwand kostet Zeit und Nerven und so kommen die WPC-Dielen ins Spiel!

Die Abkürzung WPC steht für Wood-Plastic-Composites und bedeutet übersetzt so viel wie Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe. Dieser moderne Verbundstoff vereint eine ansprechende Optik, die der Optik echten Holzes zum Verwechseln ähnlich sieht, und einen hohen Widerstand gegenüber Wetter- und Witterungseinflüssen. So spart man sich einen durchaus in Erwägung zuziehenden Pflege- und Kostenaufwand! Diese positiven Eigenschaften werden dadurch komplettiert, dass diese Dielen vollständig recyclebar sind und den strengsten ökologischen Anforderungen entsprechen.

Douglasie-Dielen

Douglasie-Dielen sind für den Outdoor-Bereich wie geschaffen, denn durch ihre hohe Strapazierfähigkeit halten sie als Terrassendielen vielen Witterungseinflüssen stand. Die Douglasie ist ein Nadelgehölz, welches ursprünglich aus Nordamerika stammt, aber heute auch in Europa angebaut wird. Durch ihre rotbraune bis orangerote Tönung wird die Douglasie oftmals mit der Lärche verwechselt, die Douglasie-Dielen haben aber eine sehr viel gleichmäßigere Färbung. Douglasie-Terrassendielen sind nicht nur natürlich wasserabweisend, sondern auch von Natur aus so resistent gegen Schimmel, Pilze und Insekten, dass hier grundlegend auf ein Schutzmittel für das Holz verzichtet werden kann.

Dielen verlegen

DielenWenn man in ein neues Heim einzieht oder einfach sich und seinem Fußboden eine Veränderung gönnen möchte, greifen viele zu Dielen. Ein Fußboden aus Dielen, die entweder aus Holz oder aus Holzimitaten bestehen, sieht einfach toll aus und die Holzoptik strahlt eine wunderbar wohnliche Wärme und Heimeligkeit aus! Doch bevor mal diese Gemütlichkeit genießen kann, muss man erst einmal die Dielen verlegen – also erst die Arbeit, dann das Wohnvergnügen!

Da die Dielen nachhaltig und dauerhaft als hochwertiger Bodenbelag halten sollen, muss die Verlegung sehr solide durchgeführt werden. Am Anfang stellt sich daher die Frage: Soll man die Dielen schwimmend oder fest verklebt verlegen? Egal, wie man die Dielen verlegt: Es muss auf den mm genau passen, denn wenn auch nur eine kleine Lücke am Rande der Dielen oder mitten unter ihnen entsteht, ist der schöne Anblick dahin.

Dielen verschrauben: Wenn man die einzelnen Dielen verschraubt, dann müssen die Stirnseiten trotzdem miteinander verklebt oder verleimt werden. Die erste Dielen-Reihe, die an der Wand anliegt, wird senkrecht in den Boden geschraubt; alle andere darauffolgenden Dielen werden in Raumrichtung schrägt verschraubt. Danach muss die nächste Reihe Dielen mit Hammer und Schlagholz zusammengefügt werden!

Dielen verkleben: Wenn man die Dielen verkleben möchte, dann sollte man so anfangen, dass man den Kleber auf den Boden aufträgt. Am besten immer nur so viel auftragen, dass es für eine Reihe Dielen ausreicht. Die erste Diele wird mit der Nutseite zur Wand hin eingelegt. Die darauffolgenden Dielenelemente werden dann einfach nach und nach ineinander gesteckt. Mit Hilfe eines Hammers werden die einzelnen Dielen passgenau ineinander eingefügt – bitte verwenden Sie hier unbedingt ein Schlagholz und hauen Sie mit dem Hammer nicht direkt auf die Dielen, denn sonst könnten Nut und Feder beschädigt werden.

Dielen abschleifen

Dielen Abschleifen ist nicht schwer, aber mühsam, und man sollte auf einige Tipps und Tricks achten, damit man sich nicht noch zusätzliche Arbeit macht. Hier sind wertvolle Tipps, die Sie beachten sollten, wenn Sie Ihre Echtholz-Dielen abschleifen:

Mundschutz tragen: Sonst atmet man die ganzen kleinen Staubpartikel ein, die durch das Abschleifen entstehen.

Türen zuhängen: Am besten hängt man seine Türen mit feuchten Bettlaken zu, denn trotz den Staubfängers an der Schleifmaschine fliegt etwas Staub immer im Zimmer herum. Durch die Bettlaken bleibt dieser Staub aber in dem einen Raum und verteilt sich nicht in der ganzen Wohnung.

Nägel versenken: Versenken Sie alle Nägel in Ihrem Holzboden der Abschleiftiefe entsprechend. Sonst kann es passieren, dass das Schleifgerät inklusive der Schleifscheiben und Schleifblätter kaputt geht.

Dielen versiegeln

Wenn man seinen Dielenboden versiegelt, dann erstrahlen auch die ältesten Dielen in neuem Glanz – wundervoll! Aber dennoch ist und bleibt die finale Behandlung nach dem Abschleifen der Dielen reine Geschmackssache. Natürlich sind frisch abgeschliffene Dielen toll und fühlen sich einfach nur schön an, doch die Freude an dieser Naturschönheit kann schnell vergehen, denn der Boden ist sensibel und Schmutz und Feuchtigkeit haben leichten Zugang zu dem zum Vorschein gebrachten Schatz. So kommt man kaum um eine Behandlung der Oberfläche herum: Man kann die Dielen entweder mit Lack versiegeln oder natürlich mit Öl.

Auch wenn diese beiden Oberflächenbehandlungen sich im Hinblick auf den Preis kaum voneinander unterscheiden, ist das optische Ergebnis am Ende umso unterschiedlicher. Wenn die Dielen geölt werden, dann bleibt der natürliche Charakter des Holzes erhalten und der Boden wirkt wundervoll warm. Bei der Versiegelung mit Lack hingegen entsteht ein hochglänzender Boden – dieser Look passt besser zu modernen Räumen mit klaren Linien und einer limitierten Farbpalette.

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