Fashion

Fashion

Teilen

BEKANNT AUS
Sie wollen mehr erfahren? Entdecken Sie unseren Ratgeber

Dein WestwingFashion-Guide

Fashion ist die englische Bezeichnung für Mode, wird jedoch im deutschen Sprachgebrauch längst genau so selbstverständlich in den Mund genommen und begegnet uns jeden Tag in vielen Bereichen. Sei es in der Berufswelt, in der wir vom Fashion Editor sprechen, bei Lifestyle Trends wie etwa Street Fashion oder bei der Begegnung mit einem Fashion Victim.

Obwohl Fashion und Mode gleichbedeutend sind, meinen wir mit dem Begriff Fashion im Deutschen nur Kleidermode, die streng genommen eine der vielen Facetten von Mode ist. Fashion bezeichnet also nicht Äußerungen des Zeitgeists über alle gesellschaftlichen Bereiche hinweg, sondern speziell in der Welt der Kleidung, Schuhe, Taschen und Accessoires.

Fashion-Jobs

Viele wollen einen und dementsprechend hart ist das Terrain: Die Rede ist von Fashion-Jobs wie Fashion Editor, Fashion Consultant und vielen weiteren scheinbar glamourösen Berufen, von denen viele Mädchen träumen. In diesem Zusammenhang bezeichnet Fashion noch mehr als Kleidermode, sondern auch die komplette Branche, die damit verbunden ist.

Da Mode oft gleichbedeutend mit Modern verstanden wird und immer mehr englische Begriffe in den deutschen Sprachgebrauch aufgenommen werden, verwundert es nicht, dass sich das Trendwort Fashion auch in einem so seriösen Bereich wie der Berufswelt durchgesetzt hat.

Street Fashion

Mit diesem Fashion-Begriff ist erstens Urban Fashion gemeint, die in den 1980er Jahren aufkam und bis heute neben der Musik die Hip-Hop-Kultur definiert, und zweitens das Synonym zu Streetwear oder Streetstyle, also Looks, die meist von Bloggern in Großstädten auf der Straße fotografiert und als repräsentativ für den Style der jeweiligen Stadt gesehen werden. Lässige Jeans, Jacken und Shirts sind hier an der Tagesordnung.

FashionUrban Fashion – früher Ausdrucksform und modisches Phänomen der aufkommenden Hip Hop-Kultur in der Bronx, heute immer noch ein wichtiger Bestandteil des Hip Hops aber auf einem kommerziellen Mainstream-Niveau. Urban Fashion zeichnet sich durch eine lässige, überweite Passform aus, die die Haltung ihrer Träger betont, aber auch für Breakdance-Moves geeignet ist. Ebenso gehören zu dieser Moderichtung viel Goldschmuck und Sneakers.

Schnell identifizierten Hersteller wie Adidas das Werbepotential von Urban Fashion und schlossen Verträge mit Hopper-Größen wie Run DMC ab. Auch heute gibt es Kooperationen zwischen Modehäusern und berühmten Rappern, eines der prominentesten Beispiele ist das von Kanye West, der seit einiger Zeit die Menswear-Kollektionen des Hauses Givenchy auf seinen Konzerten promotet.

Street Fashion – mit der Verbreitung von Modeblogs im Internet wurden die Street Fashion oder Streetstyle Blogs geboren, die es in hoher Zahl für jede wichtige Modemetropole gibt – unter anderem Paris, London, New York, Stockholm und Berlin. Inhalte dieser Blogs sind vor allem Streetstyle-Fotografien, die scheinbar zufällig und spontan von den Streetstyle-Fotografen geschossen werden und die besonders individuell und für den Style ihrer Stadt repräsentativ gekleidete Passanten zeigen. Fakt ist jedoch, dass sich Streetstyle-Fotografie zu einer eigenen Kunstform und auch einem Business entwickelt hat, bei dem fast alles inszeniert ist. Sei es die Location – die meisten Streetstyle-Fotos werden bei Fashion Week-Events geschossen und zeigen immer wieder die gleichen Fashion-Redakteure, deren Kleiderordnung sich mehr oder weniger an die aktuellen Trends und gehypten Brands hält.

Wie der Name schon sagt, ist ein Fashion Victim ein Mensch, der jedem Trend zum Opfer fällt und seinen persönlichen Stil den kommenden und gehenden Modewellen unterordnet. In einigen Fällen kann Fashion Victim einen sehr modeinteressierten Menschen meinen, der sich für Trends interessiert und diese auch gekonnt umsetzt, meist schwingt bei der Bezeichnung jedoch ein negativer Unterton mit, der die mangelnde Individualität von Fashion Victims kritisiert und die Tatsache, dass Fashion Victims dazu tendieren, schlecht gekleidet zu sein, da es niemanden gibt, dem jeder Trend steht.

Fashion Week

Die Fashion Week ist eines der wichtigsten Events der Modeindustrie, das zwei Mal im Jahr in Metropolen auf der ganzen Welt stattfindet. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Städten Paris, Mailand, New York und London. Die Herbst/Winter Fashion Week und die Frühling/Sommer Fashion Week starten jedes Jahr im Februar in New York und enden im März in Paris. Sowohl von den Designern als auch von den Moderedakteuren und Entscheidern der Modeindustrie wird die Fashion Week immer mit Spannung herbeigesehnt, denn die dort gezeigten Entwürfe, die immer für die Saison für das darauffolgende Jahr gezeigt werden, beeinflussen maßgeblich die Designs der Highstreet-Labels und die kommenden Trends. Während es hinter den Kulissen meist ziemlich chaotisch zugeht, ist im Showroom trotz lässiger Looks Professionalität angesagt. Doch das beherrschen die Modemacher perfek tund inszenieren ihre Fashion und Trends aufwendig und stilecht.