Fondue

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Käsefondue zu Weihnachten, Fleischfondue zu Silvester, Schokofondue zum Geburtstag und Brühefondue, wenn man vom alljährlichen Fondue-Essen Diät macht! Fondue ist immer etwas Besonderes, immer superlecker und immer heißt geliebt.

Wer für andere Leute kocht, muss oft einen schwierigen Mittelweg gehen zwischen den alltäglichen Gerichten, die jedem schmecken, und den außergewöhnlichen, die manchen fantastisch schmecken, anderen aber gar nicht. Es gibt kaum ein Gericht, das so durch die Bank geliebt und so hoch geschätzt wird wie das Fondue.

Fondue: Ein Prinzip, viele Leckereien

Fondue basiert immer auf demselben Prinzip: In der Mitte des Tisches wird ein spezieller Topf mit kostbarem Inhalt heißgehalten, während jedes Mitglied aus einer Reihe von mundgerecht kleingeschnittenen Beilagen auswählt, was er auf seiner Gabel oder seinem Spieß hinein tunkt. Dazu werden Saucen und Dips gereicht oder Salate und Brot gegessen. Das ursprüngliche Fondue ist das Schweizer Käsefondue, in das man Brotstücke, aber auch Ananas oder Kartoffeln tunken kann. Doch auch gesunde Zutaten wie Pilze oder Brokkoli schmecken hervorragend.

Beim Fleischfondue wird entweder heiße Brühe oder heißes Fett gereicht, in dem man die rohen Zutaten gart bzw. frittiert. Hierbei können Fleisch, Fisch, Geflügel und alle Gemüsesorten genommen werden, man muss aber die unterschiedlichen Garzeiten bedenken. Beide Varianten schmecken hervorragend, vor allem aber, wenn die Brühe selbstgemacht ist und so ebenfalls eine natürliche Portion Fett enthält. Das Fondue chinoise, auch chinesisches Fondue oder Feuertopf genannt, ist ebenfalls ein Fondue, bei dem aber an Stelle von Fonduegabeln kleine Körbe verwendet werden, in die auch Fisch, Kräuter, Pilze oder kleine Teigtaschen gelegt und dann in der würzigen Brühe gegart oder über dem Feuertopf gedämpft werden. Ein absolutes Highlight ist es, nach dem Fondue-Essen die mit vielen Aromen angereicherte Brühe zu trinken!

Sind Sie schon ein alter Hase und suchen nach dem nächsten Kick? Dann probieren Sie es doch mal mit einem Wein-Fondue! Dazu brät man eine Basis aus Speck, Zwiebeln, Knoblauch und anderen Gewürzen je nach Geschmack, die dann mit Brühe und Rotwein oder Weißwein aufgegossen wird. Dieser göttliche Sud stellt dann die Grundlage für das Fondue Bacchus dar, das seinem Namen alle Ehre macht.

Sie suchen etwas, das Ihre Feier zu etwas ganz Besonderem werden lässt? Wie wäre es mit einem Schokobrunnen? Bei dieser Form des Fondue wird Schokolade geschmolzen und steht dann für die Gäste bereit, die sich ihre eigenen Schokofrüchte machen können. Das funktioniert mit weißer sowie mit dunkler Schokolade und Früchten wie Erdbeeren, geschnittene Bananen, Trauben und Apfelschnitzen. So ein Schokofondue ist vielleicht nicht gerade gesund, aber glücklich macht es allemal.

Das Fondue-Zubehör

Damit das Fondue funktioniert, das heißt, damit es weder kalt wird noch anbrennt, braucht man einen Topf, der die Wärme gut speichert und langsam und konstant an die Umgebung abgibt. Traditionell ist ein Gefäß aus Gusseisen, das sich jedoch nur schwer reinigen lässt. Emaillierte Töpfe oder schweres Steingut sind hier eine gute Alternative. Ein langer Stil an der Seite ist praktisch zum ungefährlichen Hantieren. Außerdem darf der Topf oder die Pfanne unten nicht anbrennen, wenn er beständig erhitzt wird. Einen speziellen Fonduetopf, auch Caquelon genannt, mit den passenden Fonduegabeln und einem Rechaud zu kaufen, ist hier die beste Wahl für unbeschwertes Fondue-Vergnügen. Damit es während dem Fondue nicht zum Familienkrieg kommt, sind farbig markierte Fonduegabeln, die die Eigentumsverhältnisse klar markieren, absolut unerlässlich. Große Teller für die verschiedenen Leckerbissen, Dips, Brote und Salate sind auch eine gute Ergänzung.

Echtes Schweizer Käsefondue

Wenn Sie bisher nur Fondue aus der Packung gekauft haben, entgeht Ihnen etwas. Deshalb gibt es hier das Rezept für echtes Schweizer Käsefondue:

1. Den Fonduetopf mit einer halbierten Knoblauchzehe ausreiben.
2. 1 EL Speisestärke mit dem Schneebesen in 300 ml weißen Wein einrühren und im Topf langsam erhitzen.
3. 200 Gramm Schweizer Emmentaler, 200 Gramm Appenzeller und 200 Gramm Gruyère dazugeben und schmelzen lassen.
4. Die Knoblauchzehe wird nun fein gepresst und dazu gegeben, ebenso wie eine Prise weißer Pfeffer, etwas Muskatnuss und edelsüßes Paprikapulver.
5. Am Schluss kommt noch ein Schluck Kirschwasser dazu!
6. Dazu reicht man klassisch Brot, Pellkartoffeln und Früchte, sowie einen Salat zum Erfrischen.

Wie bei allen Gerichten gilt: Je besser die Zutaten, desto besser der Geschmack. Deshalb sollte man unbedingt erstklassigen Wein nehmen, den man dann auch später dazu trinken kann. Alle Beilagen müssen vorher in mundgerechte Stücke geschnitten werden, und wenn Kinder mitessen, wird das Kirschwasser am Schluss besser weggelassen. Der Alkohol des Weins verflüchtigt sich mit der Zeit. Guten Appetit!

Die unterschiedlichen Fondue-Geräte

Bei den Fondue-Geräten wird üblicherweise zwischen zwei unterschiedlichen Funktionsweisen unterschieden. So gibt es das herkömmliche Fondue, welches mit einer Brennpaste erhitzt wird. Das praktische an diesem Fondue Gerät ist, dass Sie dieses sowohl im Freien als auch im Inneren problemlos nutzen können, da es keinen Stromanschluss oder dergleichen benötigt. Ein weiteres Modell ist das elektrische Fondue. Bei diesem Fondue wird zwar stets ein Stromanschluss benötigt, jedoch werden Käse, Öl oder Schokolade sehr schnell erhitzt.

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