Furnier

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Furnier ist eine sehr dünne Holzschicht, die dazu dient, andere Unterlagen zu verschönern. Furnier gibt es fast von jeder Holzart, besonders aber von Edelholz. Da es viel zu teuer wäre einen ganzen Schrank aus Massiv-Edelholz zu fertigen, nimmt man anderes schönes Holz und belegt es mit Furnier.

Furnier findet man praktisch überall. Aber unter dem Begriff verstecken sich viele verschiedene Holzarten, Gewinnungsweisen und Verwendungszwecke. Deshalb ist ein Überblick über die gängigen Furniere und ihre Anwendungen der erste Schritt zum Arbeiten mit Furnier.

 

Möbel mit Furnier

Furnier ist eine super Möglichkeit, um Holzmöbel ein bisschen aufzuhübschen. Selbst Möbel aus Spanplatten oder Sperrholz sehen nach dem Bekleben mit Furnier, aus wie aus edlem Holz gefertigt. Die Wahrheit erfährt man nur, wenn man den Schrank oder das TV-Lowboard in seine Einzelteile zerlegt. Aber Furnier wird nicht nur verwendet, um billige Möbel zu verkleiden. Es wurde schon immer zur Zierde und Dekoration eingesetzt. So wurden früher in dunkle Nussbaum-Möbel, und Nussbaum ist ja auch ein sehr wertvolles Holz, hellere Abschnitte aus Ahorn oder Esche eingefügt, um Muster und Ornamente zu schaffen.

Basteln mit Furnier

Nicht nur für Möbel sind Furniere eine tolle Sache. Die Holz-Blätter werden auch fleißig zum Basteln verwendet. So kann man Lampenschirme, Obstkörbe und Deko-Accessoires aus ihnen basteln. Die unterschiedlichen Farben der Hölzer geben vor allem zu Weihnachten einen tollen Effekt. Auch beim Heimwerken, für den Modellbau und bei Puppenhäusern ist Furnier unverzichtbar. Überall dort, wo man den Look von echtem Holz schätzt, aber die Situation etwas erfordert, was leicht ist wie ein Blatt Papier, kann man mit Furnier erstaunliche Effekte erzeugen. Vor allem, wenn das Furnier eine Maserung hat, und man die verschiedenen Maserungen und Farben zu einem Muster zusammensetzt, lässt sich mit Furnier echte Kunst schaffen!

Furnier-Herstellung

Furnier hat oft eine Dicke von wenigen Millimetern und ist deshalb nicht ganz leicht zu gewinnen. Eine Möglichkeit ist es, das Furnier einfach in Streifen vom Holz abzusägen, aber dabei werden viele Späne erzeugt, was nicht besonders effektiv ist. Wenn man das Holz allerdings vorher kocht, sodass es weich ist, verändert es nicht nur seine Farbe, sondern auch seine Beschaffenheit: Es wird schneller rissig. Abgesehen von Furnier aus echtem Holz gibt es Möglichkeiten, den Look von Holz nur vorzutäuschen. Deshalb muss man immer darauf achten, ausgewiesenes Echtholz-Furnier zu kaufen.

Welches Furnier?

Furnier kann jedes Möbelstück aufwerten, wird für Bauprojekte verwendet und hat seinen festen Platz bei Bastlern und Heimwerkern. Aber welches Furnier von welchen Holzarten ist das Richtige für den eigenen Zweck?

  • Nussbaum Furnier ist von einem dunklen, schokoladigen Braun. Teilweise weist es eine sehr schöne Maserung auf.
  • Ahorn Furnier ist besonders hellgelb bis cremefarben, ohne starke Maserung. Deshalb eignet es sich perfekt, um einen glatten und glänzenden Look zu schaffen. Bestimmte Sorten, wie der Vogelaugenahorn können auch ein besonderes, zartes Muster haben.
  • Mahagoni Furnier hebt sich durch seinen satten Rotton von anderem Holz ab. Mahagoni gehört zu den Edelhölzern und ist oft auf antiken Möbeln zu finden.
  • Esche ist ebenfalls ein sehr helles Holz, hat aber distinkte, parallele Linien, die einem kühlen und geordneten Look entgegenkommen.
  • Eiche wurde schon immer bewundert. Der zarte Goldton von Eiche überzeugt auch alle, die noch die Wohnwand der Großeltern vor Augen haben. Eiche wird aber auch oft weiterverarbeitet, zum Beispiel weiß getüncht oder geflammt.
  • Teak gehört ebenfalls zu den Edelhölzern und ist deshalb sehr beliebt. Da es außerdem wasserabweisend ist, wird es gerne für Gartenmöbel verwendet.
  • Ebenholz Furnier ist dunkel, fast schwarz. Deshalb ist es perfekt als Hintergrund für Muster aus anderem Furnier! Es gibt verschiedene Ebenholz-Arten, darunter das Makassar-Holz, das eine charakteristische Färbung aufweist.
  • Palisander ist ein Überbegriff für viele Holzarten. Aber auch dieses Holz ist sehr begehrt und hat einen angenehm rotgoldenen Ton.

Wer mit Furnier arbeiten will, muss also entscheiden, wie es hergestellt wurde, aus welchem Holz es gefertigt ist, und wie es am besten verwendet wird. Dann kann er sich an dem Look der Edelhölzer erfreuen!

Die Geschichte hinter dem Furnier

Die Geschichte der Furniertechnik reicht bis ins alte Ägypten zurück. Dort wurde die Technik bereits um 1332 v. Chr. verwendet. Der Ursprung der Furniertechnik kann in der waldarmen Landschaft Ägyptens gesehen werden. Edle Hölzer waren sehr selten und daher auch extrem begehrt. Dadurch mussten die Ägypter in der Verwendung des Holzes ökonomisch vorgehen. Daher wurde das vorhandene Holz in sehr feine Bretter geschnitten und auf anderen Holzflächen befestigt, um diese zu verschönern. Dieses Prinzip der Verwendung des Furniers ist noch heute rege in Gebrauch.

Lassen Sie mit dem Furnier Ihrer Wahl den edlen Holz-Look in Ihr Zuhause einziehen.

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