Futon

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Dein WestwingFuton-Guide

Der Begriff Futon – der in seiner eigentlichen Bedeutung für das Wort Decke steht – hat seinen Ursprung in Japan, wo er im erweiterten Sinne einen Bettplatz oder eine Schlafstätte bezeichnet. Der klassische Futon besteht aus mehreren dünnen Lagen Baumwolle, die in einem Bezug miteinander vernäht sind. In Japan werden Futons seit über 2000 Jahren als Bett genutzt und sind auch heute noch für rund die Hälfte aller Japaner der bevorzugte Schlafplatz.

Ein Futon bietet nicht nur eine äußerst bequeme Unterlage zum Sitzen oder Schlafen, sondern kann, anders als ein gewöhnliches Bett, nach dem Gebrauch auch Platz sparend aufgerollt und aufgeräumt werden, sodass der beanspruchte Platz tagsüber anderweitig genutzt werden kann. Westwing informiert Sie über den Nutzen und die Einsatzmöglichkeiten von Futons sowie über viele weitere Bettvarianten, aus denen Sie die für Sie passende wählen und damit Ihren Schlaf und Ihr Wohlbefinden fördern können.

So wird ein Futon traditionell genutzt

Futon-KissenUnterteilt wird ein klassischer Futon in die eigentliche Schlafunterlage sowie die Duvet. Die Futon-Unterlage, die in der Regel aus einer mit Baumwolle gefüllten Hülle aus Baumwolle oder Seide besteht, wird bei Bedarf direkt auf dem Fußboden ausgerollt. In vielen japanischen Wohnhäusern bilden so genannte Tatami-Matten aus Reisstroh auch heute noch den typischen Fußbodenbelag, auf dem Futonbetten ausgebreitet werden. Tatami werden aufgrund ihrer empfindlichen Oberflächenstruktur nur barfuß oder auf Socken betreten, weshalb man in Japan die Schuhe am Eingang auszieht.

Die Unterlage eines klassischen Futons ist ca. zehn Zentimeter hoch und entspricht in seinen Maßen etwa einer gewöhnlichen Single-Matratze. Durch seine weiche Beschaffenheit kann der Futon, ebenso wie die zugehörigen Kissen und die Duvet, tagsüber problemlos aufgerollt und verstaut werden. Neben dem Schlaf-Futon gibt es in vielen japanischen Wohnungen auch Exemplare zum Sitzen.

Bequem und praktisch: Bett-Alternative Futon

Als komfortable und praktische Alternative zum klassischen Bett mit Lattenrost und Matratze haben Futons auch in der westlichen Welt viele Anhänger gefunden. Häufig wird bei uns die Kombination aus einem niedrigen Bett und einer darauf aufliegenden Matratze als Futon bezeichnet. Obwohl es sich dabei nicht um die eigentliche Futon-Schlafvariante direkt auf dem Fußboden, sondern eine für westliche Gewohnheiten abgewandelte Form der Schlafstätte handelt, wird ein Bettgestell, das sich nahe am Boden befindet und weder Kopf- noch Fußteil oder sonstige seitlichen Beschränkungen hat, als Futon bezeichnet. Viele Modelle lassen sich samt Gestell (meist aus Metall oder Holz) zusammenklappen und können so tagsüber als Sofa genutzt werden.

Besonderheiten eines Futons im Vergleich zu einer Matratze

Die Unterschiede zur Matratze können nicht aufgezählt werden, da man den Futon mit allen Matratzenarten (Federkern, Schaumstoff …) vergleichen müsste. Jedoch gibt es einige Eigenschaften, die einen Futon von jeder Matratze unterscheiden.

Der Futon besteht aus einem hohen Anteil aus Naturfasern, wodurch eine gute natürliche Klimatisierung gewährleistet ist. Mit der Knöpfung wird die Elastizität erhöht und dadurch wird die Bequemlichkeit erheblich gesteigert.

Auch bei der Auswahl der Größe gibt es eine bessere Auswahl als bei herkömmlichen Betten. Vor allem bei großen Flächen ist der Futon eine prima Alternative zu Doppelbetten, die aus zwei Matratzen bestehen. Der Futon hat keine Ritze, sondern bietet eine bequeme und komplette Liegefläche zum Schlafen und Entspannen.

Gut schlafen auf einem Futon

Klassischerweise besteht ein Futon ausschließlich aus Baumwolle und bedarf mehr Pflege als wir es von unseren Matratzen gewohnt sind. Moderne Futon-Varianten bestehen aufgrund der besseren Stützkraft als auch der vereinfachten Pflegeeigenschaften oftmals aus atmungsaktiven, wärmenden Naturfaser-Einlagen, beispielsweise aus Naturkautschuk, Schurwolle, Kokosfasern oder Rosshaar.
Damit ein Futon optimalen Schlafkomfort gewährleistet, ist eine gleichmäßige Unterlage von Vorteil. Dabei haben sich folgende vier Varianten als sinnvoll erwiesen:

  • Tatami aus Reisstroh als klassischer Bodenbelag in Kombination mit einem Futon
  • ein solider Rollrost, auf dem das Schlafpolster optimal ausgerollt werden kann
  • ein Rahmenrost, der für den Einsatz mit einem Futon oder Matratzen unterschiedlicher Typen geeignet ist oder
  • ein ergonomischer Lattenrost, der im Schulter und Hüftbereich entsprechend der Körperform zusätzlich stützt.

Bringen Sie mit einem Futon nicht nur Komfort und Flexibilität in Ihr Schlafzimmer, sondern auch einen Hauch Fernost! Besonders in kleinen Räumen, die wenig Stellfläche bieten oder in Zimmern, die multifunktional genutzt werden, beispielsweise Kinder- oder Gästezimmer, können Sie mit einem Futon zusätzlichen Wohnwert schaffen.

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