Gabel

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Sie gehört zum Standardbesteck heutzutage dazu und es ist unmöglich, beim Essen auf sie zu verzichten: die Gabel! Wir halten mit ihr das Fleisch oder den Salat fest, während wir die Speisen schneiden und pieksen mit ihr das Essen auf, um es zum Mund zu führen. Sie hält die Hände sauber und schützt vor Verbrennungen durch heißes Essen. Doch wussten Sie, dass die Gabel einen langen Weg hinter sich hat, bis sie endlich akzeptiert wurde?

Heute ist die Gabel für uns selbstverständlich und es gibt sie sogar in verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Aufgaben. Fleischgabeln, Fischgabeln, Kartoffelgabeln, Pommesgabeln, Kuchengabeln – die Liste ist lang. Westwing gibt einen Überblick über die wichtigsten Gabeln und die Geschichte der Gabel. Im Anschluss werden Sie sicher erstaunt sein und dieses Instrument zum Essen noch mehr würdigen!

Die Geschichte der Gabel

GabelDie Gabel hat eine lange Reise hinter sich, denn im Gegensatz zum Messer, das schon früh erfunden und zum Zerkleinern der Speisen genutzt wurde, hat man den Sinn der Gabel lange nicht erkannt. Es hatte sich seit Urzeiten eingebürgert, mit den Fingern zu essen. Egal, ob Fleisch, Obst oder Kartoffel, es wurde mit den Händen danach gegriffen.

Auch die Römer, die im Allgemeinen als kultiviert gelten, aßen bevorzugt mit den Fingern. Archäologische Funde zeigen jedoch, dass in Byzanz, dem ehemaligen oströmischen Reich, wohl schon vereinzelt Gabeln benutzt wurden.

Im Mittelalter hatte es die Gabel besonders schwer. Zu dieser Zeit war es immer noch geläufig, Speisen mit den Fingern zu nehmen oder mit Hilfe eines Brotstücks. Die Gabel wurde zum einen abgelehnt, da sie als Verweichlichung galt. Es wurde daran erinnert, dass man ja schließlich fünf Finger für diese Aufgabe hätte und in Tischregeln aus dem 17. Jahrhundert wird sogar dazu aufgerufen, Gabeln und Löffel vom Tisch zu verbannen. Der zweite Grund gegen die Gabel, besonders diese mit drei Zacken, war, dass sie zu sehr an den Dreizack des Teufels erinnerte, weshalb die katholische Kirche die Gabel nicht gutheißen konnte und in Klöstern sogar verbot.

In Mitteleuropa akzeptierten die Menschen die Gabel erst im Laufe des 19. Jahrhunderts, sodass sie sich zuerst in der Oberschicht und dann in den anderen Schichten als praktisches Küchenutensil durchsetzte.

Verschiedene Arten der Gabel

Heute ist die Gabel nicht mehr aus der Küche und vom Esstisch wegzudenken. Aus diesem Grund haben sich diverse Gabel-Variationen entwickelt, um für jeden Zweck das passende Hilfsmittel zur Hand zu haben. Die wohl wichtigsten Gabeln sind:

  • Tafelgabel: Sie ist das, was wir unsGabel direkt unter einer Gabel vorstellen und wir benutzen sie täglich. Die Tafelgabel hat meistens drei oder vier Zinken und wird für die meisten Speisen genutzt.
  • Kuchengabel: Diese Gabel ist, wie der Name schon sagt, für den Kuchen gedacht. Sie ist deutlich kleiner als eine Tafelgabel und hat meistens nur drei Zinken. Außerdem ist oft einer der äußeren Zinken verstärkt, sodass man mit ihr seitlich das Kuchenstück zerteilen kann. Die Kuchengabel eignet sich auch für Desserts, falls man keine spezielle Dessertgabel hat, oder den Obstsalat am Morgen.
  • Fischgabel: So wie das Messer für Fisch eine besondere Form hat, gibt es auch eine besondere Fischgabel. Sie hat vier Zinken und ihr Kopf ist breiter als bei einer normalen Gabel.
  • Kartoffelgabel: Wer schon einmal Pellkartoffeln gegessen hat, kennt die Kartoffelgabel. Sie hat einen dicken, stabilen, runden Griff aus Holz oder Edelstahl und drei Zinken, die kreisförmig angeordnet sind. So eignet sie sich perfekt, um die Kartoffel beim Pellen festzuhalten, ohne dass die Gabel Stücke der Kartoffel herausbricht. Die Kartoffelgabel kann auch gut für das Abknabbern von Maiskolben verwendet werden, da sie sehr fest an der Seite des Maiskolbens steckt, sodass man den Kolben nach und nach gut drehen kann.
  • Pommesgabel: Die Pommesgabel wird eigentlich nur im Imbiss verwendet. Sie ist aus Holz oder Plastik und hat zwei oder drei Zinken. Neben Pommes eignet sie sich auch zum Aufpieksen der Currywurststücke.
  • Partygabel: Auf Feiern werden Häppchen und Aufschnitte mit den unterschiedlichsten Leckereien dargeboten. Damit nicht jeder mit dem Finger die Käsescheiben voneinander trennen muss, gibt es die kleinen, schmalen Partygabeln mit zwei Zinken.
  • Fleischgabel: Die Fleischgabel sieht wie eine größere Version der Partygabel aus. Sie ist ziemlich groß und besitzt zwei langgezogene Zinken, meistens aus Edelstahl. Damit werden große Fleischstücke, beispielsweise beim Tranchieren eines Bratens, in Position gehalten.
  • Salatgabel: Eine Salatgabel wird für den ersten Gang bei der Tafeldeko ganz außen gelegt. Sie besitzt wiederum vier Zinken und ist etwas kleiner als die „normale“ Gabel. Tipp: Kühlen Sie die Salatgabel vor dem Servieren – so bleibt der Salat besonders frisch und knackig.

Es gibt demnach für alles die perfekte Gabel. Seien wir der Entwicklung der Geschichte also dankbar, dass wir heute keine heißen Kartoffeln mehr mit den Fingern anfassen müssen oder die Bratenstücke aus der Sauce heraus greifen müssen! So eine Pommes kann man dagegen durchaus gerne mal mit den Fingern essen…

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