Gasgrill

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Grillen ist eine Wissenschaft für sich und nicht selten führt die gewählte Grillart bei den Experten zu Diskussionen, denn während der eine den Gasgrill bevorzugt, schwört der nächste auf den Holzkohlegrill. In der Regel bleibt dann jeder bei seiner angestammten Grillmethode, denn ein „Überlaufen“ von einer Feuerart zur anderen ist selten und kaum einer kauft sich zwei Grills für seine Terrasse oder den Garten. Egal ob Gasgrill oder Holzkohlegrill: Ein echter Grillmeister bleibt seinem Arbeitsgerät treu, im Sommer wie im Winter.

Fast alles, was in den USA populär ist, findet früher oder später seinen Weg auch nach Deutschland. Kein Wunder also, dass der in den USA übliche Gasgrill in den letzten Jahren auf dieser Seite des Atlantiks immens an Beliebtheit gewonnen hat. Inzwischen macht der Gasgrill den weit verbreiteten Holzkohlegrills ordentlich Konkurrenz und sorgt für reichlich Grundsatzdiskussionen über die richtige Art zu Grillen und das perfekte Grillaroma.

Gasgrill – Grillgenuss für Hobbyköche

Kaum locken die ersten Sonnenstrahlen ins Freie, gilt die Grillsaison und BBQ-Saison als eröffnet und oftmals wird die Anschaffung eines neuen Grills erwogen; aber was ist besser – Gasgrill oder Holzkohlegrill? Und warum? Eine einheitliche Meinung zu diesem Thema wird man niemals bekommen, daher sollte man selbst prüfen, welcher Grilltyp man ist.

Besonders beliebt ist der Gasgrill unter den Hobbyköchen, die beim Grillen einen ähnlichen Komfort erwarten wie beim Kochen in der Küche. Auch Technikfans und Bratmaxen, die nicht lange auf ihr fertiges Grillgut warten wollen, sind mit einem Gasgrill gut beraten. Besonders praktisch ist auch ein Grillwagen. Mit einem Grillwagen kann man sich immer den Platz im Garten aussuchen, der gerade schattig und angenehm ist!

Neben einem Gasgrill benötigt jede Grillparty auch was Erfrischendes zum Trinken!

GasgrillGasgrill – Ventil aufdrehen, Anzünder drücken, los geht es

Wer es schnell und einfach mag, der wird seinen Gasgrill lieben, denn ähnlich wie ein Gasherd ist er jederzeit einsatzbereit. Einzige Voraussetzung ist eine angeschlossene und gefüllte Gasflasche, wie die von Campingaz. Ist das erfüllt, genügen zwei Arbeitsschritte bis der Grillspaß losgehen kann – Ventil öffnen und den Anzünder drücken. Im Gegensatz zu einem Holzkohlegrill muss auch nicht lange angeheizt und gewartet werden, bis die richtige Temperatur zum Auflegen des Grillguts erreicht ist. Viele Modelle bieten darüber hinaus auch die Möglichkeit die Temperatur per Drehregler zu regulieren, sodass für jedes Gericht, das darin zubereitet werden soll, die richtige Temperatur eingestellt werden kann.

Ein Gasgrill ist oftmals ein Grill für passionierte Grillfans und stellt je nach Preislage und Ausstattung eine richtige kleine Küchenzeile für den Outdoorbereich dar, in der sich nicht nur Steaks und Würstchen grillen lassen. Beliebt sind zum Beispiel top Gasgrills der Firma Weber mit Thermometer, Aluguss-Gehäuse und Edelstahl-Brenner.

Nach der Grillparty – Reinigung eines Gasgrills

Jeder Grillspaß ist einmal vorbei und zurück bleiben der Abwasch und ein schmutziger Grill, den es zu reinigen gilt. Wenn man ein paar Besonderheiten beachtet, ist diese Arbeit bei einem Gasgrill jedoch einfach und schnell erledigt. Im Gegensatz zu seinem mit Holzkohle befeuertem Bruder bleibt bei einem Gasgrill weder Ruß noch Asche zurück, die entfernt werden müssen. Fettrückstände auf dem Grillrost kann man leicht durch Ausbrennen beseitigen, wobei der Grill bei geschlossenem Deckel noch einmal richtig aufgeheizt wird.

Sobald kein Rauch mehr aufsteigt, sind alle Fettrückstände verbrannt und der Grill kann ausgeschaltet werden. Der wenige dadurch entstandene Ruß lässt sich dann ganz einfach mit einer Grillbürste beseitigen. Grills aus Edelstahl sind nicht nur schick und robust, sondern lassen sich auch gut reinigen, weil der Edelstahl so viel aushält.

Bei einem Gasgrill, der mit Lavasteinen oder keramischen Briketts unter dem Rost ausgestattet ist, müssen zusätzlich auch die darunter befindlichen Flächen vom Fett befreit werden.

Grillen mit Gas – wie funktioniert das?

Ein Gasgrill kann in den unterschiedlichsten Formen in Erscheinung treten, beim einfachen Campinggrill angefangen über einen Kugelgrill bis hin zur umfangreichen Grillstation, die keine Wünsche offen lässt. Im Gegensatz zum Holzkohlegrill wird bei einem Gasgrill das Grillgut nicht direkt durch die offene Flamme erhitzt, sondern in den meisten Fällen durch keramische Briketts oder Lavasteine, die wiederrum durch die Gasflamme aufgeheizt werden. Aber auch unter dem Rost verlaufende Heizstäbe sind in einigen Modellen verbaut.

Der Gasgrill verfügt dabei oftmals nicht nur über einen einzelnen Brenner, sondern über mehrere, die sich bei vielen Modellen auch separat zuschalten oder ausschalten lassen, ganz wie sie gerade benötigt werden. Außerdem verfügen die meisten Gasgrills über einen Deckel. Bei geschlossenem Deckel bleibt die Hitze somit im Grill, zirkuliert darin, und wird durch Reflektion von den Innenwänden an das Bratgut abgegeben. Diese Art zu Grillen wird als indirektes Grillen bezeichnet und findet bei den besonders in den USA, Australien und Südamerika beliebten Barbecue-Smokern seine Perfektion.

Diese Art der Zubereitung bietet den Vorteil, dass auch großes Bratgut wie ganze Hähnchen, Spare Rips oder auch ein Bratenstück zubereitet werden können, ganz so wie man es von den Barbecues aus den USA und Australien kennt. Grillen wird mit dieser Art von Grill also eher zum Freiluftkochen, das über Bratwurst, Steak, Grillkäse und Fisch hinaus ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

Selbstverständlich kann ein Gasgrill aber auch zum klassischen Grillen von Würstchen, Fleisch und anderen Leckereien vom Grill benutzt werden. Allerdings sollte vor der Anschaffung bedacht werden, dass ein Gasgrill auf Grund seiner Abhängigkeit von einer Gasflasche und des deutlich höheren Gewichts im Vergleich zu einem Holzkohlegrill weniger flexibel ist, was den Einsatzort betrifft, der daher meistens auf den eigenen Garten oder die Terrasse beschränkt bleibt.

Was kann gegrillt werden?

Natürlich: Auf einem Gasgrill können Fleisch und Würstchen wunderbar und schmackhaft zubereitet werden. Laut einer Studie von Januar 2015 gibt es in Deutschland rund 7,8 Millionen Vegetarier. Also gut 10 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Wahrscheinlichkeit wächst also, dass auf Ihrer nächsten Grillparty mit Gasgrill auch etwas anderes als Fleisch gegrillt werden darf.

Aus der Gemüseabteilung eignen sich hervorragend Auberginen, Zucchini, Paprika, Tomaten und Champignons. Auch Maiskolben und Kartoffeln sind leckere Alternativen zu Fleisch. Weiterhin gibt es tolle Käsevariationen aus dem Kühlregal, die auf einen Gasgrill geworfen werden können. Das alles schmeckt aber nicht nur den Vegetariern gut!

Tipps für perfektes Grillaroma beim Grillen mit Gas

Immer wieder bemängeln passionierte Verfechter des Grillens mit den schwarzen Kohlen, dass dem Grillgut von einem Gasgrill das typische Grillaroma fehlen würde. An der Frage, ob dem tatsächlich so ist oder eben nicht, scheiden sich die Geister. Verschiedene Spitzenköche haben sich neben anderen diesem Thema gewidmet und sind zu unterschiedlichen Meinungen gekommen, sodass sich diese Frage sicher niemals endgültig beantworten lässt.

Fest steht jedoch, dass dem Grillaroma auf einem Gasgrill auf verschiedene Weise nachgeholfen werden kann. Einige hochwertige Modelle verfügen über eine so genannte Aromaschiene, die mit einer beliebigen aromatischen Flüssigkeit wie etwa Bier, Wein oder auch Kräuterwasser befüllt werden kann, und den Geschmack des Grillgutes auf diese Weise verfeinern soll. Möglich wird das, weil die Flüssigkeit beim Grillen verdampft und ihr Aroma abgibt.

Wer keine Aromaschiene hat, kann seinem Grillgut auf andere Art einen Feinschliff verpassen und zwar mit Holzchips oder Pellets. Diese gibt es mit verschiedenen Holzmischungen im Handel zu kaufen und werden speziell fürs Räuchern und Aromatisieren hergestellt. Für die Verwendung auf einem Gasgrill werden sie in Wasser gelegt und gut durchfeuchtet und danach in Alufolie gepackt. In diese Päckchen werden Löcher gestochen, damit die verdunstete Feuchtigkeit in Form von Rauch entweichen kann. Gelegt werden diese Pellets-Päckchen so nah wie möglich an die Brenner vom Gasgrill.

Beim Grillen mit geschlossenem Deckel wird so alles, was auf dem Rost liegt, aromatisiert oder geräuchert. Diese Aromapäckchen lassen sich auch gut vorbereiten, damit man auch bei einer spontanen Grillparty gut gerüstet ist. Dafür werden die Päckchen einfach in den Gefrierschrank gelegt und können dann je nach Bedarf auch im gefrorenen Zustand zum Einsatz kommen.

Egal, ob mit Kohle oder Gas befeuert – kaum zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen, haben Grills Hochkonjunktur und über eines sind sich alle einig: Vom Grill schmecken viele Sachen einfach am besten. Da sind sich sogar Anhänger vom Gasgrill und Fans des Holzkohlegrills einig.

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