Sie wollen mehr erfahren? Entdecken Sie unseren Ratgeber

Dein WestwingHandpuppen-Guide

Eine Kindheit ohne Handpuppen ist wie eine Wasserschlacht ohne Wasserpistolen – möglich, aber schöner wäre es mit. Handpuppen haben zudem nicht nur einen riesigen Spaßfaktor, sondern auch pädagogisches Potential: Kinder können nicht nur Rollen einüben, sondern auch Erlebtes oder Gehörtes verarbeiten und kommunizieren!

Die Entstehung der Handpuppen

So ein Kasperletheater! Das Puppenspiel mit Kasperle, Räuber, Krokodil und Teufel ist so bekannt und allgegenwärtig, dass es sogar in unseren Sprachgebrauch eingegangen ist. Allerdings hat sich die Wahrnehmung der Figur Kasper seit der Entstehung der Handpuppe verändert: Die Urform dieser ulkig-gewitzten Handpuppe, Pulcinella aus der italienischen Comedia dell’arte, ist noch eine bauernschlaue und grobe Figur, die mit ihrer Verschlagenheit nicht nur begeistert, sondern auch lächerlich wirkt. Der heutige Kasper beeindruckt zwar immer noch mit seiner cleveren Alltagstauglichkeit und seiner praktischen Vernunft, die abstoßende und lächerliche Komponente ging jedoch über die Zeit hinweg eher verloren, Hand in Hand mit der Entwicklung weg vom Amüsement für Erwachsene und hin zum Kinderspielzeug.

Handpuppen heute

Heute dienen die Handpuppen immer noch zur Erziehung und Belehrung, allerdings weniger die erzählten Geschichten, sondern das Ausdenken und selber Spielen. Deshalb gibt es auch eine immer größere Auswahl an Handpuppen, die es den Kindern ermöglichen, sich mit ihnen zu identifizieren und eigene Geschichten zu erzählen. Wir stellen die beliebtesten Handpuppen-Akteure vor:

Die Eule: Die Eule ist ein schlaues Tier, was durch ihre großen Augen symbolisiert wird. Sie erteilt anderen Tieren gerne Ratschläge, die aber oft zweischneidig sein können!

Der Rabe: Der Rabe ist ebenso schlau, aber auch verschlagen. Er plant hauptsächlich mit seinem eigenen Vorteil im Kopf. Allerdings gibt es auch altruistische Ausnahmen.

Der Hund: Der Hund ist treu und freundlich, allerdings fehlt es ihm manchmal am notwendigen Grips.

Der Hase: Der Hase muss etwas drauf haben, wenn er von so vielen gejagt, aber trotzdem so zahlreich ist. Meister Lampe ist nicht leicht zu ergründen.

Der Wolf: Der Wolf ist der archetypische Bösewicht. Allerdings hat er es auch schwer und es sind immer alle gegen ihn.

Der Igel: Der Igel versucht immer das Beste, aber es gelingt ihm oft nicht. Sein Plan ist gut, aber die Ausführung lässt etwas zu wünschen übrig.

Die Maus: Die Maus hat ein hartes Los, aber verliert trotzdem nie ihre gute Laune. Vielleicht macht sie das so sympathisch.

Die Katze: Die Katze ist vielleicht der Eule in Weisheit unterlegen, aber sicher nicht in Cleverness! Sie weiß, wie man andere für sich arbeiten lässt und sich selbst einen schönen Tag macht.

Wenn das kein Stoff für große Handpuppen-Abenteuer ist!

Handpuppen kaufen oder selber machen?

Sowohl Kinder als auch ein Baby profitieren von hochwertigen Handpuppen mit Qualität. Bekannte Hersteller von Handpuppen sind zum Beispiel Sterntaler, Sigikid, Haba, Kumquats oder Kersa. Besonders außergewöhnliche Handpuppen, sogenannte living puppets, kommen aus dem Hause Folkmanis. Diese detailverliebten Puppen zeigen sich nicht im üblichen Socken-Format, sondern sind so realistisch, dass sich die größten Abenteuer mit ihnen bestehen lassen!

Handpuppen selber machen liefert zwar nicht so wunderschön ausgefeilte living puppets, aber kann trotzdem sinnvoll sein: Schließlich kann das Basteln, Werken und kreativ Sein einen noch größeren Spaß und Nutzen bringen als das Spiel mit der Puppe selbst!

Spätestens seit der Wiederentdeckung der Muppet Show und dem damit einhergehenden Kultstatus von Kermit dem Frosch und Miss Piggy, sind die verrückten Sprechpuppen wieder total in, auch für Erwachsene!