Holzkohlegrill

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Dein WestwingHolzkohlegrill-Guide

Rauchiges Grillaroma, leckerer Bratenduft und die Möglichkeit ohne Ärger zu bekommen ein wenig mit Feuer zu spielen – ein Holzkohlegrill ist für viele Freunde der Grillkultur nach wie vor der einzig wahre Grill. Schließlich können sich echte Bratmaxe daran voll austoben und dann mit dem perfekten Steak oder einer Bratwurst mit perfektem Bräunungsgrad Eindruck bei Freundin, Ehefrau und Gästen schinden.


Ob Barbecue, BBQ oder Grillen: Es ist Männersache und bei keiner anderen Art von Grill verteidigen Männer ihr Revier so vehement wie bei einem Holzkohlegrill. Kein Wunder – kommt diese Art von Grillen der ursprünglichen Art der Fleischzubereitung über einer offenen Flamme doch wirklich am nächsten. Aber natürlich sind auch viele Frauen Virtuosen am Holzkohlegrill und überzeugen mir klassischem und innovativem Grillgut in Perfektion. Der Holzkohlegrill kann ein Schwenkgrill, ein Kugelgrill oder ein ganz normaler Holzkohlegrill sein, die Hauptsache ist, dass das Fleisch auf einem Edelstahl-Rost über der heißen Kohle liegt. Denn mit Holzkohle zu grillen ist für Viele das Premium-Grillvergnügen schlechthin.  Eine sehr bekannte und hochgeschätzte Marke von Grill ist der Weber-Grill, der sich durch eine hochwertige Qualität auszeichnet, was ihn so beliebt macht.

Damit man am Ende ein leckeres Essen vom Holzkohlegrill genießen kann, bedarf es allerdings vorab einiger Vorbereitungen und Überlegungen. Wobei man bei einigen Fragen sicher niemals eine einheitliche Antwort bekommen wird und sich ganz auf seinen eigenen Geschmack, die persönlichen Vorlieben oder sein Bauchgefühl verlassen sollte.

Holzkohle kontra Brikett – Kampf um die Vorherrschaft auf dem Holzkohlegrill

Kohle ist gleich Kohle – eine Meinung, die mit Sicherheit nicht zutrifft, speziell dann nicht, wenn es um beste Befeuerungsart für den Holzkohlegrill geht. Generell stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Holzkohle und Briketts.

Mit beidem kann man einen Holzkohlegrill befeuern, beides ist eine Art von Kohle und beides ist schwarz, also wo liegen die Unterschiede? Bei dem Brennstoff Holzkohle handelt es sich um verkohltes Holz. Ein Vorteil liegt darin, dass alle flüchtigen Bestandteile bereits bei der Herstellung verbrannt wurden und so die Flammenbildung beim Grillen geringer ist, dafür entstehen höhere Temperaturen und die zum Grillen wichtige Glut. Nach einer Stunde ist die Holzkohle jedoch spätestens heruntergebrannt und das Grillvergnügen ist beendet oder es muss nachgelegt werden.

Briketts bestehen dagegen aus zermahlener Holzkohle, die mit Stärke verklebt wurde. Das überzeugendste Argument für den Einsatz der meist eierförmigen Briketts ist die deutlich höhere Brenndauer im Vergleich zu klassischer Holzkohle, die bis zu drei Stunden oder bei guter Qualität auch länger anhalten kann. Unbeschwertem Grillvergnügen den ganzen Abend über steht somit nichts im Weg. Allerdings sollte beim Anzünden auf Hilfsmittel nicht verzichtet werden, weil Briketts sich recht schwer anbrennen lassen.

Achtung: Auf keinen Fall zum Grillen verwendet werden dürfen normale Heizkohle oder Heizbriketts. Diese Kohlearten sind Braunkohle, deren Qualm keinen Kontakt mit Lebensmitteln haben sollte.

Hilfsmittel beim Anbrennen vom Holzkohlegrill sind unmännlich – oder nicht?

HolzkohlegrillBevor das Grillgut aufgelegt werden kann muss der Grill erst einmal angezündet werden. Damit das schneller und einfacher geht gibt es einige Hilfsmittel. Manchmal denkt man, in jedem Mann steckt ein kleiner Pyromane, denn wenn es um den Holzkohlegrill geht, lockt der Nervenkitzel vom Spiel mit dem Feuer.

Wenn der Holzkohlegrill dabei nicht richtig brennen will, dann kommen die merkwürdigsten Hilfsmittel zu Einsatz. Bedacht werden sollte dabei allerdings immer, dass beim Grillen Essen zubereitet wird und der Grillanzünder daher lebensmitteltauglich sein sollte. Gewährleistet wird das sowohl bei festem wie auch flüssigem Grillanzünder durch das TÜV-Siegel. Von Produkten ohne dieses Siegel sollte man dagegen auf jeden Fall die Finger lassen, genauso wie von völlig ungeeigneten Brandbeschleunigern wie Benzin, Spiritus und Lampenöl.

Im Rahmen der „erlaubten“ Hilfsmittel fürs Anzünden von einem Holkohlegrill kann jedoch gerne experimentiert werden und von Fön über Heißluftpistole bis hin zum Bunsenbrenner sind alle Hilfsmittel erlaubt, um die perfekte Glut zu erzeugen.

Was kann auf einem Holzkohlegrill zubereitet werden?

Würstchen und Steaks sind langweilig? Dann grillen Sie einfach etwas anderes! Ananas, Auberginen, Zucchini, Maiskolben, Fetakäse oder auch Fisch. Von Gemüse über Obst bis hin zum selbst geangelten Fang – auf einem Holzkohlegrill kann fast alles zubereitet werden. Am besten gelingt solch „exotisches“ Grillgut jedoch, wenn es entweder in Alufolie verpackt auf den Grill gelegt wird oder aber in einer Grillschale aus Alu.

Wie wird ein Holzkohlegrill gereinigt?

Wer auf einem Holzkohlegrill grillt, der behält Staub und Asche zurück. Aber nicht nur das, denn auch der Grillrost behält Reste von Fetten und Marinaden des Grillgutes zurück. Diese müssen auf jeden Fall nach jedem Einsatz gründlich entfernt werden, wofür sich am besten eine Grillbürste oder Drahtbürste eignet. Aber auch spezielle Grillreiniger und Grillrostreiniger sind bewährte Hilfsmittel.

Die im Kessel zurückgebliebene Asche sollte ebenfalls nach jedem Grillvergnügen entfernt werden. Dabei sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass die Asche vorher gut ausgekühlt ist, damit man sich nicht an den Überresten verbrennt. Wenn dieser Prozess beschleunigt werden soll, dann kann die Glut mit einem Deckel abgedeckt werden, womit ihr der Sauerstoff entzogen wird und sie erstickt. Das Löschen mit Wasser sollte dagegen lieber unterlassen werden, da man damit Gefahr läuft den Holzkohlegrill zu beschädigen oder sich selbst am entstehenden Wasserdampf zu verbrennen.

Die Nutzung von einem klassischen Holzkohlegrill, ist für viele Grillfans mehr als nur Grillen! Die Entscheidung für einen Holzkohlegrill ist oftmals eine Lebenseinstellung und auf eine Diskussion über die beste Art zu Grillen lässt man sich am besten nicht ein, denn Überläufer zu anderen Grillarten wie etwa mit Gas oder Strom gibt es kaum. Außerdem mal ehrlich – ein kleines bisschen Nervenkitzel durch das Spiel mit dem offenen Feuer macht doch auch den Charme von einem Grillabend mit aus.

Also an den Holzkohlegrill, fertig los! Genießen Sie Ihr BBQ an einem lauen Sommerabend.