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Shibori Textilien aufgehängt auf Wäscheleinen zwischen Häusern

Die Shibori Technik ähnelt dem klassischen Batik-Look. Wussten Sie, dass Shibori in Japan im 6. Jahrhundert als Lösung für arme Leute galt? Da sich diese oftmals keine neue Kleidung leisten konnten, wurden den Stoffen durch diese Färbetechnik neue Effekte eingehaucht. Entwickelt hat sich daraus die Färbung von Kimonos, die sich durch klare, geometrische Muster auszeichnet.

Mittlerweile werden mit der japanischen Shibori Technik nicht nur Kleidungsstücke, sondern auch Wohntextilien jeglicher Art veredelt. Möchten auch Sie Ihre vier Wände mit einem Hauch Japan ausstatten oder Ihre Tischdekoration mit selbst gestalteten Stoffservietten im Shibori Stil komplettieren? Dann finden Sie in unserem Styleguide jede Menge Tipps und Informationen rund um die angesagte Shibori Technik. Lassen Sie sich inspirieren!

Happy Hippy: Das ist der Shibori Stil

Die japanische Shibori Technik gilt als Ursprung des bekannten Batik Stils, den wir vor allem aus den 70er, 80er und 90er Jahren kennen. Bei beiden Färbetechniken entstehen durch Falten, Abbinden, Knoten und Nähen verschiedene Muster wie Kreise, Quadrate und Linien auf dem Stoff.

Variieren lassen sich die Designs, indem Sie die Art der Faltung und die Stärke des Zusammendrückens verändern. Vor allem zum Boho Style lassen sich Wohntextilien im Shibori Chic stilvoll arrangieren. Im Zusammenspiel mit Möbelstücken und Modern Natural Wohnaccessoires untermalen Sie den lockeren Stil der Shibori Technik. Neben dem Indoorbereich lassen sich It-Pieces mit Batikmuster auch fabelhaft im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse integrieren. Durch das Zusammenspiel von hellen Mustern und natürlichen Materialien sorgen die schönen Stücke sofort für gute Laune und machen Lust auf den Sommer.

Japanische Frau in Shibori Kimono vor einem Haus

Shibori DIY: Boho Stoffservietten gestalten

Wenn Sie den Farbtrend auch in Ihre vier Wände einziehen lassen möchten, haben Sie jetzt die Möglichkeit dazu. Unsere Interior-Experten zeigen Ihnen, wie Sie alten Stoffservietten ganz einfach den angesagten Shibori-Look verpassen! Los geht’s!

Was Sie dafür brauchen

  • Holzspieße
  • Schere
  • Gummibänder
  • Pappe
  • Bleistift
  • Einweg-Handschuhe
  • Eimer mit Wasser
  • Schnur
  • Blaues Farbpulver
  • Stoffservietten

Und so einfach geht’s

  1. Schritt

    Falten Sie die Stoffserviette zweimal der Länge nach. Anschließend legen Sie sie ziehharmonikaartig zusammen.

  2. Schritt

    Nun klemmen Sie die Serviette zwischen die Holzspieße und fixieren alles mit den Gummibändern.

  3. Schritt

    Ganz wichtig: Feuchten Sie den Stoff der Serviette an, indem Sie das Textil kurz in klares Wasser tauchen.

  4. Schritt

    Lösen Sie im nächsten Schritt zwei Esslöffel des blauen Farbpulvers in Wasser auf.

  5. Schritt

    Tauchen Sie die Stoffserviette in die blaue Lösung. Einweg-Handschuhe nicht vergessen!

  6. Schritt

    Lassen Sie den gefärbten Stoff leicht antrocknen und falten Sie die Serviette dann auseinander. Fertig!

Shibori für alle: So lässt sich der Trend integrieren

Die Shibori Technik wird in Japan seit mehr als 1000 Jahren zum Färben von Kimonos angewendet. Indem man Stoff faltet, abbindet und in Indigoblau tränkt, werden die schönen Batikmuster aber auch auf anderen Stücken zum stylischen Highlight.

Besonders effektvoll machen sich Interior-Pieces im Shibori Look, wenn Sie als Blickfang auf dem Sofa, im Schafzimmer oder auf dem Lieblingssessel eingesetzt werden. Shibori eignet sich hauptsächlich für Wohntextilien aus Naturfasern wie Baumwolle, Leinen, Seide, Hanf, Wolle und Viskose. Wenn Sie den angesagten Stil bei sich zuhause integrieren möchten, sind Deko-Kissen, Bettwäsche oder auch Vorhänge eine gute Wahl. Ergänzen lassen sich diese Textilien mit Möbelstücken aus natürlichen Materialien wie Holz oder Rattan. Einen asiatischen Touch verleihen Sie Ihren vier Wänden, indem Sie zusätzlich auf Deko-Elemente in zarten Farben sowie auf glänzende Materialien setzen.