Gesunde Haut ist gut durchfeuchtet, reagiert nicht zu schnell gereizt, rötet, spannt und juckt nicht und hat keine Unreinheiten. Gerät die Haut aus dem Gleichgewicht, macht sich dies aber schnell bemerkbar. Damit Sie Ihrer Haut die richtige Pflege bieten können ist es also zunächst wichtig, dass Sie Ihren Hauttyp kennen. Da jede Haut andere Bedürfnisse hat, können Sie nur so richtig darauf eingehen. Wir helfen Ihnen hier, Ihren Hauttyp zu bestimmen! Hier kommt unsere Übersicht der 4 Hauttypen:

Der Weg zu schöner Haut: Die Analyse der 4 Hauttypen

Der Schlüssel zu schöner Haut ist demnach: Auf den Hauttyp und aufeinander abgestimmte Produkte und eine tägliche Routine achten.

Haben Sie die richtige Pflege für sich identifiziert, dann halten Sie sich an die grundlegenden Steps: Reinigen, also Abschminken oder die Haut von Ablagerungen, Pflegeresten und Talg befreien und klären. Dann kommt das Pflegen, mit wie vielen Steps und mit welchen Produkten bleibt ihnen überlassen und schließlich das Schützen, also den Sonnenschutz auftragen.

Schauen wir uns nun die fünf Hauttypen genauer an, um Ihren zu identifizieren. Wenn Sie Ihren hier nicht genau bestimmen können, weil mehr als eine Beschreibung auf Sie zutrifft, dann sprechen Sie mit Ihrem Dermatologen.

Hauttyp 1: „Normale“ Haut

Hauttyp normale Haut

Die Bezeichnung „normal“ ist etwas verwirrend und eigentlich auch veraltet, wird aber auf manchen Produktbeschreibungen noch genutzt. Was damit eigentlich gemeint ist, ist ausgeglichene Haut. Also ein Hautbild das weder zu trocken noch zu ölig ist. Der Fachbegriff dafür lautet Eudermie.

Ausgeglichene oder normale Haut ist:

  • feinporig
  • gut durchblutet
  • glatt, samtig, zart und geschmeidig
  • frisch und rosig
  • rein und ohne Pickel
  • ohne rote Stellen
  • ohne feine Schuppen

Hauttyp 2: Trockene Haut

Hauttyp trockene Haut

Der trockene Hauttyp produziert weniger Talg als der Durchschnitt. Das bedeutet, trockener Haut mangelt es an Lipiden. Lipide sind Fettstoffe, welche die Haut vor Umwelteinflüssen und vor Austrocknung schützen. Ohne diesen Schutzfilm ist die hauteigene Barrierefunktion beeinträchtigt. Dabei gibt es unterschiedlich schwere Formen von trockener Haut.

Schließlich gibt es auch noch altersbedingte trockene Haut. Denn mit fortschreitendem Altern kann die Haut immer weniger Feuchtigkeit binden und trocknet zunehmend aus. Dementsprechend kann sich der Hauttyp auch im Laufe des Lebens ändern.

Leicht trockene Haut:

  • ist fahl
  • spannt
  • reizt schnell

Sehr trockene Haut:

  • hat leicht schuppige Stellen
  • sieht rau und fleckig aus
  • spannt
  • kann jucken
  • leidet häufig an Irritationen und Reizungen

Extrem trockene Haut:

  • kommt selten im Gesicht vor, sondern ist eher am Körper zu finden
  • ist rau
  • zeigt Risse
  • schuppt
  • juckt
  • rötet

Hauttyp 3: Fettige oder ölige Haut

Hauttyp ölige fettige Haut

Umgekehrt dem trockenen Typ gegenüber, produziert der ölige Hauttyp zu viel Talg.  Die übermäßige Talgproduktion kann die Poren verstopfen und führt so zu Unreinheiten. Dafür altert ölige Haut aber langsamer. Wer fettige Haut gut pflegt und von Schmutz und Ablagerungen frei hält, kann sie vor Entzündungen und Pickeln schützen und von der Feuchtigkeit profitieren. Der Fachbegriff für die starke Talgproduktion ist Seborrhö.

Auch fettige Haut kann eine vorübergehende oder altersbedingte Erscheinung sein, denn nicht immer ist der Talgüberschuss genetisch bedingt, häufige Ursachen dafür sind Hormonveränderungen, Stress, die Ernährung oder Medikamente.

Fettige oder ölige Haut:

  • Ist großporig
  • und glänzend
  • neigt zu Unreinheiten, Mittessern, bis hin zu Pickeln und Akne
  • mittelschwere oder schwere Fällen haben sogar Papeln oder Pusteln
  • wirkt dicker und farblos

Klicken Sie doch hierzu auch mal in unseren Artikel zum Beauty Hype Reiswasser gegen unreine Haut!

Hauttyp 4: Mischhaut

Hauttyp Mischhaut

Klassischerweise äußert sich Mischhaut durch eine ölige T-Zone und trockene Haut an den Wangen. Allerdings gibt es auch noch spezielle Formen von Mischhaut mit starken Unreinheiten gepaart mit sehr trockener Haut. Außerdem kann sich der ölige Glanz auch über die sogenannte T-Zone, also Stirn, Nase und Kinn hinaus ausdehnen.

Typische Mischhaut hat:

  • eine ölige T-Zone (Stirn, Nase und Kinn)
  • große Poren in der T-Zone
  • häufig auch Unreinheiten in der T-Zone
  • trockene Haut an den Wangen
  • und neigt zu Spannung und Rötungen an den Wangen

Helle und dunkle Haut: Das müssen Sie über den Sonnenschutz wissen

Welche Haut ist mehr empfindlich, wenn es um die Sonne geht? Hier gilt: Je heller die Hautfarbe ist, desto mehr Sonnenschutz benötigt die Haut beziehungsweise desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein! Die Eigenschutzzeit eines sehr hellen Hauttyps beträgt unter 10 Minuten. Bleibt man damit länger in der Sonne, bekommt man einen Sonnenbrand und das Hautkrebsrisiko steigt. Besonders Menschen mit Sommersprossen und hellen Augen (blau, grün oder grau) haben oft eine helle und empfindliche Haut. Unser Tipp für helle Hauttypen: Setzen Sie Ihrer Haut so wenig wie möglich der UV-Strahlung aus.

Menschen mit einer natürlichen Bräunung beziehungsweise einem dunkleren Teint sind hingegen besser gegen die Sonne geschützt. Sie haben oft braune oder sogar dunkelbraune Augen. Lese-Tipp dazu: Unser Sonnenschutz Test!


Wir hoffen, wir konnten Sie zum Thema Hauttypen beraten. Klicken Sie doch auch mal in unseren Artikel zum Thema Hautpflege!