Frau mit Kid an einem Stehtisch

Per Definition ist die Work-Life-Balance die harmonische Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben. Beide Welten und die dazugehörigen Aufgaben befinden sich hierbei im Gleichgewicht zueinander. Weniger Stress im Büro, dafür mehr Zeit für die Familie! Tatsächlich gewinnt die Work Life Balance immer mehr an Bedeutung und findet mittlerweile auch in der Schulmedizin Berücksichtigung. Wir verraten Ihnen zehn Tipps, wie Sie Karriere und Freizeit ab sofort noch besser vereinen können. Lassen Sie sich also gerne inspirieren!

Wofür steht Work Life Balance?

Der Begriff „Work-Life-Balance“ stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt: Arbeit (Work), Leben (Life) sowie Gleichgewicht (Balance). Das klingt natürlich logisch! Aber was genau heißt das nun? Die Work-Life-Balance ist quasi der ausbalancierte Zustand zwischen der Arbeit sowie dem Leben abseits von beruflichen Verpflichtungen. Und ja, auch wenn Sie abends nur noch mal kurz das Smartphone zücken, um Ihre Job-Mails zu checken, ist das Arbeit.

Was macht eine gute Work-Life-Balance aus?

Nicht selten ist der berufliche Alltag mit Stress verbunden. Was man im Büro nicht schafft, nimmt man dann einfach mit nach Hause. Genau das beeinflusst aber die Work-Life-Balance negativ. Wenn Sie bereits mehrere Stunden am Tag mit Ihrem Job zu tun haben, brauchen Körper und Geist nach dem Feierabend eine wohlverdiente Pause. Ein Ungleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben lassen die körperlichen sowie psychischen Ressourcen schnell schwinden. Symptome für eine unausgeglichene Work-Life-Balance sind zum Beispiel:

  • Unruhe
  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • häufige Infekte
  • Ungeduld
  • Gereiztheit

Haben Sie bei sich eine in die Schieflage geratene Work-Life-Balance „entdeckt“, sollten Sie nicht einfach weiter funktionieren, sondern gegensteuern. Dafür können Sie sich gerne an unseren zehn Tipps orientieren!

1. Kurzurlaub bevorzugen

Kaum kehrt man aus dem mehrwöchigen Urlaub wieder an den Arbeitsplatz zurück, wartet dort nicht selten ein Berg mit liegen gebliebener Arbeit. Auweia! Da ist man am letzten Urlaubstag doch meistens schon total unentspannt. Versuchen Sie es daher mit mehreren Kurzurlauben im Jahr. Wenn Sie eher häufiger (aber dafür kürzer) verreisen, bleiben die Papierstapel und Mails überschaubarer.

2. Blance zwischen Familie und Arbeitgeber einhalten

Nicht immer lassen sich Job und Familie bis ins kleinste Detail vereinen. Daher ist es hier ganz wichtig, dass Sie Prioritäten setzen und kein schlechtes Gewissen bekommen, wenn hin und wieder etwas liegen bleibt. Die meisten Dinge können auch mal ein paar Stunden warten.

3. Spazieren gegen den Stress

Frische Luft tut einfach gut! Deshalb sollten wir öfter in der Natur spazieren gehen und das nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit dem Geist. Statt abends den Bus oder die Bahn zu nehmen, gehen Sie einfach ein paar Stationen zu Fuß.

4. Kurze Aufräumphasen einplanen

Wer kennt’s: In der Woche bleibt der Haushalt liegen und am Samstag fühlen wir uns dann von dem bevorstehenden Putzmarathon erschlagen?! Die Putzpläne sollten wir deshalb nicht immer auf das Wochenende legen, sondern lieber zwischendurch immer mal wieder aufräumen. So wird stundenlanges Putzen am Wochenende vermieden.

5. Fokussiere auf das soziale Leben & Freunde treffen

Regelmäßige Treffen mit Ihren Freunden sind ein Muss, um sich einfach mal den erlebten Ärger bei einem Glas Wein genüsslich von der Seele zu reden.

6. Vor der Arbeit oder nach Feierabend: Sport treiben

Sport ist wichtig – und zwar für Ihre ganzheitliche Gesundheit. Suchen Sie sich daher eine Sportart, die Ihnen Spaß macht. Es muss nicht das obligatorische Joggen durch den Park sein. Gerade körperliche Aktivitäten, die ein gewisses Maß an Konzentration erfordern, bieten sich an, wenn Sie beim Sport generell schlecht abschalten können.

7. @Work: Aufgaben abgeben

Am liebsten machen Sie alles selbst? Schließlich wissen Sie auch am besten, wo alles liegt? Lernen Sie loszulassen und geben Sie auf der Arbeit auch mal Aufgaben an Ihre Kollegen und Kolleginnen ab.

8. Welche Arbeit ist erledigt? Abhaken!

Sicherlich kennen Sie auch dieses befreiende Gefühl, wenn Sie ein To-do auf Ihrer Liste abhaken können. Sollte abends noch ein Tab im Kopf oder auf dem Tablet offen sein, dann notieren Sie sich das doch einfach für den nächsten Tag und machen sich am Abend nicht noch unnötig Stress.

9. Achtsam arbeiten

Im Alltag ist Achtsamkeit enorm wichtig. Hören Sie auf Ihre innere Stimme und gönnen Sie sich auch mal zwischendurch ein kleines Päuschen in der Natur. Eine achtsame Lebensweise trägt dazu bei, dass wir uns selber besser wahrnehmen.

10. Ehrenamtliche Tätigkeiten

Tätigkeiten, die Sie ehrenamtlich ausführen, haben nicht nur für die Gesellschaft einen positiven Nutzen, sondern hinterlassen auch bei Ihnen ein gutes Gefühl – und reichlich Anerkennung ist Ihnen mit sozialem Engagement natürlich auch sicher.