Karma Yoga Frau

Karma hat jeder schonmal gehört – fast auf der ganzen Welt ist der Begriff mittlerweile bekannt. Und selbst wenn man nichts mit Indien, Spiritualität, dem Hinduismus oder dem Buddhismus am Hut hat, macht diese Theorie irgendwie Sinn. Denn wenn man auf sein Karma achtet, macht einen das zu einem besseren Menschen. Wie auch Sie also an Ihren Karma Points ganz einfach arbeiten können, verraten wir Ihnen hier:

Was ist Karma überhaupt?

Der Begriff kommt aus dem Sanskrit, einer alten indischen Sprache, und bedeutet laut Wörterbuch Handlung oder auch Tat. Karma beschreibt im Prinzip, dass jede Handlung eine Folge hat. Ob in diesem Leben, oder erst im nächsten. Denn im Hinduismus ist es sehr eng mit Samsara und somit dem Glauben an die Wiedergeburt verbunden. Im Buddhismus achtet man noch mehr auf die Motivation für die Tat. In jedem Fall verursacht eine „böse“ Tat aber schlechtes Karma. Das karmische Konzept ähnelt dem Gesetz von Ursache und Wirkung – Taten und Handlungen haben auch demnach immer eine Folge. Das Wissen über Karma kann einen also vor der ein oder anderen ungemütlichen Folge bewahren. Es wird übrigens zwischen drei verschiedenen Arten Karma unterschieden:

  • Agami Karma: Agami ist das Karma des „hier und jetzt“, des aktuellen Lebens. Sammeln Sie gerade Karma Punkte, dann wird an Agami gearbeitet, welches dann erst im nächsten Leben spürbar ist.
  • Prarabdha Karma: Diese Art des Karmas wird dem Schicksal gleichgestellt, es ist das Karma im nächsten Leben, wofür Agami vorgearbeitet hat. Dennoch ist das Prarabdha Karma nicht komplett beeinflussbar.
  • Sanchita Karma: Sanchita enthält alles, was man bisher angesammelt hat, was sich aber noch nicht entfaltet hat.

Karma ist nicht die Rache des Universums, es ist der Spiegel deiner Taten. Alle Dinge die aus dir kommen, kehren zu dir zurück. Also brauchst du dich nicht um das sorgen, was du bekommst. Sorge dich um was du gibst.

Unbekannt

Vorteile: Darum sollten Sie an Ihrem Karma arbeiten

  • Wer an Karma glaubt, der arbeitet an sich selbst, um ein besserer Mensch zu werden
  • Dadurch entwickelt man sich weiter
  • Die Verbindung zu Mitmenschen und die soziale Kompetenz intensivieren sich
  • Man ist offener für neue Kontakte
  • Ein gutes Gefühl entsteht
  • Die allgemeine Lebenseinstellung entwickelt sich positiv

1. Die kleinen Dinge im Leben: Helfen Sie

Egal, in welcher Situation: Bieten Sie anderen Leuten Ihre Hilfe an. Das kann vom Tragen der Einkaufstasche für einen älteren Menschen über Geld leihen oder einfach nur Ratschläge geben alles sein. Eventuell kommt dann auch mal eine Situation, in der Sie Hilfe brauchen. Übrigens bezieht sich Karma auf alle Lebewesen! Schauen Sie also auch, dass Sie keinem Tier schaden, sondern im Gegenteil auch Tieren in Not helfen!

2. Mehr Nachhaltigkeit

Helfen Sie der Umwelt, den Tieren und unseren Nachkommen, indem Sie zum Beispiel Müll sparen. Oder auf das Auto verzichten. Oder öfter vegetarisch/ vegan essen. Hier gibt es so viele Optionen, und noch nie war umweltbewusst leben wichtiger.

3. Lächeln Sie und machen Sie so andere glücklich

Ein Lächeln kostet nichts – kann aber für andere wahnsinnig viel wert sein! Denken Sie mal nach: Als Sie einen schlechten Tag hatten, war da vielleicht auch jemand, der Ihnen ein freundliches Lächeln geschenkt hat? Und hat Ihnen das jede Menge Kraft geschenkt? Lächeln sagt oft mehr als 1000 Worte und ist Balsam für die Seele und damit ein wertvolles Geschenk!

4. Vergeben Sie

Vergebung ist eine sehr hohe Kunst. Wer vergeben kann, zeigt Stärke. Natürlich sollten Sie sich hier sicher sein, dass Ihr Gegenüber zum Beispiel ihre/seine Entschuldigung ernst meint. Nicht alles kann vergeben werden, aber Sie sollten dennoch beachten, dass jeder Mensch mal Fehler macht oder gar vom Weg abkommt. Und das Vergeben tut auch Ihnen gut. Schließlich lassen Sie damit negative Gefühle los.

5. Verzichten Sie

Und zwar, weil jemand anderes etwas vielleicht dringender braucht! Das kann zum Beispiel der Sitz in der Ubahn sein. Oder das letzte Stück Kuchen, worauf Ihre schwangere Freundin gerade wahnsinnig Lust hat. Auch für einen Partner verzichtet man aus Liebe auf das ein oder andere und sammelt damit Karma Punkte!

6. Teilen Sie

Teilen ist eine ganz wunderbare Art, um Karma Punkte zu sammeln. Teilen Sie Lebensmittel mit Bedürftigen, teilen Sie Ihre Liebe mit allen, die es brauchen und teilen Sie, was auch immer Sie sonst noch teilen können.

7. Geben Sie ab

Nicht nur Teilen, auch Abgeben ist gut für´s Karma! Bringen Sie zum Beispiel Essen zu der Tafel, spenden Sie Geld oder misten Sie Ihre Klamotten aus und geben Sie hiervon etwas ab.

8. Versuchen Sie, jegliche bösen Gefühle abzuwerfen

Karma sorgt dafür, dass was man abstrahlt, auch wieder zurückkommt. Daher sollten Sie auch mit sich selbst im Einklang sein. Strahlen Sie Positivität aus, dann sind Sie auch netter zu anderen und geben etwas ab.

9. Fragen Sie andere Leute, wie es Ihnen geht

In schweren Zeiten kann das manchmal Gold wert sein! Außerdem signalisiert es: Sie interessieren sich für Ihr Gegenüber. Das muss auch nicht immer nur jemand sein, den Sie kennen!

10. Hören Sie anderen Leuten zu

Zuhören bedeutet, für jemanden da zu sein. Und Personen in schweren Zeiten zu begleiten. Haben Sie also für Ihre Mitmenschen ein offenes Ohr, auch wenn Sie gerade eigentlich keine Zeit haben. Ihr Karma wird es Ihnen danken!


Wir hoffen, Sie sind nun bereit für jede Menge gute Taten. Mehr Inspiration gibt es in unseren Karma Sprüchen! Ihr Westwing Team!

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