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Dein WestwingLeder-Guide

Ihre Lieblingsschuhe, Ihre schönste Tasche oder Ihr gemütliches Sofa sind aus Leder? Dann können Sie sich glücklich schätzen, dass diese Dinge eine so qualitativ hochwertige Oberfläche haben! Doch was ist eigentlich Leder? Und ist Leder besser als sein künstliches Pendant? Fragen über Fragen!

Leder ist eine Tierhaut, die durch eine spezielle und chemische Gerbung haltbar gemacht wird, sodass wir daraus Möbel, Accessoires, Kleidung und andere alltägliche Dinge herstellen und produzieren können.

Welche Lederarten gibt es?

Kleidung, Dekoration, Wohnaccessoires, und Möbel werden gerne aus Ziegenleder, Rindsleder, Hirschleder oder Schafsleder hergestellt. Aber natürlich können all diese Dinge auch aus Schweine-, Gämsen- oder Pferdeleder bestehen. Je nach Art, Herkunft und Qualität bestimmt sich der Preis, der je nach Produkt sehr stark variieren kann.

Da Leder ein echtes und natürliches Produkt ist, ist der Preis für solche Güter recht hoch. Aber diese Preise lohnen sich! Denn ein Ledersofa zum Beispiel hat eine ausgezeichnete und sehr angenehme Haptik und erst durch den Gebrauch über Jahre hinweg entfaltet sich eine immer schönere und natürlichere Optik. Diese Möbelstücke halten aber definitiv auch so lang!

Kunstleder

Kunstleder sind Materialien, die zwar vom Aussehen wie Echtleder daher kommen, aber auf Grund ihrer nicht natürlichen Herkunft dürfen sie nicht als solche betitelt werden.

Natürlich sieht Kunstleder auf den ersten Blick oftmals aus, als wäre es echtes Leder. Doch auch nur auf den ersten Blick, denn dieses künstliche Produkt weist weitaus andere Eigenschaften auf, als sein natürliches Vorbild.

Doch was unterscheidet Kunstleder eigentlich von echtem Leder? Heutzutage sind diese Imitate von der Optik her kaum noch von echtem Leder zu unterscheiden, aber definitiv bei der Haptik und bei der Benutzung.

Setzen Sie sich auf eine Ledercouch und dann auf eine, die mit dem künstlichen Material bezogen wurde. Sie werden hier einen Unterschied feststellen. Zum einen erwärmt sich Echtleder weitaus schneller und nimmt die Körperwärme an und zum anderen bleibt das Naturmaterial nicht auf der Haut kleben. Im Gegensatz zu Kunstleder: Wenn man sich mit nackten Beinen auf ein künstlich überzogenes Sofa setzt, dann bleibt die Haut immer etwas an der Oberfläche haften.

Somit ist die echte Variante bei Ledersessel, Sofa und Polstermöbeln sehr viel angenehmer, als die unechte.

Accessoires aus Leder

Tragen Sie gerade einen Gürtel, Schuhe oder haben Sie eine Tasche bei sich? Dann schauen Sie gleich mal nach, aus welchen Materialien diese Produkte hergestellt und produziert wurden. Vielleicht ja aus Leder! Verwunderlich wäre es nicht, denn diese Dinge werden sehr oft aus dem Naturstoff hergestellt. Viele legen großen Wert auf, dass sie wirklich nur echte Produkte kaufen, da sich die Qualität auch hier bemerkbar macht. Doch nicht nur in der Qualität merkt man dieses wunderbare Material, sondern vor allem in der Lebensdauer – Schuhe aus Echtleder halten in der Regel viel länger als die gleichen Schuhe aus Kunstleder.

Doch nicht nur Accessoires können aus Leder sein, sondern eben auch Wohnaccessoires. So gibt es Teelichthalter, Deko-Schalen, Vasen und viele andere Wohnaccessoires, die in einem Ledermantel daherkommen und unsere gesamte Einrichtung wunderbar komplettieren.

Die Eigenschaften von Leder

Leder ist ein natürliches sowie sehr vielseitig einsetzbares und äußerst haltbares Material. Diesen guten Eigenschaften sind die Grundlagen für ein Naturmaterial, dessen Qualität unschlagbar ist.

Als weitere positive Eigenschaften dieses Produktes lassen sich die Atmungsaktivität und die fast komplette Wasserundurchlässigkeit nennen. Wer jetzt denkt, dass sich diese beiden Eigenschaften widersprechen, der hat im Grund genommen recht. Aber dennoch vereint Leder sie – Wasser wird erfolgreich abgewiesen, aber das Material ist trotzdem so atmungsaktiv, dass Luft und Wasserdampf hindurchgehen können.

Weiterhin werden qualitative Merkmale durch die Dichte, die Lichtbeständigkeit, die Schrumpfung, die Dehnbarkeit und die Zugfestigkeit, den Fettgehalt, die Waschbarkeit sowie den Säuregehalt beurteilt. All diese physikalischen und chemischen Komponenten entscheiden über die Hochwertigkeit dieses tollen Naturprodukts.

Eigenschaften wie beispielsweise die Haptik, Optik oder Weichheit unterliegen lediglich subjektiven Betrachtungen und können somit nur sehr schwer oder gar nicht gemessen werden. Wenn Sie schon einmal ein Möbelstück aus echtem Rindsleder oder Hirschleder berührt haben, dann müssten Sie von dieser Haptik restlos überzeugt sein, denn dieses Material aus der Natur fühlt sich wundervoll an. Während einige Möbel aus Leder gemacht sind, welches eher glatt ist, gibt es auch Lederarten, die sehr weich sind.

Einrichten mit Produkten aus der Natur

Natural Living wird wieder vermehrt gelegt und eine naturbelassene Einrichtung liegt voll im Trend. Wenn man dann noch weiß, wie man Möbel aus Rindsleder, ein Lammfell und Holzmöbel geschickt miteinander kombiniert, sodass der Wohnraum eine geschmackvolle Einheit ergibt, dann ist das Natur-Design perfekt. Doch übertreiben Sie es mit den Lederprodukten nicht, denn wenn zu viele Möbel aus diesem wundervollen Produkt gemacht sind, dann kann die Einrichtung doch etwas kühl aussehen. Eine gesunde Mischung zwischen Leder, Fellen, Holz-Elementen und dann noch modernen Möbeln ist ideal, um ein gemütliches und wohnliches Heim zu haben.

Pflegetipps

Wie jedes andere Naturprodukt muss auch Leder in regelmäßigen Abständen gepflegt oder gereinigt werden. Außerdem wird durch die richtige Pflege die Konservierung, die anfangs durch die Gerbung geschaffen wurde, weitergeführt.

Doch die Bedürfnisse und die Pflege hängt unter anderem auch davon ab, wie das jeweilige Leder hergestellt und verarbeitet wurde sowie von der Verwendungsart, dem Beanspruchungsgrad und natürlich vom Alter des Materials.

Schuhe werden meist poliert, damit der schöne Glanz des Leders beibehalten wird, bei Möbeln allerdings wird überwiegend mattes Leder verwendet, welchen auch nach einer Pflegebehandlung noch so sein sollte. Hier kann man schon sehen, dass unterschiedlich Produkte verschiedene Arten von Pflege benötigen!

Testen Sie die Verträglichkeit eines Pflegemittels auf einem Sofa lieber vorerst an einer verdeckten Stelle, damit, falls eine Unverträglichkeit zu erkennen ist, nicht das ganze Möbelstück ruiniert wird. Doch nicht nur dies sollten Sie vorab testen – ratsam ist auch eine Geruchsprobe, denn einige Pflegemittel haben einen sehr starken Eigengeruch. Dieser Geruch ist bei Schuhen zum Beispiel eher sekundär, da man ihn im besten Fall sowieso nicht riecht, aber bei Sitzmöbeln, Jacken oder Taschen kann dieser Eigengeruch wirklich sehr unangenehm sein.

Informieren Sie sich vorab, welche Mittel Sie am besten für Ihre Art von Leder nutzen. Dann können Sie bei der Reinigung und der Pflege Ihrer Lederprodukte so gut wie nichts falsch machen.

Die verschiedenen Typen von Leder

Leder gibt es in vielen Variationen, dabei unterscheidet man nicht nur, von welchem Tier das Leder herkommt. Zunächst wird vereinfacht zwischen Glatt- und Rauleder unterschieden.

  • Glattes Leder: Wenn Ihre Hände über Glattleder fahren, spüren Sie kaum Unebenheiten oder Poren. Beim Blick auf die Oberfläche dieses Leders erkennen Sie aber noch die Hautstruktur, das heißt Poren, Falten oder Risse. Dieses Leder wird zwar nicht geschliffen, kann aber im Anschluss noch beschichtet, geprägt oder lackiert werden – je nachdem, wie das Leder am Ende aussehen soll – zum Beispiel eingefärbt.
    Anilinleder gehört zur Klasse der Glattlederarten und ist nichts anderes als naturbelassenes Leder. Die natürliche und offenporige Narbenoberfläche wird präsentiert – ohne Pigmentschicht. Dadurch erhält dieses Leder eine sehr warme und weiche Griffigkeit und besitzt eine sehr hohe Atmungsaktivität (da kein Lack oder Ähnliches die Fläche verschließt).
  • Raues Leder: Im Gegensatz zum Glattleder wird die Oberfläche hier  angeschliffen und somit aufgeraut. So können beschädigte Stellen wieder verschönert werden. Unter dieser Lederart fallen unter anderem Wildleder, Nubuk und Veloursleder.
    Veloursleder besitzt eine samtig weiche Struktur. Da dieses Leder geschliffen wird, werden hier oftmals auch angeschlagene Narbenseiten verwendet. Es überzeugt mit einer herausragenden Atmungsaktivität, weswegen es gerne für Schuhe und Handschuhe verwendet wird.
    Bei Wildleder wird die Oberfläche soweit abgeschliffen, bis keine Narben mehr sichtbar sind. Die Bezeichnung Wild- verleitet zu der Annamhe, dass es sich um Häute von wildlebenden Tieren handelt. Dies ist nicht so, da sie (Hirsche, Rentiere, Kängurus, Elche, Büffel …) heutzutage meistens in Gehegen gehalten werden.
    Nubukleder: Auch hier erhält das Leder durch den Schliff eine samtige und weiche Oberfläche, die sich sehr angenehm für die Haut anfühlt. Fassen Sie ein solches Leder an, wird Sie die Weichheit überzeugen. Durch den Schliff werden die meisten Rauleder relativ anfällig gegenüber UV-Licht und Flecken. Deswegen werden oftmals weitere Schutzmittel verwendet, um das Leder zu stärken.

Leder online kaufen? So funktioniert Westwing: