Louis Vuitton

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Kaum ein Name lässt die Frauenherzen dieser Welt höher schlagen als der der Marke Louis Vuitton. Aber natürlich ist es nicht der Name beziehungsweise das Unternehmen und die Marke allein, die den Ruf von Louis Vuitton begründen, sondern in erster Linie die Produkte, die angeboten werden und den Inbegriff von Frauenträumen darstellen. Luxuswaren mit Tradition, aber immer am Puls der Zeit, das ist die Assoziation, die in Verbindung mit dem Namen Louis Vuitton sofort aufkommt. Lederwaren sind dabei das Kerngeschäft der weltbekannten Luxusmarke, zu deren Sortiment aber inzwischen auch weitere Luxusgüter wie zum Beispiel Brillen, Schmuck und Uhren gehören.

Louis Vuitton – Namensgeber einer Luxusmarke

Der im Jahr 1821 geborene französische Handwerker und Unternehmer Louis Vuitton ging mit 16 Jahren bei einem Hersteller für Koffer und Gepäck in die Lehre und arbeitet am Ende insgesamt 17 Jahre für das Unternehmen. Mit 33 Jahren entschied er sich im Jahr 1854 in Paris sein eigenes Geschäft aufzumachen und das Louis Vuitton Malletier zu in der heutigen Rue des Capucines zu eröffnen.

Sein Sortiment umfasste anfangs hauptsächlich hochpreisige, aber innovative Koffer. Im Vergleich zu anderen Modellen aus dieser Zeit waren die Koffer von Louis Vuitton sehr luftdicht und vor allem leicht, was ideal an die neuen Arten zu Reisen abgestimmt war. Reisen war in der Zeit von Louis Vuitton einem Wandel unterworfen: Durch die Errungenschaften bei den Transportmöglichkeiten Schiff und Eisenbahn konnten es sich immer mehr Menschen leisten zu reisen und reisten immer weiter weg; außerdem waren sie für ihr Gepäck selbst verantwortlich, anstatt Bedienstete dafür zu haben.

Die hochwertigen und exklusiven Koffer von Louis Vuitton wurden schnell erfolgreich und der Name Louis Vuitton war innerhalb der wohlhabenden Kundschaft schnell ein internationales Statussymbol. Die Marke wurde schnell zu einem Unternehmen mit Weltruhm und entwickelte sich im Laufe der Jahre bis heute zu einem internationalen Konzern für Luxusgüter. Bereits im Jahr 1885 war Louis Vuitton damit in der Lage sein erstes eigenes Ladengeschäft außerhalb von Frankreich zu eröffnen. Als Standort entschied er sich dabei für die traditionsreiche Einkaufsstraße Oxford Street in London.

Im Jahr 1859 hatte er bereits in einem Vorort von Paris eine eigene Fabrik eröffnet und lies dort von zwanzig Mitarbeitern Koffer herstellen, die aus besonders strapazierfähigem, beschichtetem und wasserabweisendem Material bestanden. Zusammen mit seinem Sohn Georges entwickelte er 1886 ein innovatives Schloss für Koffer, das er patentieren ließ, und dessen damals innovative Technik bis heute verwendet wird.

Das Unternehmen wuchs und um die Jahrhundertwende arbeiteten etwa 100 Mitarbeiter für das Unternehmen Louis Vuitton, dessen Firmengründer und Namensgeber allerdings schon im Jahr 1893 verstorben war. Im Jahr 1914 war die Zahl der Angestellten in Asnières auf 225 angewachsen und entwickelte sich auch in den weiteren Jahren noch weiter.

Louis Vuitton – Ein Muster wird zum Markenzeichen

Nach dem Tod von Louis Vuitton wurde das Unternehmen von dessen Sohn Georges weitergeführt, der ähnlich seinem Vater ein Gespür für Innovationen, Trends und Design hatte. Dieses Talent zeigte sich 1896 drei Jahre nach dem Tod seines Vaters, als er das weltberühmte LV-Logo entwickelte, das Weltruhm erlangte und bis heute das Wahrzeichen für Luxusprodukte aus dem Hause Louis Vuitton ist. Grund für diese Entwicklung war das zunehmende Auftreten von Kopien der Koffer und anderer Produkte. Mit dem Signet sollten sich die Designs aus dem Haus Louis Vuitton von den Nachahmer-Produkten abheben und sich als Original auszeichnen. In Kombination mit stilisierten Blüten wurde daraus das weltbekannte Toile-Monogramm, das auf vielen der Produkte bis heute prangt.

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Louis Vuitton – von Koffern zur Marke für Luxusgüter

Auch unter Georges Vuitton wurde das Sortiment für Reisegepäck weiterentwickelt, sodass im Jahr 1901 die Steamer Bag entwickelt wurde, die sich schnell zu einem Verkaufsschlager entwickelte. Auch in den nächsten Jahren kamen immer neue Modelle und Taschen auf den Markt, die das Unternehmen sowohl aus Leder wie auch aus hochwertigem Leinenstoff fertigte. Im Jahr 1932 gelang dem Unternehmen Louis Vuitton mit dem Modell Noé erneut ein Bestseller, das zur ersten wirklichen Damenhandtasche wurde. Bald darauf folgte das weltberühmte Modell Speedy und untermauerte den Ruhm des Familienunternehmens.

Nach dem Tod von Georges Vuitton übernahm 1936 dessen Sohn Gaston-Louis Vuitton das Familienunternehmen und entwickelte das Sortiment weiter. Zusätzlich zum Reisegepäck wurde das Material mit dem bekannten LV-Muster verbessert, um es neben dem Reisegepäck auch für Handtaschen, Geldbeutel und Brieftaschen verwenden zu können. Mit den wechselnden Reisegewohnheiten der Kunden und neuen Transportmitteln wie dem Flugzeug wandelten sich auch die Ansprüche an das Reisegepäck, die von der Marke Louis Vuitton aber stets trendgerecht umgesetzt wurden. Dank diesem Gespür für Trends konnte das Unternehmen auch die Internationalisierung vorantreiben.

Louis Vuitton – die Erweiterung des Sortiments

Nach dem Tod von Gaston-Louis im Jahr 1970 trat 1971 sein Enkel ins Unternehmen ein. Auf Bitten der Familie übernahm im Jahr 1977 auch Henry Racamier, der Ehemann von Gaston-Louis‘ Tochter Odile, eine leitende Position im Familienunternehmen und baute das Unternehmen beträchtlich aus. Außerdem eröffnete er Asien als neuen Markt und schaffte mit Louis Vuitton den Sprung vom Nischenmarkt für Taschen und Reisegepäck zum Massenmarkt für Luxusprodukte. Einen weiteren Sprung auf der Bekanntheitsskala gelang Louis Vuitton mit seinem Engagement als Sponsor für Sportveranstaltungen, insbesondere im Segelsport, wo sogar der Louis Vuitton Cup als Vorrundenauswahl des America’s Cup eingeführt wurde.

Nach dem Börsengang im Jahr 1984 kaufte das Unternehmen Louis Vuitton unter anderem den Champagnerhersteller Veuve Clicquot, einen Anteil an der Kosmetikfirma Guerlain und den Parfumhersteller Givenchy, womit das Sortiment in die Luxussparten aller Dinge, die Frauen lieben, ausgeweitet wurde. Inzwischen wurde das Sortiment aber auch auf Schmuck, Uhren und Brillen ausgedehnt, die ähnlich erfolgreich sind wie alle anderen Sortimentsbereiche auch.

Wer edle Produkte von Louis Vuitton hat, der möchte diese natürlich lange erhalten und lange Freude daran haben. Speziell bei luxuriösen Lederprodukten ist die passende Lederpflege dabei unverzichtbar. Wie die hochwertigen Stücke richtig gepflegt werden, erfahren Sie hier:

Die richtige Pflege von Lederprodukten

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Marc Jacobs – frischer Wind bei Louis Vuitton

Die Marke Louis Vuitton war im Jahr 1997 bereits in vielen Segmenten etabliert und weltberühmt, jedoch noch nicht auf dem Modemarkt. Das änderte sich in diesem Jahr mit der Verpflichtung des amerikanischen Designers Marc Jacobs, der für die ersten Bekleidungslinien für Damen und Herren aus dem Hause Louis Vuitton verantwortlich zeichnete. Die Kollektionen waren erfolgreich, sodass fortan zweimal jährlich neue Kollektionen bei der Pariser Modewoche präsentiert wurden.

Bis Ende des Jahres 2013 blieb Marc Jacobs der Kreativchef des Unternehmens und drückte neben den Modelinien auch der übrigen Produktpalette von Louis Vuitton seinen Stempel auf. Nachdem im Herbst 2013 bekannt wurde, das Marc Jacobs das Unternehmen nach der langjährigen und erfolgreichen Zusammenarbeit verlassen würde, musste ein neuer Kreativchef gefunden werden, der Marc Jacobs würdig ersetzen konnte. Die Wahl fiel dabei mit Nicolas Ghesquère auf keinen geringeren als den ehemaligen Designer von Balenciaga.

Inzwischen ist Louis Vuitton ein Name, der wie kaum ein anderer für hochpreisige Luxusware mit Tradition, Qualität und zeitgemäßen Design steht und bei vielen Frauen heiß begehrt ist. Reisegepäck und Taschen dieser Traditionsmarke sind dabei bei den meisten Frauen weltweit der oberste Posten auf der Wunschliste, aber auch Kleidung, Schuhe und Accessoires reihen sich in die Wunschträume vieler Frauen ein, denn die Marke Louis Vuitton ist für sie das, was für Männer Porsche, Ferrari und Lamborghini ist. Ein Objekt der Begierde, das man sich gönnt, um jeden Tag ein wenig Luxus zu feiern. Bei allen Produkten stehen dabei Stil, Eleganz und Chic stets im Vordergrund.