Zauberhafte Hütten-weihnacht

„Ich bin extrem angetan von Berghütten, sie strahlen immer soviel Gemütlichkeit und Eleganz aus!“ So empfand es schon die berühmte britische Schriftstellerin Jane Austen. Und genau dieses unverkennbare Hüttenflair wissen auch die Münchnerin Sabine Zywietz und ihre Tochter Jelena, übrigens unser Creative Director bei Westwing, sehr zu schätzen (1).

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Wir haben uns immer gefragt, wo Jelena ihre Wochenenden verbringt, weil sie immer so wunderbar entspannt am Montagmorgen ins Büro kommt. Jetzt wissen wir es: in ihrem kleinen Idyll in den Bergen. Ihre Hütte in den österreichischen Bergen mit Blick auf das Städtchen Wattens bei Innsbruck (2 und 3) vereint rustikalen Chic mit zauberhafter Hütten-Romantik: Holzverkleidete Wände und Decken, die knarzen, wenn sie sich durch die Wärme des Kachelofens ausdehnen, die einladende Eckbank, mit vielen Filzkissen und Schafsfellen gemütlich-kuschelig dekoriert, oder die Vorhänge und Tischdecke in Rosa und süßem Vichy-Karo (4).

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Besonders in der Vorweihnachtszeit schmückt die Unternehmerin ihren kleinen Rückzugsort für sich und ihre Familie, denn in wenigen Wochen werden sie hier im kleinen Kreis Weihnachten und auch Silvester zusammen feiern.

Beschaulich, gemütlich und ideal für einen Kurztrip: Die Münchnerin hat sich in den Bergen ihr Alpenglück geschaffen und kommt, so oft es geht, am Wochenende hierher. Sabines Vater besaß eine Ranch in Paraguay und war als Jäger viel draußen unterwegs. Die Liebe zur Natur bekam Sabine also in die Wiege gelegt. „Ich wusste immer, dass ich irgendwann eine eigene Hütte in den Bergen haben würde“ sagt die Inhaberin der Münchner Werbeagentur Effizienta und schaut in das Tal. Dort unten liegt Wattens. Die österreichische Stadt blitzt unter der lichter werdenden Wolkendecke hervor. Hier, auf knapp 1500 Metern Höhe, lässt sich vor allem eins: Abschalten, träumen und genießen. Es ist friedlich, beschaulich und einsam. Aber wer die Einsamkeit genießen kann und sie zu schätzen weiß, wird hier glücklich. Sabine Zywietz ist ja außerdem nie ganz allein. Sie kommt mit ihren Töchtern Anjuscha und Jelena und deren Freunden hierher. Und wenn die beiden mal keine Zeit haben, ist ihr kleines Hunderudel, bestehend aus den dreijährigen Mischlingen Pino und Mattie, sowieso immer dabei. Die Hütte ist für die Familie Zywietz ein geliebter Rückzugsort geworden, der bequem und schnell von München zu erreichen ist.
„Für einen Weihnachtsbaum ist hier kaum Platz, darum habe ich mir einige Alternativen ausgedacht“ sagt Sabine und blickt sich in der gemütlichen, holzvertäfelten Stube mit Kachelofen, in der sich Wohn- und Esszimmer vereinen, um (5).

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„Mein Trick: Hier stelle ich anstatt eines Baumes eine größere Etagere aus dunklem Holz auf. Die dekoriere ich mit Tannenzapfen und Zweigen und lege einige Weihnachtskugeln dazwischen sowie eine kleine Lichterkette aus Strick. Das nimmt viel weniger Platz weg und erinnert trotzdem – schon allein wegen der Form – sehr an einen Weihnachtsbaum (6-8). Außerdem verteile ich geschmückte Kränze in mehreren Räumen, wie auch in den Schlafzimmern oder der Küche. So kommt überall in der Hütte Weihnachtsstimmung auf.“

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Die gemütliche Essecke schmückt Sabine mit großen Teelichtern, die außen mit Strick und kleinen silbernen Herzen dekoriert sind. „Ich liebe den rustikalen Charme – besonders hier in meinem zweiten Zuhause. Trotzdem darf er für mich nicht zu derb sein, sondern muss sich etwas Verspieltes oder Feminines bewahren. Strick vereint durch seine strukturierte Oberfläche und weiche Haptik beides.“ Sabine setzt auch viel Filz ein – ob als Tischläufer oder als Kissenbezug. „Hier passen keine Seiden- oder Satingemische – es muss etwas Handfestes, Robustes, nicht allzu Liebliches sein.“ Gröbere Materialien mit Struktur wie Fell, Filz und Strick eignen sich dafür hervorragend! Ihre selbstgemachten Lebkuchen bewahrt Sabine in großen Bonbonnieren aus Glas. Süß: Deren Porzellandeckel sind mit einem kleinen Hirschkopf verziert und passen besonders toll zur Weihnachtszeit. So trocknen Sie nicht aus und sind auch noch hübsch aufbewahrt. „Nach langen Spaziergängen im Schnee freuen wir uns auf diese kleinen Köstlichkeiten“, so Sabine. (5)
Auch Tochter Jelena liebt es, ihre kleines Domizil in den Bergen in weihnachtliche Atmosphäre zu tauchen: „Anstelle eines Adventskranz schmücke ich einen großen, rechteckigen Kerzenhalter aus dunkelbraunem Holz, auf den vier Kerzen passen. Diesen dekoriere ich mit frischen Zweigen und Beeren sowie Kugeln und Tannenzapfen.“ Jelena beschränkt sich auf maximal vier Farben, davon zwei dunklere wie das Grün (Tannenzweige) und das warme Braun (Kerzenhalter und Tannenzapfen). Das kombiniert sie mit strahlendem Rot (Beeren) und Weiß (Kerzen und Weihnachtskugeln). Rot und Grün ist eine klassische, sehr feierliche Farbkombination für Weihnachten, die sich perfekt ergänzt. Aber kombiniert mit Weiß bekommt das ganze Arrangement einen sehr modernen Touch. „Unser Esstisch ist klein und wenn meine ganze Familie zum Essen und Feiern zusammenkommt, ist kein Platz für viele, kleinere verteilte Deko-Stücke. Deshalb stelle ich lieber ein großes Deko-Piece wie den geschmückten Kerzenhalter in die Mitte des Tischs – so hat jeder etwas davon.“ So dient der Kerzenhalter gleichzeitig als Adventskranz und Tischschmuck (5).

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Ihre Kränze, die Sabine in mehreren Räumen verteilt, schmückt sie nicht typisch mit vier Kerzen, sondern stellt eine große Stumpenkerze in ihre Mitte und dekoriert sie mit zartweiß besprühten Tannenzapfen und Kugeln (9).
Sabines Tipp: Wer verwinkelte Räume oder viele Ecken hat, die zu klein oder zu ungünstig für Möbelstücke sind, schmückt sie einfach mit ein paar Deko-Geschenken – die passen in jede noch so winzige Ecke. „Das wirkt herrlich weihnachtlich und man steigert die Vorfreude.“ Sabine verpackt dafür leere Kartons in verschiedenen Größen in zwei unterschiedlichen Geschenkpapieren, wie hier Weiß und Silber, und arrangiert sie im Ensemble neben einer kleinen Kommode. „Auch wenn nichts drin ist…“ schmunzelt sie, „ist man trotzdem glücklich, wenn man liebevoll verpackte Geschenke etwas länger um sich hat als nur kurz zur Bescherung am 24. Dezember!“ (10 und 11)

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Auf der kleinen Terrasse der Hütte schweift der Blick nicht nur ins Tal, sondern auch ein atemberaubender Blick über die weiß gezuckerte Gebirgskette ist möglich. Und kommt die Sonne hervor, glitzert und funkelt die Schneedecke, die sich auf den Bäumen ausgebreitet hat (14).

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Besonders stimmungsvoll: In der Abenddämmerung zünden Sabine und Jelena Teelichter auf der Terrasse an – die auch tagsüber in der Sonne toll aussehen. „Ich liebe Teelichter in größeren Glasgefäßen, die kann ich problemlos auf die Balkonbalustrade in den Schnee stellen. Dort werden sie nicht umgeweht und auch von drinnen sehen die Lichter im Schnee wunderbar romantisch aus“ (15).
Hier heißt es, selbst Hand anlegen! Erst einmal Holz holen und Feuer machen, damit man warmes Wasser für Tee oder Kaffee kochen und den Ofen anheizen kann. „Aber genau das gehört ja dazu, genau das macht das Wochenende hier auf der Hütte zu einem unvergesslichen Erlebnis! Man setzt sich nicht ins gemachte Nest, sondern muss es sich selbst gemütlich machen.“ (12 und 13). Das Holz im Kachelofen knistert und erweckt die Hütte langsam zum Leben.

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Praktisch und chic: Sabine und Jelena verwenden tragbare Filzkörbe mit breitem Lederhenkel, um das Holz, das vor der Hütte gestapelt ist, zu holen (16 und 17). Jelenas Tipp: „Drapieren Sie mehrere Holzscheite in Filzkörbchen kunstvoll auf dem Fensterbrett oder als kleine Stapel unter einer Kommode. Der Geruch, das Aussehen und die Assoziationen, die Holz wecken, zaubern im Handumdrehen in jedem Zuhause gemütlich-rustikalen Charme und sind ein perfektes Deko-Element in der Weihnachtszeit – auch wenn man keinen Kaminofen hat.“
Auch die Schlafzimmer im ersten Stock dekorieren Jelena und ihre Mama liebevoll. Jelena hat zu Silvester Freunde eingeladen, die es ebenfalls urig und gemütlich haben sollen. Kissen aus Strick und flauschige Bettwäsche mit süßen Hirsch-Motiven verleihen dem Zimmer Behaglichkeit (18).

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Die Teelichter und die Kerzen schenken stimmungsvolles Licht in den Schlafzimmern und lassen einen vor dem Einschlafen zur Ruhe kommen (19).

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Überraschender Stilbruch: das rustikale Geweih wird mit Weihnachtskugeln im Art déco-Stil in mattem Weiß geschmückt (20).
Im Winter macht die Familie Fackelwanderungen, kocht zusammen oder unternimmt lange Spaziergänge im Schnee mit den Hunden. „Ich liebe es, draußen zu sein, die Natur und die Ruhe zu genießen und mit den Hunden auf Entdeckungstour zu gehen – so ein Wochenende ist wie ein Mini-Urlaub für die Seele“ sagt Sabine und auch Jelena findet: „Ich kann wunderbar entspannen – hier in den Bergen habe ich kein Internet und kann abschalten. Außerdem bin ich ein Familienmensch und genieße die Zeit, die wir hier zusammen verbringen (20, 22,23).“

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„Mein Adlerhorst“ nennt Sabine Zywietz ihre Hütte, die alle Familienmitglieder lieben und die alles vereint, dass man zum Glücklichsein braucht: Natur, Idylle und seine Lieben um sich herum. In ihrem „Winter Wonderland“ in der idyllischen Berglandschaft Österreichs hat Familie Zywietz ihr kleines Paradies gefunden.

Teresa Mayer

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