Moderne Interpretation: Zu Hause bei Corinna Thiel

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In der Goethestadt Frankfurt am Main gilt das Prinzip „Dem Wahren, Schönen, Guten“. So lautet die Inschrift am Dachfries der Frankfurter Oper. Corinna Thiel interpretiert dies in ihrer Wohnung im Nordend mit moderner Attitude: Gradlinigkeit gepaart mit wenigen, ausgewählten Accessoires und klare Farben wie Schwarz und Weiss nur minimal von Farbklecksen durchdrungen sind die Essenz des stilvollen, puristischen Wohnens.

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Corinna arbeitet als Head of International Communications bei einer grossen Schmuckfirma und ist qua Beruf schon den schönen Dingen verfallen. Es darf aber nicht zu viel werden: „Stehrümchen habe ich immer. Ich arrangiere meinen Schnickschnack ständig wieder neu – und lasse die gerade nicht aktuellen Dekostücke im Sideboard verschwinden.“ Deshalb sehen ihre 62 Quadratmeter auch so aufgeräumt und clean aus.

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Durch die Details des Altbaus wie leicht knarzende Kassettentüren und grosse Fenster wirkt die Wohnung aber dabei sehr charmant. „Ich bevorzuge Brüche – egal ob in der Mode oder im Interior. Ich mag es, wenn etwas Modernes auf klassische Features trifft“, sagt die 33-Jährige.

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Eine erste Überraschung ist das Pistaziengrün der Wände. „Ich wusste immer, dass meine Wohnung einmal diesen Farbton haben würde. Als ich vor fünf Jahren nach Frankfurt zog, habe ich sie selbst angemischt und gestrichen.“ Bis heute ist sie glücklich mit dem Ergebnis.

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Im Wohnzimmer, das mit schwarzen Holzmöbeln und einer schlichten Ledercouch mit Kissen in Moosgrün, Grau und Peach eingerichtet ist, herrscht nicht zuletzt wegen dieses feinen Grüns an der Wand eine subtile Eleganz, die mit neonfarbenen Akzenten wie farbigen Buchcovern oder Pumps auf einem Leiterregal konterkariert wird. Oft rollt Corinna auch dazwischen ihre Yogamatte aus, um täglich Sonnengruss und Co. zu üben, sie möchte bald ihre Ausbildung zur Yoga-Lehrerin beginnen.

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Pistazie und strahlendes Weiss wecken im Esszimmer Hunger auf Entdeckungen kulinarischer und optischer Natur. Den cleanen Esstisch von Kartell hat sie mit Eames-Stühlen von Vitra kombiniert, von denen sie schon als Studentin geträumt hat. In Klassiker zu investieren lohnt sich – nicht nur in einer Bankenstadt. „Sie lassen sich unkompliziert mit neuen und ausgefallenen Stücken kombinieren und begleiten einen idealerweise eine lange Zeit.“

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Weil sie keine Erbstücke besitzt, sondern ihre Einrichtung nur wenige Jahre alt ist, sollen Anschaffungen dafür weit in die Zukunft bei ihr bleiben. Für rosige Aussichten sorgen jedenfalls die subtilen gold- und rosafarben Akzente, die immer wieder auftauchen und auf Galerieleisten drapiert sind.

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Bücher und Bildbände sind aber farblich aufeinander abgestimmt. „Bei mir muss alles visuell zusammen passen. Farben oder Formen wiederholen sich deshalb mehrfach“, erklärt sie.

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Ein Einzelstück ist ihr Schreibtisch, den ihr Freund für sie ausgesucht hat als sie die Karriereleiter hochgeklettert ist und jetzt vor dem Fenster mit nostalgischen Fensterläden das Arbeiten zu einer Vision werden lässt.

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Im kleinen Schlafzimmer geht es weniger um Kreativität als um Träume. Damit die sanft ausfallen, hat Corinna in ein herrlich bequemes Boxspringbett, weiche Bettdecken, Plaids und jede Menge Kissen investiert. Mit dem Wenigen hat sie eine Atmosphäre wie im Luxushotel geschaffen. Wahrlich schön und gut!

Fotos: Westwing

Teresa Mayer

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