Zu Hause in Berlin bei Sebastian Freitag

Offene Räume, die nahtlos ineinander übergehen und nur von der grossen Fensterfront eingerahmt scheinen, klare Formen und eine puristische Farbpalette, kombiniert mit coolen Industrial-Einflüssen – so schön schlicht wohnt Sebastian Freitag, Style Director von Westwing Deutschland, in Berlin.

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Mit seiner Wohnung beweist Sebastian Freitag, dass Reduktion zum ganz besonderen Stilmittel werden kann. “Man kann einen Raum sehr luxuriös einrichten, indem man Möbel herausnimmt, anstatt welche hinzuzufügen”, sagte Francis Jourdain (1876 – 1958), französischer Maler und Innenarchitekt, einst. Sebastian wohnt schnörkellos und verzichtet auf alles, was im cool-reduzierten Ambiente zu viel wirken würde. Er setzt bewusst auf Reduktion, lässt unverputzte Betonwände zum Stilmittel werden und hat trotzdem mit einigen dezenten Farben und Elementen ein unaufdringliches Interior kreiert.

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Im hellen Wohnbereich verbindet er stilsicher Loft-Elemente mit dezenten Einflüssen aus dem modernen Asien, die er immer wieder auftauchen lässt. In seiner Wohnung im Berliner Stadtteil Mitte wohnt Sebastian sogar auf historischem Boden: Wo heute das Haus steht, verlief früher die Berliner Mauer. Sebastians Schlafzimmer ist demnach im früheren Ost-Berlin und das Wohnzimmer im ehemaligen West-Berlin. Die grosse Ledercouch im schlichten Design gestaltet Sebastian gemütlich mit Kissen in zarten Grautönen. Die Sonne, die durch die bodenlangen Fenster hereinscheint, zaubert Lichtspiele auf den klassischen Parkettboden. Eingerahmt ist das Sofa von schwarzen Lampen mit zarten Kirschblüten, die auf Beistelltischen aus Beton stehen.

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Wenige Deko-Elemente ein Papagei von Pols Pötten, Roboter aus Keramik und eine Rakete unter einer Cloche aus Glas, sorgen für einen coolen, unerwarteten Bruch. Auch hier bleibt er sich treu und setzt auf viel Weiss, was besonders vor den Betonwänden noch mehr strahlt.

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Als wiederkehrendes Element hat er Beistelltische aus Beton gewählt. Auch die geben dem Raum einen coolen Loft-Charakter. Asiatische Footstools aus schwarz lackiertem Porzellan finden sich im Bad und Wohnzimmer und er verwendet sie als Beistelltisch oder Hocker.

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Auch beim Home Office ist bei ihm weniger mehr. Cooler Bruch: Anstatt einem Blumenstrauss hat Sebastian Disteln gewählt.

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Sebastian reist gerne in asiatische Metropolen wie Singapur und liebt ausserdem die asiatische Küche. Auf seinen Reisen lässt er sich öfter inspirieren und fügt die subtilen Einflüsse in seine Einrichtung ein. „Wenn ich genügend Zeit habe, lade ich zur Dinnerparty ein und koche mit Freunden zusammen“, erzählt er. Meistens gibt es dann indonesische oder thailändische Gerichte.

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Die Hausbar? Die hängt bei Sebastian an der Wand. „Ich lade sehr gerne meine Freunde zu mir auf einen Aperitif vor dem Essen ein – darum brauche ich ein wenig Auswahl.“

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Auch im Schlafzimmer verfolgt Sebastian sein Stilcredo und setzt gleichzeitig einen aufregenden, grossen Interior- und Stofftrend in Szene: Seine Bettwäsche hat er in verwaschenen Farben gewählt. Sogenannte „washed out colors“ sind besonders soft. “Im Schlafzimmer mag ich unaufgeregte, simple Farben.”

Auch in den Bädern hält er es minimalistisch, cool und unaufgeregt: Deckelvasen, Footstools und ein kleine Kakteen. Seine Tipps fürs Bad: „Inszenieren Sie Ihren Lieblingsduft unter einer Cloche aus Glas – das sorgt für einen besonderen Effekt“, erzählt er. „Ausserdem rolle ich kleine Handtücher anstatt sie zu falten. Schön drapiert verleiht es dem Bad ein wenig Hotel-Feeling.”

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Auf seinem Balkon regiert ebenfalls ein minimalistisches Stilmotto, kombiniert mit subtiler Deko in Form von Kakteen, einer Zwergfeige und Gräsern. „Im Frühling und Sommer geniesse ich die Sonne auf meinem Balkon und sitze lange mit Freunden bei Drinks zusammen.”

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„Einen bestimmten Wohnstil in Räume zu pressen, bringt oft wenig – man muss beim Einrichten immer auch auf den Charakter einer Wohnung eingehen“, sagt er. Wie das bei ihm aussieht? Unaufgeregte Farben und subtile Deko treffen auf rohe, unfertige Elemente, die gemeinsam einen coolen-lässigen Stil ergeben, der nicht nur perfekt zur Stadt Berlin passt, sondern ja – auch zu den Räumlichkeiten.

Fotos: Westwing

Teresa Mayer

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