Ostern mit Tamara Gräfin von Nayhauß

„Ostern beginnt für mich eigentlich gleich nach Weihnachten“, erzählt Tamara Gräfin von Nayhauß. „Sobald mein Sohn die ersten bunten Eier im Supermarkt sieht, will er unbedingt Ostern feiern. Dass es dann noch circa drei Monate dauert, ist manchmal schwer zu verstehen.“

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In ihrem Freundeskreis ist Tamara von Nayhauß für ihr geniales Händchen für sehr spontane Parties bekannt. Ein wenig mehr Vorlaufzeit für den Osterbrunch gesteht sie sich dann doch ein. Wie es trotzdem entspannt bleibt, erzählt sie hier.

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Am Vorabend:
„Am Vorabend verstecke ich schon mal die Ostereier für die Jungs. Das ist für alle Eltern wohl die sichere Nummer, denn meine Söhne Maxi, acht Jahre alt und Louis, fünf Jahre, waren auch schon mal um sechs Uhr morgens vor Aufregung wach. Zeit fürs Verstecken der Eier blieb uns dann wenig.“

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Ostereierfärben:
„Das mache ich ganz entspannt am Tag vorher, damit sie zum Osterbrunch fertig auf dem Tisch sind.“

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Deko für den Familienbrunch:
„Ich decke mit klassischem und schlichtem Geschirr ein. Die Deko darf dann ruhig farbenfroher sein. Bunt und fröhlich soll es sein, das ist das Wichtige an Ostern!

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Ostersonntag:
„Am Ostersonntag werden natürlich erst einmal die, am Abend zuvor versteckten Ostereier gesucht. Für die Suche bekommen die Jungs dann Körbchen, in welchen Sie Ihre Errungenschaften sammeln können. Wenn die Eierschlacht überstanden ist, gehen wir in die Kirche und brunchen dann anschliessend mit Freunden und es gibt oft eine zweite Ostereiersuche im Wald.“

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Osterstrauss:
„Ich liebe Weidenkätzchen für Ostern. An die Zweige hänge ich dann alle Ostereier, die ich über die Jahre angesammelt haben – von Grossmüttern bis hin zu den Eiern von Westwing – damit es einen bunten Strauss gibt. Ausserdem liebe ich Tulpen, die bei mir entweder Weiss oder ganz bunt sind.“

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Am Abend:
„Geht es mit Bauchschmerzen ins Bett“, sagt Tamara von Nayhauß, „Zumindest meine Söhne, da Maxi und Louis die meisten Schokoeier essen.“

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Do’s:

1. Das Wichtigste ist, dass die Gastgeberin gute Laune hat. Denn jeder gute Abend steht oder fällt mit dem Host!

2. Schriftliche Einladungen sind altmodisch aber ja, unheimlich schön. Praktischer und schneller geht’s per Email oder SMS.

3. Einladungen auf nicht zu lange Sicht planen. Die spontanen Parties sind oft die Besten.

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4. Nehmen Sie sich Zeit für Tischkärtchen und für die Sitzordnung! Die Karten für die letzte Party habe ich meine Kinder dekorieren und bemalen lassen.

5. Kerzen können nie genug da sein, im Raum oder auf dem Tisch und egal bei welchem Anlass! Ich kaufe sie übers ganze Jahr verteilt, in allen möglichen Farben und Grössen.

6. Eine kurze Ansprache, die nicht immer gross vorbereitet werden muss. Ein paar nette Worte, die von Herzen kommen sind ein schöner und feierlicher Auftakt für jede Party.

7. Wenn Gäste spontan kommen: Einfach dazusetzen! Je mehr, desto besser!

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So setzt man Gäste, die sich nicht kennen:
„Sitzt man schlecht, ist der Abend gelaufen! Darum als Host immer drauf achten, wer neben wem sitzt, wenn sich Gäste nicht kennen. Es ist immer eine Gefühlssache. Überlegen Sie nach gemeinsamen Themen, studieren Sie die verschiedenen Charaktere und denken Sie nach, was die Personen an Gegensätzlichem haben, damit sie gerade deswegen spannende Gesprächspartner füreinander sind.“

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Don’ts:

1. Tischkarten vertauschen oder Namen darauf falsch schreiben!

2. Unkreative Gastgeschenke mitbringen: Blumen sind leider nach ein paar Tagen verwelkt. Ich versuche immer bei jeder Gelegenheit, die Vorlieben übers Jahr herauszuhören, um dann das individuelle Geschenk bei der nächsten Party mitzubringen.

3. Gastgeberinnen sind oft sehr beschäftigt, alle Gäste zu begrüssen. Nicht vergessen: Eine kleine Notiz am Gastgeschenk lässt zuordnen von wem was war.

4. Sehr kurzfristige Absagen!

Fotos: Westwing

Jana Fischer

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