Nähkasten

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Dein WestwingNähkasten-Guide

Ein Loch in der Hose flicken, Socken stopfen oder einen Knopf annähen, der von der Bluse gefallen ist – es fallen doch immer wieder Handarbeiten im Haushalt an, die man schnell erledigen muss, um die Kleidungsstücke wieder benutzen zu können. Damit in diesem Fall das benötigte Nähzubehör stets zur Hand ist, sammelt ein Nähkasten alle Utensilien. Ob Nadeln, Garn oder Ersatzknöpfe – für alles ist im Nähkasten Platz.

Um die benötigten Dinge schnell griffbereit zu haben, sollte man ein wenig Ordnung im Nähkasten halten. Viele Modelle von Nähkästchen, dem Nähkorb oder der Nähbox halten spezielle Ordnungssysteme bereit, sodass keine Unordnung entstehen kann. Westwing gibt Ihnen immer Tipps zur Gestaltung Ihres Zuhauses sowie hin und wieder auch zu Ordnungssystemen, die Ihre Wohnung stets aufgeräumt erscheinen lassen. Der Nähkasten gehört zu den Alltagshelfern, doch was gehört eigentlich alles hinein?

Inhalt des Nähkastens

Der Nähkasten beinhaltet, wie der Name schon sagt, sämtliches Zubehör für Näh-, Stick- oder Stopfarbeiten. Wichtige Utensilien, die in keinem Nähkorb fehlen dürfen, sind deshalb:

Maßband: Damit beim Nähen und Umnähen alles die richtige Länge hat, ist ein Maßband wichtig. Dieses sollte wenigstens eine Länge von zwei Metern haben, sodass es für sämtliche Arbeiten reicht.

Fadenschere: Fadenscheren sind oft eher klein, dafür aber sehr scharf, damit sich das Garn sauber abschneiden lässt ohne auszufransen.

Universalschere: Eine Universalschere ist deutlich größer als die Fadenschere und eignet sich deshalb für das Schneiden von Stoffen oder dicken Schnüren.

Nähgarn: Nähgarn sollte immer in diversen Farben vorhanden sein, damit man unauffällig Knöpfe annähen oder einen Saum nähen kann. Neben den passenden Farben für die Lieblingsbluse oder Jeans sollten die Standardfarben immer vorhanden sein. Mit schwarzem, weißem, grauem und braunem Garn kann man schon viele Arbeiten erledigen.

Nadeln: Nähnadeln braucht man in verschiedenen Größen, um sowohl feine als auch gröbere Näharbeiten ausführen zu können. Der Größe entsprechend ist das Nadelöhr oft sehr klein. Hier kann ein Nadeleinfädler dabei helfen, den Faden durch das Nadelöhr zu führen. Die Nadeln werden am besten auf einem Nadelkissen aufbewahrt, damit sie sicher verstaut sind und man sich nicht aus Versehen daran stechen kann.

Stecknadeln: Sie werden zum Beispiel beim Umnähen einer Hose gebraucht, um die Länge abzustecken. Wegen Ihres Perl- oder Glaskopfes können sie nicht durch den Stoff rutschen und bleiben sicher an der richtigen Stelle.

Sicherheitsnadeln: Sicherheitsnadeln sind ein Allrounder. Immer wenn zwei Dinge schnell miteinander verbunden werden müssen oder ein Stoff gerafft werden soll, sind sie zur Stelle. Die Ausführungen gehen von großen Sicherheitsnadeln für feste Stoffe bis hin zu winzig kleinen Sicherheitsnadeln, die nur um einen Centimeter groß sind und bei Unterwäsche oder dünnen Shirts eingesetzt werden.

Knöpfe: Neben Druckknöpfen, die man immer brauchen kann, eignet sich der Nähkasten auch dafür, sämtliche Ersatzknöpfe, die beim Kauf von Kleidung dabei sind, aufzubewahren. Wenn mal ein Knopf verloren geht, weiß man sofort, wo man suchen muss.

Nähkasten-Modelle

Ein klassischer Nähkasten ist aus Holz, etwa 30 bis 60 cm breit und steht auf vier Füßen, sodass er nicht auf einem Tisch stehen muss. Er kann praktisch neben dem Arbeitstisch auf dem Boden platziert werden.

Viele Nähkästen bieten einen Aufbau mit Scharnieren. So sind mehrere Ebenen kompakt aufeinander gestapelt. Je nachdem, was man braucht, kann man die einzelnen Ebenen dank der Scharniere nacheinander pyramidenartig aufklappen. Auf diese Weise ist der Nähkasten platzsparend aufzubewahren, bietet aber viel Platz und Möglichkeiten, das Zubehör geordnet zu verstauen.

Die klassischen Nähkästen erinnern an die 50er oder 60er Jahre. Mittlerweile gibt es aber auch moderne Kästen, die bunt verziert sind oder besondere Formen haben. Allerdings kann auch ein liebevoll aufbereiteter Retro-Nähkasten sehr stilvoll aussehen.

Während der klassische Nähkasten damals vor allem aus Holz hergestellt wurde, wird es heute auch mit Metall oder Kunststoff gestaltet. Wenn Sie Ihren Nähkasten nicht im Schrank verstauen, können Sie aus ihm auch ein dekoratives Wohnaccessoire machen! Praktisch und ästhetisch zugleich! Leicht abgenutzt, aus hellem Holz und mit feinen Verschnörkelungen und voilà – ein Nähkasten im Shabby Chic! Dunkelbraunes Holz macht sich in einem Wohnzimmer im Kolonialstil besonders gut. Sie haben einen knallroten oder quietschgelben Nähkasten? Für den Retro-Style sind diese Farben perfekt! Wenn der Kasten dann noch außergewöhnliche Formen hat, haben Sie ein authentisches Wohnaccessoire!

Für Näh-Fans ist ein Nähkasten somit ein absolutes Must-have!

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