Notenständer

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Keine musikalische Darbietung ohne Notenständer – das ist klar, aber auch, wenn man weder singt noch ein Instrument spielt und auch kein Orchester dirigiert, kann sich die Anschaffung dieser Art von Ständer durchaus lohnen, denn hübsch dekoriert wird daraus ein romantischer und stilvoller Einrichtungsgegenstand, der nicht nur neben einem Flügel gut aussieht.

Notenständer – für Musiker unverzichtbar

Klavier, Gitarre, Schlagzeug, Flöte, Trompete, Geige oder jedes andere Instrument – um es zu spielen braucht man neben Übung, Talent und Können auch Noten und diese müssen so positioniert werden, dass man sie beim Spielen gut im Blick hat und auch schnell und unkompliziert umblättern kann. Ein Notenständer oder auch Notenpult ist daher unverzichtbar, wenn man ein Instrument spielt, denn nur die Allerwenigsten werden alle Noten von allen Musikstücken im Kopf haben.

Natürlich werden von jedem Musiker verschiedene Ansprüche an den Notenständer gestellt, was in erster Linie aber nicht nur davon abhängig ist, welches Instrument er spielt. Gespielt im Sitzen oder im Stehen, mit dem Mund oder mit einem Bogen, mit Schlagstöcken oder einfach nur den Händen – jedes Instrument stellt an seinen Musiker unterschiedliche Anforderungen und verlangt eine spezielle Position.

Aber auch jeder Musiker ist verschiedenen in seinen Eigenarten und nicht zuletzt in seiner Körpergröße, sodass ein stehender Notenständer, auch als Notenpult bezeichnet, am besten höhenverstellbar sein sollte, damit man sich selbst die individuelle am besten passende Höhe einstellen kann.

Aus welchem Material sind Notenständer?

Der klassische Notenständer ist aus Metall und lässt sich klein und handlich zusammenlegen, damit auf dem Weg zu einem Konzert oder einer Aufführung unkompliziert und platzsparend transportiert werden kann.
Es gibt aber durchaus auch Notenständer, der aus anderen Materialien wie zum Beispiel Holz gefertigt sind. Diese sind in der Regel aber weder höhenverstellbar noch flexibel und einfach zu transportieren. Vielmehr handelt es sich bei einem solchen Notenständer oftmals um ein besonders schönes, edel verarbeitetes und detailreich ausgearbeitetes Exemplar, das nicht nur seinen Nutzen erfüllt, sondern gleichzeitig auch einen Blickfang im Musikzimmer oder Wohnzimmer darstellt.

Solche besonders dekorativen Notenständer gibt es aber natürlich nicht nur aus Holz, sondern auch aus Metall.

Wie sieht ein Notenständer aus?

Ein klassischer Notenständer beziehungsweise ein Notenpult besteht aus einer Notenablage, die auf einem Bein mit drei Füßen befestigt ist. Von der Ablagefläche einmal abgesehen ähnelt ein Notenständer daher sehr stark einem Stativ, wie es beispielsweise auch oft beim Fotografieren eingesetzt wird. Allerdings ist auch der Vergleich mit einer Staffelei, wie sie beim Malen oder Zeichnen zum Einsatz kommt, nicht abwegig – es lassen sich durchaus Parallelen und Ähnlichkeiten in der Form und speziell bei der Ablagefläche finden.

Bei einem klassischen Notenständer ist die Höhe des Beins verstellbar und in den meisten Fällen kann auch der Neigungswinkel der Ablagefläche individuell eingestellt werden, sodass man immer einen guten Blick auf die Noten hat, egal ob man im Stehen oder Sitzen spielt und welche Anforderungen das Instrument an die Haltung des Musikers stellt.

Der Notenständer als Dekorationselement

Ein Notenständer ist unbestritten ein funktionaler Gegenstand für einen Musiker, aber er kann auch auf ganz andere Weise glänzen – nämlich als Teil der Raumdekoration. Warum sollte man einen alten Notenständer, den man vielleicht auf dem Dachboden oder dem Flohmarkt gefunden hat, oder der verweist ist, weil der Sprössling plötzlich keine Lust mehr hat ein Instrument zu lernen und lieber Fußballspielen oder Reiten geht, nicht als stilvolles Wohnaccessoire nutzen? Aufgestellt in einer Ecke oder auch als Blickfang in Szene gesetzt kann der Notenständer beispielsweise ein dekoratives Notenblatt beherbergen oder auch ein Bild, ein besonders schönes Foto oder gar ein besonders kunstvoll verziertes Buch optimal in Szene setzen.

Spezielle Notenständer für verschiedene Instrumente

Nicht bei jedem Instrument ist es möglich einen klassischen stehenden Notenständer zu verwenden. Beim Klavier und auch bei anderen Tasteninstrumenten ist der Notenständer bereits in das Instrument integriert, sodass sich ein zusätzliches Modell erübrigt. Auch bei einigen Blasinstrumenten sind spezielle Notenständer beziehungsweise Halter bereits am Instrument befestigt, sodass man die Noten beim Spielen direkt vor Augen hat.

Besonders wichtig sind solche Notenhalter in Marschkapellen, in denen die Musiker beim Spielen immer in Bewegung sind.

Notenständer mit Extras

Natürlich gibt es auch bei der Ausstattung der Notenständer Unterschiede. Extras wie zum Beispiel integrierte Ablageflächen am Bein oder auch eine Pultleuchte lohnen sich in der Regel aber hauptsächlich für Profimusiker und Mitglieder von Orchestern, die ihre Notenständer tatsächlich täglich oder in Veranstaltungen in Opernhäusern oder anderen schummrigen Bühnen nutzen und ihre Noten beleuchten müssen, ohne dass vom eigentlichen Geschehen auf der Bühne abgelenkt wird.

Wenn aus dem Notenständer Hightech wird

Wer täglich mit Musik zu tun hat und Wert auf Hightech legt, der ist mit einem digitalen Notenständer gut beraten, denn damit sind Profi-Musiker im Internetzeitalter angekommen.

Diese besonderen und praktischen Notenständer bestehen aus einem Display, das unterschiedliche Dateiformate wie PDF oder auch JPG auslesen kann, in denen das Notenmaterial aufgespielt wird. Der Vorteil bei diesen Modellen ist, dass zum Umblättern nicht mehr abgesetzt werden muss, sondern ein einfacher Tritt über ein zugehöriges Pedal genügt, um den Fortlauf der Noten auf der nächsten Seite anzuzeigen.

Besonders fortschrittliche Instrumente wie zum Beispiel einige E-Pianos erkennen sogar akustisch, wo der Musiker im Spiel gerade ist und zeigen automatisch im richtigen Moment das nächste Notenblatt an.
Spätestens mit diesen Zeiten ist die Musikerwelt dann auch tatsächlich im digitalen Zeitalter angekommen und es verbindet sich klassische, aber zeitlose Musik aus längst vergangenen Jahrhunderten mit den Möglichkeiten modernster Technik.

Egal, ob klassisch oder modern, am Ende zählt jedoch nur eins, solange es Musik und Instrumente gibt und talentierte Musiker, die sie zauberhaft erklingen lassen – solange wird es auch Notenständer geben.