Plissee

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Der Plisseevorhang, oder kurz Plissee, verteidigt unsere Wohnung oder unseren Wintergarten vor zu viel Licht, Sicht und lästigen Insekten. Da ein solches Faltrollo, oder auch Faltstore genannt, nicht viele Ansprüche an die Montage stellt und in fast allen Farben und Formen daherkommt, hängt es an vielen Fenstern nicht nur aus praktischen Gründen, sondern auch als dekoratives Element.

Plissieren ist eigentlich ein Begriff aus dem Textilbereich und bedeutet eine spezielle Vorfaltung eines Stoffes, sodass er sich von alleine kräuselt oder faltet. Im Gegensatz zu einem normalen Rollo kann ein Plissee also auf eine Rolle verzichten, auf die es sich wickelt, und ist so einfacher in der Handhabung.

Wo hängt ein Plissee?

Die faltbaren Plissee-Jalousien, die auch Faltstores genannt werden, sind überall dort zu finden, wo Glas und Fenster sind, und man sich vor Sonnenstrahlung sowie den Blicken der Nachbarn schützen möchte. Neben diesen Anwendungen als Lichtschutz, Sonnenschutz oder Sichtschutz kann man es auch als Insektenschutz verwenden, wenn man die Fenster öffnen möchte, ohne sich die Mücken vom nächsten Teich ins Haus zu laden. Vielfach finden sie auch im Wintergarten Verwendung, weil sie so flexibel und hübsch sind, und man mit ihnen Lichteinstrahlung und Wärme hervorragend regulieren kann. Plissee-Markisen oder Raffrollos geben erstklassige Flächenvorhänge ab, und bieten einen angenehmen, flexiblen und unaufdringlichen Schutz, der sich ganz den eigenen Anforderungen anpasst, ob nun Zuhause oder im Büro.

Hier sind all die Punkte noch einmal aufgeführt, wofür man ein Plissee alles nutzen kann:

  1. Lichtschutz
  2. Sichtschutz
  3. Sonnenschutz
  4. Insektenschutz

Es gibt sogar spezielle Waben-Plissees: Diese sind doppelt gefaltet und können so durch ihre dreidimensionale Textur Wärme im Raum halten und Schall dämpfen. Die klaren geometrischen Formen geben jedem Raum eine ruhige und geordnete Stimmung und je nach Farbe oder Muster passt ein Plissee gut zu einem freundlichen, familiären Heim oder auch zu einem kühlen modernen Look.

Dank der großen Auswahl an Faltstores, Rollos und Jalousien wird man für seine Fenster auf jeden Fall die passenden Modelle wählen. Das gute an einem Plissee ist, dass man hier das Anbringen einer Gardinenstange spart!

Wie bringe ich mein Plissee an?

Da die Füllung der Fensterfläche durch das Aufziehen der bestehenden Falten geschieht, und nicht von einer Rolle oder anderen Apparatur abhängig ist, lassen sich diese nützlichen Markisen in fast allen geometrischen Formen finden. Egal, ob das Problem nun ein dreieckiges Fenster ist oder ein halbrundes, man kann sich notfalls auch ein Plissee nach Maß anfertigen lassen. Nicht nur bei einem Rechteckfenster, sondern auch bei einem Dachfenster oder ungewöhnlichen Fensterformen sind sie die ideale Lösung.

Man sollte nur bedenken, dass die meisten Plissee-Jalousien wie Raffrollos auf ein senkrechtes Hängen nach unten angewiesen sind, da sie sich andernfalls schwer entfalten lassen. Wenn man also ein Fenster besonders stark nach hinten kippen will, oder bei einem Wintergarten Markisen für stark geneigte Flächen sucht, sollte man ein Plissee mit zusätzlichen seitlichen Drahtseilen kaufen. Diese speziellen Jalousien heißen Plafondanlagen – Plafond ist nämlich ein Synonym für Zimmerdecke.

PlisseeWenn man dann das richtige Plissee gefunden hat, ist die Montage meist ohne Bohren möglich, weil die Anbringung durch Kleben und Klemmen per Klemmträger oder Teleskopstange funktioniert. Einfach den Klemmträger in dem richtigen Abstand an das Fenster kleben, die Markise einseitig anhängen, und den anderen Klemmträger mit dem Plissee befestigen – fertig! Das ist vor allem praktisch, weil man kaum in Fensterrahmen bohren kann, manche Fenster aber fast keine andere Wahl lassen.

Bevor Sie ein Plissee kaufen, sollten Sie genau Maß nehmen, sodass die Plissees auch wirklich passgenau in das Fenster passen. Auch wenn es bei Vorhängen oder dem ein oder anderen Rollo nicht so wichtig ist, dass das Maß einhundert Prozent passt, ist es bei einem Plissee doppelt wichtig.

Kleiner Tipp: Bei besonders fiesen Fensterfronten hilft auch ein Stückchen Spiegelklebeband. Ein Stück in Größe der Klemmträger an die entsprechenden Stellen und es sitzt bombenfest. Klebereste lassen sich häufig einfach von der Oberfläche abrubbeln, wenn man sie mit einem Föhn oder heißem Wasser etwas erwärmt. So kann man das Plissee nicht nur besonders einfach anbringen, sondern auch spurlos wieder abziehen!

Wie entsteht der einzigartige Plissee-Effekt?

Plissieren bedeutet, dass ein Gewebe eine permanente Faltung (Plissee) erhält. Diese dauerhafte Faltung soll, trotz Waschungen und Benutzung, dauerhaft erhalten bleiben. Natürliche Fasern lassen sich zwar plissieren, aber die Falten gehen nach der Wäsche oder nach intensivem Gebrauch zurück. Einzig bei künstlichen Fasern kann garantiert werden, dass der Plissee-Effekt permanent erhalten bleibt. Je mehr synthetische Fasern ein Stoff erhält, desto besser hält der wunderschöne Faltenwurf. Ideale Basis ist zum Beispiel ein Stoff aus 100% Polyester.

Es gibt drei Herstellungsarten, um Plissee zu erhalten:

  • Weben: Mit Hilfe von Webmaschinen wird aus zwei Ketten und einem Schussfaden gewebtes Plissee hergestellt. Damit der Plissee-Effekt länger erhalten bleibt, werden Garne durchgezogen. Je kräftiger das Garn, desto intensiver und stabiler die Faltung.
  • Kettenwirkmaschine: Wirkplissee wird mit einer Kettenwirkmaschine und drei Legebarren geschaffen. Während zwei Schienen dauerhaft arbeiten, hört die dritte Schiene in regelmäßigen Abständen mit der Arbeit auf – sie stoppt. Dabei entsteht die gewollte Plissee-Falte.
  • Strickmaschinen: Die Strickmaschine benötigt zunächst zwei Fonturen. Als Bindungskombination muss rechts-rechts und rechts-links eingestellt werden. Mit dieser Art können liegende, hohle und stehende Falten hergestellt werden.
  • Chemisch-technisch: Weiterhin gibt es eine mechanische und chemische Bearbeitungsmöglichkeit, die aus drei Schritten besteht. Erst wird das Gewebe mit Kunstharz und anderem Chemikalien behandelt. Danach wird es in die gewünschte Faltenposition gelegt. Damit diese so bestehen bleibt, folgt das Pressen des Stoffes mit Hitze. Voilà: das Plissee ist fertig!

Sowohl in der Modebranche als auch in der Welt der Inneneinrichtung gibt es drei verschiedene Grundfaltenarten, die mittels beschriebener Techniken kreiert werden können: Liegeplissee-, Tollplissee- und Stehplisseefalten. Auch für Ihren Fensterschmuck können Sie diese Vielfalt an Plissees nutzen. Ein wunderschönes Plissee weiß auch an Ihrem Fenster zu überzeugen!

Wie reinige ich das Plissee?

Normalerweise reicht es, wenn man Plissees mit einem Staubtuch oder Staubwedel regelmäßig von Staub befreit. Die meisten Produkte werden nämlich antistatisch und schmutzabweisend geliefert und widerstehen so allen üblichen Strapazen. Sollte sich auf dem Faltstore aber gröberer Schmutz befinden, kann man diesen auch waschen, ohne sich um die Falten sorgen zu machen – vorausgesetzt, man macht es richtig: Dazu das Plissee aus der Halterung nehmen und leicht geöffnet in ca. 30 Grad warmes Wasser mit etwas Feinwaschmittel legen. Dann zieht man es vorsichtig auseinander und wieder zusammen, um den Schmutz zu lösen. Danach mit kaltem Wasser abspülen und in vollständig gefaltetem Zustand in der Halterung einen Tag lang trocknen lassen, damit sich die Falten nicht mindern. Danach steht einem gemütlichen Ausruhen im Halbschatten nichts mehr im Wege!

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