Potpourri

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Düfte beeinflussen unser Wohlbefinden, ganz unbewusst und sanft. Wenn wir uns in einem Raum befinden, der für uns gut riecht, sind wir entspannter, glücklicher und kreativer. Warum die Wirkung der Aromen nicht mit einem schönen Potpourri für sich nutzen und die eigene Wohnung in eine Welt der Wohngerüche verwandeln?

Ein Potpourri ist eine Mischung aus Blüten, Gewürzen und anderen wohlriechenden Pflanzenteilen, die wir in einem schönen Gefäß aufstellen können, damit sie ihren Wohlgeruch verbreiten. Dabei gibt es aber nicht nur verschiedene Mischungen und Zusammensetzungen, sondern auch unterschiedliche Arten von Potpourri.

Was ist ein Potpourri?

Nicht Potpourrie, Potpurri oder Potpouri: Der Begriff ist ursprünglich französisch – pot pourri – und heißt soviel wie „verfaulter Topf“! Aber das hat seine Gründe: Zwar ist heutzutage ein Potpourri eine trockene Mischung ansehnlicher und duftender Blüten und Blätter, früher war ein Potpourri jedoch eine feucht angesetzte Mischung aus frischen Pflanzenteilen, Alkohol, Salz und Ölen, die in einem speziell dafür geeignetem Gefäß, dem pot pourri, vor sich hin duftete und fermentierte. Der Duft dieser feuchten Potpourris war wesentlich stärker und langanhaltender als der von den flüchtigen und nur schwach riechenden Blütenblättern. Da außerdem das Keramikgefäß die starken Aromen mit der Zeit aufnahm, hatte jedes Potpourri über die Zeit sein eigenes, charakteristisches Duftensemble.

Diese Potpourris wurden oft zusammen mit Kerzen oder über dem Ofen oder Kamin aufgestellt, damit der Duft durch die Wärme noch intensiver wurde. Eine stark mit edlen Ölen beduftete Wohnung galt als luxuriös und prestigeträchtig.

Heute wird Potpourri meist als „Allerlei, bunte Mischung“ verstanden, weshalb das Wort auch Eingang in die Musik gefunden hat. Dort ist ein Potpourri eine Mischung beliebter und bekannter Lieder, ähnlich einem Medley, jedoch als stimmiges Ganzes präsentiert.

Potpourri heute

Heutzutage zieht man die Variante „Potpourri light“ vor: In einer immer noch schönen, aber offenen Schale bietet man Blüten, Blätter und Gewürze dar, die höchstens ein paar Tropfen ätherisches Öl abbekommen, und sowohl schön aussehen als auch einen leichten, wohlgefälligen Geruch verströmen. Trotzdem sollte man auch bei dieser Methode das Potpourri von Zeit zu Zeit auswechseln, weil sich Staub und Keime darin sammeln.

Besonders schön ist es auch, wenn das Potpourri farblich zur Innendekoration passt. So kann man rote Rosenblüten im Schlafzimmer aufstellen, weiße, mit duftenden Ölen getränkte Baumwollblüten im Wohnzimmer und grüne Blätter sorgen für Frische in der Küche. So kann man jedem Raum ein unterschiedliches Flair verleihen und sich in eine andere Stimmung versetzen: Egal, ob sinnlich, motivierend oder relaxed – das richtige Potpourri findet sich für jede Atmosphäre.

Die gesunde Alternative

Viele Menschen lieben Duftkerzen, aber trauen sich nicht, sie häufig in der Wohnung anzuzünden, wegen den Paraffinen, dem Blei im Docht und den Toxinen im Wachs. Obwohl es verträgliche und hochwertige Duftkerzen gibt, setzen viele immer noch auf die völlig natürliche und somit garantiert verträgliche Variante, ihre Räume zu beduften. Denn auch Raumsprays, Räucherstäbchen oder Aromadiffusoren sind nicht jedem sympathisch und bei besonders sensiblen Menschen können synthetische Duftstoffe sogar Allergien auslösen. Ein Potpourri ist die natürliche Alternative!

Potpourri selber machen

Wer selber einen Garten hat, oder Blumen mit Duft auf dem Balkon, kann sich sein Potpourri selbst herstellen. Die Kombinationen verschiedener Düfte und Aromen kann zu einem süchtig machenden Hobby werden, und im Internet gibt es zahlreiche Informationen und Vorschläge immer wieder neuer Mischungen für den verfaulten Pott. Hier ein paar Basics-Ideen:

  • Winter-Potpourri: Getrocknete Orangenscheiben, Ingwer, Muskatnuss, Zimt und Nelken mischen, mit ein paar Tropfen ätherischem Mandarinenöl beträufeln.
  • Frühlings-Potpourri: Getrocknete Lindenblüten, Veilchen, Kornblumen, Ringelblumen und Kamille mischen, mit ein paar Tropfen ätherischem Ylang-Ylang beträufeln.
  • Sommer-Potpourri: Getrocknete Rosenblüten, Lavendel, Muskatellersalbei, Pfingstrosen und Zitronenmelisse mischen, mit Lavendelöl oder dem teureren Rosenöl beträufeln.
  • Herbst-Potpourri: Getrocknete Lärchenzapfen, Sandelholz, Kiefernnadeln, Efeu und Malve mischen, mit Fichtennadelöl beträufeln.

 

Iriswurzelpulver und Veilchenwurzelpulver helfen, flüchtige Zitrusdüfte und Blumendüfte zu binden und zu bewahren. Am schönsten mischt sich der Duft, wenn man die Zutaten alle zusammen in ein großes Einmachglas gibt und dieses eine Woche lang gut verschlossen an einem dunklen Ort stehen lässt. So kann man ein herrlich duftendes, frisches Potpourri herstellen!

Potpourri Gefäße

Nicht nur die Zusammensetzung der Düfte der Potpourris ist sehr unterschiedlich und vielfältig, sondern auch die Gefäße, in denen die Potpourris aufbewahrt werden, bieten verschiedene Designs. Besonders beliebt sind Potpourris in Glasschalen, da man diese als Wohnaccessoires sehr einfach in die Einrichtung integrieren kann. Auch die Reinigung der Glasschale gestaltet sich sehr einfach. Eher unpraktisch sind Holzschalen, da durch die Verwendung der ätherischen Öle Flecken auf dem Holz entstehen können, welche nicht mehr oder nur schwierig zu entfernen sind. Sie können sich auch für ein Gefäß mit Deckel entscheiden, sodass Sie den Duft etwas kontrollierter verströmen lassen können. Bei Bedarf können Sie den Deckel einfach öffnen und wieder schließen.

Machen Sie mit Potpourri Ihre Wohnung zu einem Genuss der Sinne!

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