Inhalt

  • Spiegel: Praktische Deko
  • Smarte Raumvergrößerer
  • Die Geschichte
  • Spiegel – Formen und Arten für jeden Raum

Spiegel: Praktische Deko

Spieglein, Spieglein an der Wand… Der morgendliche Blick in den Spiegel und die damit verbundene Frage „Wie sehe ich aus“ gehören für uns zum Tagesstart. Zwar antwortet der Spiegel nicht wie im Märchen, dennoch zeigt er uns die Antwort auf diese Frage ungeschönt in Form unseres Spiegelbildes.

Egal wie sehr wir in Eile sind, ein schneller Blick in einen Spiegel muss sein. In kaum einem Haushalt findet sich nur ein Spiegel, denn neben ihrer eigentlichen Funktion, wirken sie auch als Raumdekoration für alle Räume. Spiegel gibt es in verschiedenen Formen und Arten und in unzähligen verschiedenen Designs. Somit findet sich für jeden Raum und für jeden Geschmack der passende – Spiegel in den unterschiedlichsten Designs sind tolle Wohnaccessoires.

Neben dem praktischen Nutzen ist ein Spiegel auch als Element bei der Dekoration der verschiedenen Räume vielfältig einsetzbar. Unerheblich ist dabei, welches Design er hat und aus welchem Material der Rahmen gefertigt wurde. Auch die Art und Form des Modells ist Geschmackssache des Besitzers. In jedem Fall machen Spiegel einen Raum optisch größer und heller und beeinflussen somit die Atmosphäre des Raumes positiv.

Smarte Raumvergrößerer

Ein Spiegel kann zu weitaus mehr dienen, als für den gelegentlichen Blick, ob die Frisur sitzt und das Make-Up passt. Durch geschickte Positionierung des Spiegels können Sie beispielsweise Ihre Räume optisch ganz einfach vergrößern. Wenn Sie einen Spiegel geschickt in der Raummitte positionieren, reflektiert dieser den Raum, wodurch der Eindruck entsteht, dass dieser größere Ausmaße hat. Der Effekt wirkt besonders bei größeren Spiegeln.

Jedoch kann auch die richtige Positionierung eines kleinen Spiegels im Raum schon wahre Wunder bewirken. Auch die Kombination von Licht und Spiegel hilft bei der Raumvergrößerung. Die Reflexion von Licht durch einen Spiegel erfolgt geordnet, da der Ein-und Ausfallwinkel der Lichtstrahlen gleich groß sind. Positionieren Sie also den Spiegel in der Nähe einer künstlichen (Lampe) oder natürlichen (Fenster) Lichtquelle, so wird der Raum nicht nur gespiegelt. Er wirkt auch durch die Reflexion des Lichtes wesentlich heller und geräumiger, da das Licht quasi verdoppelt wird.

Ein Spiegel kann also mit ein bisschen Cleverness wahre Wunder in Ihren Räumen bewirken!

Die Geschichte

Die Geschichte des Spiegels ist so alt wie die der Menschheit selbst. Denn von Beginn an verspürten die Menschen den Wunsch, sich selbst zu betrachten um beispielsweise Schmuck oder Körperbemalungen, mit denen sich die Menschen bereits in der Steinzeit schmückten, bewundern zu können. Ruhige und glatte Wasserflächen wurden von Beginn an als Spiegel genutzt.

Mit dem Aufkommen von Metallen während der Kupfersteinzeit und Bronzezeit schufen die Menschen erste Exemplare aus polierten Metallen. So gab es bereits 3000 Jahre vor Christus erste Bronzespiegel in Mesopotamien. Spiegel aus Bronze- und Kupferplatten sind auch aus dem alten Ägypten bekannt, wobei es sich hauptsächlich um Handspiegel handelte.

Wert auf Design wurde auch schon von den Ägyptern, Etruskern, Griechen und Römern gelegt, denn die Griffe und Rückseiten sind häufig aufwendig und reich verziert. Neben Handspiegeln entwickelten sich in den antiken Hochkulturen Roms und Griechenlands auch stehende Arten und Klappenspiegel, bei denen der Spiegel durch eine Art Deckel geschützt wurde. Auch die benutzten Materialien wurden erweitert, so fand sich beispielsweise in Pompeji ein Exemplar aus poliertem Silber. Neben dem Modellen aus Metall entwickelten sich in der Antike auch Varianten aus Glas, die erstmals von Plinius dem Älteren beschrieben wurden.

Im Mittelalter und der frühen Neuzeit wurde die Technik der Herstellung aus Glas weiterentwickelt, aber auch Varianten aus poliertem Stahl und Metall wurden noch lange verwendet.

Seit der Moderne wurden insbesondere Modelle aus Silber genutzt, bei denen durch die Absetzung von Silber an der Wand des Glases eine klare Spiegelfläche entstand. Heute werden Spiegel unter dem Einsatz von Aluminium produziert, das auf Glasscheiben gepresst oder gedampft wird. Unterschieden wird hauptsächlich zwischen einem einfachen Glasspiegel und einem aufwendigeren Kristallspiegel.

Spiegel – Formen und Arten für jeden Raum

Mindestens ein Wohnspiegel findet sich in jedem Haushalt. In der Regel sind jedoch mehrere Räume mit mindestens einem Modell ausgestattet. Auf jeden Fall vorhanden ist einer im Badezimmer, egal ob als Spiegelschrank, Hängespiegel mit oder ohne Ablage, oder stehender Kosmetikspiegel. Denn in diesem Raum pflegen wir uns und machen uns zurecht.

Neben dem Badezimmer finden sich verschiedene Modelle auch in vielen Schlafzimmern. Entweder als eleganter Hängespiegel, hübscher Standspiegel auf der Kommode, als großer Standspiegel oder als Spiegelfläche integriert in die Fronten vom Kleiderschrank. Häufig befinden sich im Schlafzimmer große Ganzkörperspiegel, denn in denen kann überprüft werden, ob das gewählte Outfit auch zusammenpasst und richtig sitzt.

Gleichzeitig bringen große Modelle optische Weite und Helligkeit in den Raum, was insbesondere bei kleineren Räumen nicht zu unterschätzen ist.

Direkt vor dem Verlassen der Wohnung werfen die meisten noch einen letzten prüfenden Blick in den Spiegel, daher findet sich ein Spiegel in den meisten Fluren und Dielen. Auch hier gibt es Möbelstücke, in die ein Spiegel bereits integriert ist, wie etwa ein Garderobenschrank mit verspiegelter Tür.

Speziell im Flur findet häufig auch ein Modell mit integrierter Ablage seinen Platz. Denn darauf kann neben hübscher Deko auch schnell Kleinkram wie zum Beispiel ein Schlüssel abgelegt werden. Auch beleuchtete Spiegel im Flur sind sehr beliebt, denn sie sorgen in diesem meist fensterlosen Raum für gemütliches Licht und mehr Weite.

Wohnaccessoires in großer Auswahl

Wollen Sie einen Spiegel kaufen, dann haben Sie eine scheinbar endlose Auswahl an verschiedenen Formen, Designs, Stilen und Materialien. Entscheidend sind dabei in erster Linie der Geschmack und die Einrichtung des Raumes, zu der das gewählte Stück passen soll. Beachtet werden sollte allerdings das Material des gewählten Modells. Denn einige sind empfindlicher als andere und eignen sich daher beispielsweise nicht für den Einsatz im feuchten Badezimmer. Auch bei der Pflege treten Unterschiede auf. So ist ein Spiegel aus Edelstahl häufig putzintensiver ist als einer mit einem Rahmen aus Holz oder MDF, da man an diesem Schmutz und Abdrücke schneller erkennen kann.

Bei der Form und Größe sollte darauf geachtet werden, dass beides für den gewünschten Nutzen geeignet ist. Möchte man darin vorrangig sein Outfit überprüfen, benötigt man einen größeren Spiegel, als wenn man lediglich die Kometik davor macht. In diesem Fall kann es aber wiederum sinnvoll sein, einen Spiegel mit Beleuchtung zu wählen.

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