Pult

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In der Schule konnte man die Qualität eines Lehrers daran bemessen, wie er mit dem Pult umgegangen ist. Saß er ordentlich dahinter, die Hände vor der Brust gefaltet, war mit ihm nicht gut Kirschen essen. Nutze er das Pult höchstens, um seine Tasche abzustellen und bewegte sich ansonsten frei im Raum, lohnte es sich zuzuhören. Setzte er sich auf das Pult, wurde die Stunde vielleicht sogar spaßig!

Ein Pult kennen wir hauptsächlich aus Situationen, die außerhalb unseres Heim auftreten. Nicht nur das Lehrerpult im Klassenzimmer, auch das Dirigentenpult oder Notenpult in der Musik oder das Rednerpult oder Stehpult in der Politik – eines haben sie gemeinsam: Ein Pult ist immer eine Unterlage, die perfekt auf die jeweilige Situation angepasst ist.

Was ist ein Pult?

Als Pult wird meistens eine Art von Schreibtisch mit schräger Fläche oder Platte bezeichnet. So kommt das Pult dem Lesenden, Schreibenden oder Redenden perfekt entgegen und sorgt dafür, dass er seine Unterlagen optimal begutachten kann. Erste Rednerpulte hatten schon die alten Griechen, die dort mit feuriger Rhetorik ihre Demokratie gelenkt haben. Für wunderschöne Schreibpulte waren die Scholastiker des Mittelalters bekannt, die dort ihre kunstvolle Kalligraphie ausgeübt haben und an ihrem Pult das Wissen der Jahrhunderte bewahrt haben. In der Biedermeier-Zeit wurde dieser Schreibtisch zum Sekretär, einem majestätischen Schreibtisch mit einem Aufsatz, der viele kleine Utensilien bewahren konnte und eine eher kleine Schreibfläche hatte. Nach getaner Arbeit konnte der Sekretär zugeklappt werden, sodass er die meiste Zeit einfach sehr dekorativen Stauraum bot. Mit einem Pult hatten diese ausgefeilten und aufwendigen Möbelstücke aber immer weniger zu tun.

Das Pult als Computertisch

Seitdem der PC ein fester Bestandteil des Zuhauses geworden ist, hat auch das Pult ein Revival erlebt – als Computertisch. Denn man benötigt neben dem Computer nicht viel anderes Zeug, lediglich eine kleine Fläche für Maus und Tastatur. Ein Pult, das den Computer auf die richtige Höhe setzt, nicht viel Platz wegnimmt und ein wenig Fläche für die Hände und Ellenbogen bietet, kommt da gerade recht. Pult-Computertische zogen in vielen Haushalten und Wohnzimmern ein. Allerdings hat das wieder nachgelassen, seitdem die Tablets den PC und somit auch den Computertisch verdrängt haben. Eine hübsche Ablagefläche für Tablets wäre zwar stilvoll, aber wird sich kaum durchsetzen. Eine Weiterentwicklung für diesen Computerschreibtisch ist also eher nicht zu erwarten.

Das Pult als Kinderschreibtisch

Aber trotzdem ist das Pult noch nicht ganz aus unseren Wohnungen verdrängt. Denn nicht nur Lehrer haben Pulte – auch die Schüler sind nach wie vor auf praktische Schreibtische angewiesen! Die sogenannten Schülerschreibtische sind die perfekte Kombination aus normalem Schreibtisch und Pult. Sie haben einerseits eine schräge Schreibtischplatte, die das Lesen und Schreiben erleichtert, die Konzentration fördert und auch den Nacken schont, aber andererseits genug Stauraum und Funktionen. Ein Schülerschreibtisch vereint die besten Eigenschaften aus Pult und Schreibtisch, sodass die Schüler ihre Arbeiten gut erledigen können. In Kombination mit einem guten Drehstuhl sorgt diese Pult-Variante außerdem für gesunde Rücken!

Das Pult als Deko

Pulte sind im modernen Haushalt eher selten. Allerdings sind sie nach wie vor zauberhaft schöne Möbel! Das schöne Massivholz, die gedrechselten Beine, die Eleganz oder das klare Design: Pulte sind immer auch repräsentativ und sehen deshalb besonders schön aus. Deshalb lassen sie sich perfekt als Deko verwenden! Wer also das Glück hat, auf dem Flohmarkt ein Antik-Pult zu ergattern, sollte zuschlagen, denn sie lassen sich herrlich als Beistelltisch, Bar, Blumentisch oder Podest für Deko-Objekte verwenden. Wer sagt, dass Möbel in erster Linie nützlich sein müssen, wenn sie so schön sind wie ein Vintage-Pult?

Warum ist ein Pult eigentlich schräg: Das Geheimnis liegt darin, dass der Lesende am Lesepult sich nicht unattraktiv über die Seiten beugen muss, um zu lesen, sondern man gerade in sein Gesicht sehen kann. Auch den Redner am Rednerpult möchte man sehen! Der Dirigent möchte vom Orchester gesehen werden, wenn er hinter dem Dirigentenpult gestikuliert und der DJ, wenn er am DJ-Pult steht. Deshalb ist ein Pult auch meistens ein Stehpult. Egal, ob sie selbst die Vorteile der schrägen Pult-Fläche suchen, oder ein Pult als Deko umfunktionieren – Pulte können sich sehen lassen!

Die verschiedenen Pult-Designs

Das Pult hat viele verschiedene Einsatzmöglichkeit. Je nach Gebrauchszweck besteht das Pult entweder aus Holz oder Metall. Ein Pult aus Holz bietet sich vor allem dann an, wenn Sie das Pult als Schreibtisch oder Zeichentisch nutzen wollen. Ein Pult aus Holz besteht meist aus Massivholz, da dies besonders robust und strapazierfähig ist. Das Holz bietet zudem auch eine äußerst angenehme Oberfläche beim Arbeiten. Ein Pult aus Metall ist besonders praktisch, wenn es sich um ein Rednerpult oder auch Stehpult handelt. Durch das Material wirkt das Pult hier besonders modern. Ein Stehpult mit gerader Oberfläche eignet auch toll als Stehtisch!
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