Salz

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Das „Weiße Gold“ war früher extrem kostbar, ganze Kulturen sind mit dem Salz des Lebens auferstanden und wieder gefallen. Aber auch, wenn die Salzgewinnung uns heute leicht fällt, ist es immer noch wertvoll und sogar lebensnotwendig. Ohne Salz würde unser Wasser-Haushalt völlig aus der Bahn geraten!

Salz ist gut für uns. Natürlich sollte man es, wie bei keinem Stoff, übertreiben, aber grundsätzlich sind die wunderbaren Eigenschaften des Salzes so elementar und nützlich, dass es sich in jedem Bereich des Lebens in einer Art wiederfindet: Die Landwirtschaft sähe ohne Kali Salz arm aus, und im Winter kämen wir ohne Auftausalz nicht voran. Doch viel wichtiger ist das Salz für unsere Speisen, als Heilmittel oder für die Schönheit.

Salz für den Gaumen

Gourmetsalze fehlen auf keinem Tisch mehr, der etwas auf sich hält. Als Gastgeber besonderes Würzsalz, Fingersalz oder Tischsalz anzubieten gehört zum guten Ton – egal, ob in der elektrischen Gewürzmühle oder in der Holzschale mit extra Salzbesteck und Olivenöl. Hier sind die größten Trends im Bereich der Salze für den Gaumen:

Meersalz und Steinsalz: Übliches Kochsalz ist eingekochte, meist untertage geförderte Sole, die dann üblicherweise mit Jod oder anderen Stoffen versetzt wird, um uns dann als Speisesalz zu dienen. Wer auf Rieselhilfen und Co. verzichten will, und außerdem den unterschwellig bitteren Jodgeschmack nicht will, greift zu naturreinem Salz aus, in Salz-Gärten verdunstetem, Meerwasser oder unbelastetem Steinsalz bzw. Ursalz – ein Salz der nun versteinerten Urmeere. Da diese Salze meist auch nicht aus reinem Natriumchlorid bestehen, sondern deutlich mehr andere natürliche Stoffe enthalten, versprechen sie nicht nur mehr Spurenelemente wie Kalium, Magnesium und Mangan, sondern überzeugen auch mit ihrem feinen Meergeschmack.

Fleur de Sel: Die Salzblüte, die sich an windstillen heißen Tagen auf der Wasseroberfläche salziger Gewässer bildet, und dann per Hand abgeschöpft wird, wird von Gourmets weltweit empfohlen und verspricht besonders zarten, unaufdringlichen Salzgeschmack. Fleur de Sel wird oft am Tisch gereicht, wo man es mit den Fingern über den Speisen zerbröselt.

Besondere Salze: Schwarzes Lavasalz aus Hawaii mit Aktivkohle samt Detox-Wirkung oder lieber doch die rote Variante mit nährstoffreicher Alea-Tonerde? Oder besser das persische Blausalz mit dem würzig-prickelnden Mineral Sylvin? Salze aus den abgelegensten Winkeln der Erde, mit eigentümlicher Kristallstruktur oder besonderen, natürlich vorkommenden, Zusätzen machen das Speisen zum Erlebnis: Ein kleiner Miniurlaub auf dem Teller, mit wundervollem, jeweils einzigartigen Geschmack. Sie haben die Qual der Wahl!

Gewürzsalze: Vanillezucker ist eine der besten Erfindungen in der Geschichte der Nascherei – warum also nicht auch Salz mit besonderen Aromen anreichern? Wer schon einmal sein Grillgut mit Zitronen-Rosmarin-Salz bestreut hat, oder sein langweiliges Käsebrot mit Chilisalz, der weiß, wie toll Gewürzsalz sein kann. Die Vielfalt und Kreativität der Gewürzsalze laden ein zum Entdecken und Genießen.

Heilen mit Salz

Salz schmeckt nicht nur gut, ihm werden auch zahlreiche heilende Eigenschaften nachgesagt, die sich förderlich auf die Gesundheit auswirken sollen. Dabei gibt es viele unterschiedliche Methoden.

SalzeEmser Salz: Zum Inhalieren und für eine Nasenspülung ist dieses Salz ideal, denn es wirkt abschwellend auf die Schleimhäute und hemmt Entzündungen. Außerdem transportiert es Giftstoffe ab. Ein entscheidender Vorteil: Im Gegensatz zu synthetischen Produkten greift Salz die Schleimhäute nicht an und führt auch nicht zu einem Gewöhnungseffekt.

Schüssler Salz: Diese 12 Mineralsalze sollen laut dem homöopathischen Arzt Wilhelm Heinrich Schüssler Ungleichheiten und Abweichungen im Mineralienhaushalt des Körpers beheben und so Krankheiten heilen. Obwohl die Wirksamkeit nicht bewiesen ist, setzen viele auf diese sanfte Medizin – gerade bei Kindern oder Haustieren.

Sole und Himalayasalz: Besucher von Thermen wissen seit langem, dass Solewasser heilt. Es kann sich unter anderem günstig auf Rheuma, Hautkrankheiten oder chronische Erkältungen auswirken. Fans des Himalayasalzes setzen sich ihre Sole selber an und trinken sie. Viele schwören auf die Giftstoffe ausschwemmenden Eigenschaften dieses 250 Millionen Jahre alten Naturprodukts.

Basensalz: Der Lehre folgend, dass sich unser Körper durch moderne Ernährung und Stress immer mehr übersäuert, was zu vielen Problemen und chronischen Schmerzen führt, helfen Basensalze den Körper wieder zu entsäuern. Durch die Mineralien und den Staub verschiedener Edelsteine sollen dem Körper die notwendigen Basen zugefügt werden, um die Säuren wieder auszuleiten.

Salzlampen: Licht kann uns Wohlbefinden bringen, vor allem warmes, sanftes Licht. Deshalb sind Salzlampen, durch die das Licht eine besonders warme Struktur bekommen soll, so beliebt, um zu beruhigen und zu entspannen.

Salz für die Schönheit

Salz ist gut für unsere Haut, weil es den Mineralstoffhaushalt der Haut aufbaut, Giftstoffe ableitet, peelt und pflegt. Deshalb ist Badesalz von jeher so beliebt. Aber auch ein Meersalz-Peeling oder eine Salzseife tun strapazierter Haut gut. Vor allem bei Pickeln haben sich Seifen mit Salz bewährt.

Verschönern Sie Ihren Tag mit wertvollen Salzen in jeder Hinsicht. Ihr Körper wird es Ihnen mit Wohlbefinden und Genuss danken!

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