Schere

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Wer schon mal mit viel Gewalt und Zorn versucht hat, eine hinterhältige Verpackung per Hand aufzureißen und es einfach nicht geschafft hat, muss nachher resigniert in die Küche laufen und die strukturelle Überlegenheit der Schere anerkennen. Sie schneidet Materialien problemlos, an denen wir uns sprichwörtlich die Zähne ausbeißen.

Aber obwohl das Prinzip einer Schere immer dasselbe ist, gibt es Scheren für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete, und das ist auch gut so. Denn wenn wir versuchen würden, unsere Haare mit der Nagelschere zu schneiden, sähen wir schnell aus wie unsere geschätzten Vorfahren von vor tausenden von Jahren.

 

Küchenschere

In jeder Küche finden sich eine Schere, die für alle möglichen Alltagszwecke gebraucht wird. Das Aufschneiden störrischer Verpackungen ist nur einer davon. So geht es zum Beispiel viel schneller, wenn man eine Schere dazu benutzt, um Kräuter frisch über das Essen zu schneiden. Dann bleiben auch keine Kräuterreste am Schneidebrett kleben. Wichtig ist aber, wenn man eine Schere auch zum Zubereiten von Lebensmitteln verwendet, dass man die Schere regelmäßig reinigt. Deshalb sind die meisten Allzweckscheren spülmaschinenfest und können so ganz einfach wieder hygienisch sauber gemacht werden.

Nagelschere

Nagelscheren sind kleiner als eine normale Schere, da man sie für feinere Arbeiten anwendet und eine große Schere dabei nur hinderlich wäre. Außerdem verfügen Nagelscheren über gebogene Schneideseiten, damit man leichter um den Nagel herumkommt. Eine Nagelschere sollte besonders scharf sein, damit die Nägel nicht schon beim Schneiden kleine Verletzungen erhalten, die dann später viel leichter zu Rissen oder Brüchen im Nagel führen können. Nach dem Schneiden sollten die Nägel außerdem auch noch gefeilt werden, um Ecken abzurunden und die Oberfläche zu versiegeln.

Um die Nagelschere schön scharf zu halten, sollte man besonders darauf achten, sie nicht verrosten zu lassen. Das ist gerade an ihrem Haupteinsatzort, dem Bad, nicht immer leicht, denn Wasser und Stahl ergeben Rost. Deshalb sollte man die Schere, selbst wenn sie rostfrei angeboten wird, immer von Wasser fernhalten, nach Benutzung gut säubern und abtrocknen und dann dort verwahren, wo die Schere nicht feucht werden kann.

ScherenHaarschere

Haarscheren unterliegen völlig anderen Anforderungen als normale Scheren. Und um dem kostbaren Kopfputz auch ja kein Haar zu krümmen, übertreffen sie sich an Schärfe, Technik, Schliff und Bedienbarkeit. Wenn man ein Haar mit einer ganz normalen Schere schneidet, ist es nämlich unten mikrofein aufgeraut und splisst und spaltet sich daher noch viel schneller.

Eine Haarschere ist meist aus rostfreien Materialien wie Chromstahl, Titan oder Keramik. Es gibt sie in verschiedenen Größen, je nachdem, ob man sie für großflächigere Arbeiten oder Feinarbeit verwenden will, und natürlich in allen möglichen Designs: Von der vergoldeten Schere bis hin zum minimalen Chrommodell. Manche Scheren sind außerdem ergonomisch geformt, sodass beim Schneiden mit der Schere die Ermüdung der Hände weniger schnell eintritt. Da Friseurscheren extrem scharf sind und die Haare deshalb leicht beim Schneiden von der Klinge rutschen, haben manche Scheren eine Mirkoverzahnung, die besseren Halt garantiert.

Kosten: Die Preisspanne für eine gute Haarschere ist enorm. Von Billigmodellen für ein paar Euro bis hin zu Nobelscheren für den Preis eines Kleinwagens ist alles dabei. Für das gelegentliche Spitzenschneiden zu Hause reichen die Einsteigermodelle hochwertiger Anbieter für ca. 100 Euro. Jaguar Scheren finden sich fast bei jedem Friseurbedarf und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Instandhaltung: Um die Schärfe und Präzision der Schere zu erhalten, sollte sie nur zum Haareschneiden verwendet werden, für nichts anderes. Außerdem lässt man die Schere besser nicht fallen, um die Scharniere nicht zu beschädigen. Nach der Benutzung wischt man sie mit einem leicht feuchten Tuch ab und verstaut sie sicher. Dann bleibt die Schere lange hygienisch und intakt.

Stoffschere

Auch bei Stoffscheren für Schneiderinnen gilt: Auf keinen Fall für andere Zwecke verwenden, denn sonst stumpft die Klinge ab. Und niemand will ausfransende Nähte, ungerade Säume und hängende Fäden.

Die Linkshänderschere

Die Merhzahl aller Scheren sind für Rechtshänder ausgelegt, doch dieses Haushalts-Werkzeug, mit dem man Stoff, Papier und anderes schnell und einfach von Hand zer- oder zuschneiden können, gibt es auch speziell für Linkshänder. Der Gebrauch dieser Schere ist besonders angenehm und so geht auch den Linkshändern das Schneiden und Bearbeiten leicht von der (linken) Hand.

Scheren sind toll – das einzige, was sie nicht können, ist scheren. Denn, um Schafe, Hunde oder die Katze zu scheren, nimmt man besser ein professionelles Schergerät.