Sie wollen mehr erfahren? Entdecken Sie unseren Ratgeber

Dein WestwingSchuhe-Guide

Frauen lieben Schuhe und können teilweise gar nicht genügend Exemplare bekommen. Einen Grund für den Kauf von einem weiteren Paar finden viele Frauen immer, denn Schuhe gibt es in den verschiedensten Formen, Farben, für jeden erdenklichen Anlass und in jeder Preislage.

Erst mit den passenden Schuhen wird aus der Kombination von verschiedenen Kleidungsstücken ein perfektes Outfit, denn ohne Schuhe sind Frauen und natürlich auch Männer einfach nicht passend angezogen, es sei denn, man verbringt einen Tag am Strand. Aber auch dafür finden sich garantiert ein paar Schuhe, die das Strandoutfit komplettieren.

Sex and the City – spätestens seit dieser Fernsehserie sind Schuhe nicht mehr nur ein Kleidungsstück für die Füße oder ein zum Outfit passendes Accessoire, sondern echte Kultobjekte. Designerschuhe wie zum Beispiel von Manolo Blahnik oder Jimmy Choo werden teilweise sogar gesammelt und als Blickfang in der Wohnung zur Schau gestellt und allen Gästen präsentiert.

Schuhe – ein geschichtlicher Rückblick

Einen eindeutigen Urschuh kann man heute nicht festlegen, denn in den unterschiedlichsten Regionen haben sich unsere Vorfahren die verschiedensten Materialien um ihre Waden und Füße gewickelt, um dieses gegen die unterschiedlichsten Dinge wie Kälte, Regen, Eis, Schnee, heißen Sand und aufgeheizte Böden zu schützen. Palmenblätter und Tierfelle waren aber sicher die am weitesten verbreiteten Materialien. Aus Tierfellen, die um Füße und Waden gewickelt wurden, entwickelten sich im Laufe der Zeit die ersten Stiefel, während Tierfelle, die nur um die Füße geschlungen wurden, die Vorläufer der ersten Mokassins waren, und Palmenblätter die der Sandalen.

Funde lassen darauf schließen, dass der homo sapiens von seinem ersten Auftreten in Eurasien an Schuhe benutzte. Die ältesten Funde von Schuhen stammen jedoch aus Nordamerika und werden auf etwa 8300 v. Chr. datiert. Auch jüngere Funde in anderen Regionen zeigten, dass sie Menschen verschiedene Möglichkeiten fanden ihre Füße vor klimatischen Einflüssen und unwegsamen Gelände zu schützen. So fanden sich zum Beispiel speziell auf die Anforderung des Hochgebirges angepasste Schuhe an der in einem Gletscher in Österreich gefundenen Mumie Ötzi.

In der Antike wurden Schuhe ein Gut für die Allgemeinheit und die Sandalen von Griechen und Römern erlangten weltweite Berühmtheit. Aber nicht nur diese Schuhform gab es, sondern vielmehr eine Auswahl für jeden Anlass und für jede Region.

Bereits im Mittelalter war die Form der Schuhe schon modeabhängig und speziell die Oberschicht hüllte ihre Füße in aufwendige und kostbare Modelle, während die breite Masse praktische Schuhe benötigte, deren Hauptaufgabe es weiterhin war, die Füße zu schützen.

Mit dem Aufkommen der Industrialisierung wurde die Fertigung von Schuhen einfacher und günstiger, sodass sie auch für die große Masse bezahlbar wurden. Gleichzeitig rückte die Mode sie auch mehr in den Fokus und immer neue Modelle und eine ganz eigene Schuhmode wurden entwickelt.

Woher kommt der Absatz?

SchuheWas genau hinter dem Aufkommen von Absätzen an den Schuhen steckt, ist nicht genau geklärt. Bis heute gibt es verschiedene Theorien. Möglicherweise wurden Absätze an den Schuhen ursprünglich angebracht, um das Reiten mit Steigbügeln zu erleichtern, da es so nahezu unmöglich wurde mit den Füßen durch diese hindurch zu rutschen.

Eine andere Theorie besagt, dass es auf Grund der fehlenden Kanalisation im Mittelalter und dem damit verbundenen Schmutz auf den Straßen notwendig war die Schuhe zu erhöhen und die empfindlichen Ledersohlen zu schützen. Ursprünglich gab es dafür Überschuhe mit hohen Sohlen, die über den eigentlichen Schuhen getragen wurden.

Durchgesetzt haben sich Schuhe mit Absätzen in Europa im Laufe des 17. Jahrhunderts – und zwar für Frauen und Männer. Mit feinem Seidenbrokat und goldenen Spangen verziert waren sie natürlich zuerst nur für die oberen Schichten der Gesellschaft erschwinglich.

Heute sind Highheels bei Frauen sehr beliebt, auch wenn nicht alle Schuhe mit hohen Absätzen dafür geeignet sind, den ganzen Tag oder auch nur den ganzen Abend darin herum zu laufen. Modelle mit flacheren Absätzen sind dagegen durchaus alltagstauglich und in vielen Berufen wird von Frauen erwartet keine flachen Schuhe zu tragen. Oftmals wird das auch durch festgelegte oder ungeschriebene Kleiderordnungen erwartet.

Schuhe heute – unerlässlicher Alltagsgenstand und modisches Statement

In der heutigen Zeit gibt es unzählige Schuhe zur Auswahl und es ist notwendig geworden sie nach allerlei Kriterien zu kategorisieren. Unterschieden wird dabei nicht nur in Schuhe für Damen und Schuhe für Herren, sondern unter anderem auch nach der Jahreszeit, der Schuhform, dem Einsatzzweck, der Machart, dem Schuhmodell, dem Verschluss, dem Material und dem Anlass, zu dem die Schuhe getragen werden.

Die im Alltag wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind jedoch die nach Art der Schuhe, nach Form und natürlich nach Funktion und Geschlecht.

Schuhe – wohin damit?

Wer viele Schuhe hat, der kann natürlich nicht alle jeden Tag tragen und schließlich ist auch nicht jedes Modell zu jeder Jahreszeit und zu jedem Anlass geeignet. Aber wohin mit den Sandalen im Winter und den Stiefeln im Sommer?

Schuhe unterzubringen ist nicht schwierig, denn diese sind dabei relativ pflegeleicht. Wenn genügend Stellfläche und Platz vorhanden ist, dann ist es natürlich am schönsten, wenn die Schuhe in einem speziellen Schuhschrank oder Schuhregal ordentlich aufgereiht werden können. Mit dieser Methode hat man natürlich auch den Vorteil seine Schuhe stets griffbereit zu haben und schnell einen Überblick über das vorhandene Angebot zu haben.

Wenn der Platz für Möbelstücke dieser Art fehlt, gibt es auch zahlreiche andere Ordnungshelfer und Aufbewahrungsmöglichkeiten für Schuhe. Angefangen beim Schuhregal für die Tür, über spezielle platzsparende Teleskop-Schuhregale bis hin zu einem Karussell für Schuhe.

Wenn aber auch dafür zu viele Schuhe vorhanden sind, kann man die Schuhe ganz einfach in ihren Kartons lagern und diese in einer ungenutzten Ecke oder zum Beispiel auf dem Kleiderschrank lagern. Besonders teure Schuhe oder Designer Highlights hat man auf diese Weise immer vor Augen, denn Frauen wissen schließlich, welche Schätze sich in ihren Kartons verbergen. Die Kartons von besonderen Schuhen aufzubewahren ist dabei keinesfalls uncool, denn auch Carrie hat in Sex and the City Schuhe in Kartons gesammelt.

Auch die Auslagerung der gerade am wenigsten gebrauchten Schuhe, wie zum Beispiel der Sandalen im Winter und der Stiefel im Sommer, in den Keller oder in die Abstellkammer ist gut geschützt im Karton möglich. Allerdings sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Raum trocken ist, damit die Schuhe keinen Schaden nehmen.

Schuhe als Sammel- und Dekoelement

Immer häufiger werden Schuhe aber nicht nur an den Füßen den Freunden und der Öffentlichkeit präsentiert, sondern auch innerhalb der eigenen vier Wände. In einem besonders schönen Regal kommt das Lieblingspaar gut zur Geltung und besonders begeisterte Schuhliebhaber(innen) präsentieren die tollsten Modelle auch gerne hinter Glas.

Natürlich sollte man nicht unbedingt die Alltagstreter ausstellen, aber es gibt durchaus seltene Modelle, die Sammlerpotenzial haben.

Manche Schuhhersteller wie zum Beispiel Nike oder Adidas bringen beispielsweise Schuhe wie Sneaker in limitierten Auflagen auf den Markt und die Sammler, darunter durchaus viele Männer, stehen Schlange, um ein Paar zu ergattern. Keine Frage, dass diese High End Streetwear dann eher den Weg ins Regal oder sicher verstaut in den Schrank findet, als an den Füßen auf die Straße.

Wenn man niemals genug Schuhe haben kann und besondere Modelle nicht nur in Fernsehserien bestaunen möchte, dann kann man sich Schuhe inzwischen auch im Museum anschauen. Weltweit gibt es eine ganze Reihe davon und sicher findet sich dabei auch das eine oder andere besondere oder kuriose Exponat.