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Dein WestwingStehpult-Guide

Das wir heutzutage zu viel sitzen, ist eine allseits bekannte Tatsache. Und auch die wohlgemeinten Spaziergänge, Yoga-Kurse und Fitnessstudio-Besuche können nichts an den gelegentlichen Rückenschmerzen ändern. Eine ungewöhnliche Idee lässt deshalb seit neuestem die Stühle aus den Büros verschwinden: Das Stehpult.

Ein Stehpult im Büro?

Das hört sich erst einmal seltsam an. Schließlich kennt man das Stehpult eher von langwierigen politischen Abenden, wo es als Rednerpult dient. Das Stehpult hat jedoch eine gewisse Tradition als Tisch zum Arbeiten. Es machte schon immer dem Schreibtisch Konkurrenz und wurde von manchen besonders produktiven Personen anstelle der üblichen Schreibtisch-Stuhl-Kombination genutzt: Ernest Hemingway und Charles Dickens sollen am Stehpult stehend ihre Werke geschrieben haben und der Philosoph Sören Kierkegaard hatte sogar ganze sechs Stehpulte, zwischen denen er immer wieder hin und her wechselte.

Warum Stehpulte benutzen?

Wie man vermuten kann, haben Stehpulte viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Ein Stehpult verbessert jedoch auch die Arbeitsleistung. Anscheinend schont man am Stehpult nicht nur seinen Rücken, sondern hält auch seinen Kreislauf fit und beugt so Ermüdung und Konzentrationsproblemen vor. Nicht nur Herz-Kreislaufbeschwerden lassen sich durch ein Stehpult verringern, auch Übergewicht und Diabetes haben weniger Chancen. Wer den ganzen Tag im Stehen verbringt, anstatt zu sitzen verbraucht bis zu 1000 Kilokalorien mehr am Tag! Am Stehpult macht man also ganz sicher auch eine gute Figur!

Welches Stehpult kaufen?

Stehpulte sollten vor allem höhenverstellbar sein. Denn gerade, wenn mehrere Leute das Stehpulte benutzen, muss es eine Möglichkeit geben, das Stehpult absteigend oder aufsteigend an die Körpergröße anzupassen, sonst macht man ja wieder seinen Rücken krumm, wenn die Höhe nicht ein bequemes Stehen zulässt! Die Farbe und das Design können sich der übrigen Büroeinrichtung anpassen. Stehpulte gibt es aus Holz und Stahl oder Edelstahl, so fügen sie sich gut in das Büro ein. Je nachdem, für welche Arbeiten man die Stehpulte benutzen möchte, braucht es noch eine zusätzliche Ablage, wie bei einem Computertisch. Ein umgebauter Computerschrank gibt ohnehin ein veritables Stehpult ab. Auch ein Stehtisch oder ein Barhocker können diesem Zweck dienen. Zur Unterbringung von Zubehör, das sonst im Schreibtisch lagern würde, bietet sich ein Rollcontainer oder ein Sideboard an.

Ein Stehpult hat viele Vorteile und an seine Benutzung gewöhnt man sich ebenso, wie man sich als Kind an den Schreibtisch gewöhnen musste. Einen Versuch ist es wert!