Stütze

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Eine Stütze im Haushalt, das wünscht sich wohl jeder einmal. Aber eine Stütze im Haus – braucht man so etwas? Ja, finden wir, denn Stützen sind nicht nur schon immer traditionelle Elemente des Hausbaus gewesen, sondern sind auch im wahrsten Sinne des Wortes die Grundpfeiler der modernen Architektur!

Was andere Völker schon seit Jahrhunderten gemacht haben, hat die moderne Architektur seit ca. einem Jahrhundert für sich entdeckt: Die Stütze unter dem Haus, oder die Stütze als stabiles Element im Haus. So können Häuser nicht nur dort gebaut werden, wo es sonst nicht möglich wäre, sondern auch in einer Form, die sonst zu instabil wäre.

Die Stütze: Traditioneller Hausbau

Stützen können ein Haus stabilisieren und sind viel flexibler einsetzbar als Wände. Eine Stütze braucht keine gerade Fläche. Deshalb kam die Stütze unter dem Haus in verschiedenen Situationen zum Einsatz:

Bei Wasser: Manche Völker leben in enger Symbiose mit dem Wasser. Sie fischen dort und lassen ihre Boote ins Wasser. Das eigene Boot ist mindestens so wichtig wie das Haus. Ein Haus, das durch Pfeiler so im Wasser stehen kann, dass es direkt mit dem Boot verknüpft ist, kommt diesem Leben sehr entgegen. Außerdem kann man das Boot an der Stütze befestigen, sodass es nicht weggetrieben wird.

Bei Witterung: Auch in Regionen, in denen heftige Regenschauer Teile der Landschaft regelmäßig unter Wasser setzen, baut man sein Heim lieber auf Stützen. So ist man geschützt auf dem Trockenen, wenn das Wasser die Pfeiler hochkriecht. Da diese Träger außerdem wenig Angriffsfläche bieten und notfalls eine angeschlagene Stütze ersetzt werden kann, eignen sie sich perfekt für solche Herausforderungen.

Bei Erdbeben: Wenn die Erde bebt, gefährdet das Wände, die sich Bodenveränderungen nicht anpassen können und so schnell Risse bekommen. Eine Stütze kann dagegen die Bewegungen abfedern. Spezielle federnde Stützen werden deshalb dort eingesetzt, wo regelmäßig Erdbeben normale Bauten einstürzen lassen.

Bei unebenem Gelände: Wenn man ein Haus auf einem Hügel bauen will, bleibt einem oft nichts anderes übrig, als zuerst das Gelände zu begradigen. Das heißt: Tonnen von Erde abtragen, umziehen und befestigen. Alle, die schon einmal ein Haus gebaut haben, wissen, dass so etwas einen stolzen Preis hat und die meisten Bauten in den Ruin treibt, bevor sie überhaupt auf dem Boden standen! Stützen und Träger können diese Schwierigkeit einfach umgehen!

Bei Wanderung: Es gibt immer noch Nomaden auf der Welt, und sie können kaum ihre Hauswände mit auf Wanderung nehmen. Sie haben Zelte, deren fast einzige Stütze ein großer Pfahl oder Pfosten ist, der in der Mitte steht und alles andere trägt. Wenn man weiterzieht, kann man ihn zerlegen und einem Vieh auf den Rücken schnallen.

Stützen sind also unsere Möglichkeit, Häuser zu bauen, auch wenn es auf andere Weise unmöglich oder gefährlich wäre. Eine Stütze ist anpassungsfähig, belastbar, nimmt nicht viel Platz weg und ist langlebig, aus Metall, Stein, Stahl oder Beton, oder leicht ersetzbar, wie zum Beispiel Pfosten aus Holz.

Stütze der modernen Architektur

Zu Beginn des 20ten Jahrhunderts entwickelte sich die Bewegung des modernen Designs und der Architektur, heute oft nach seiner Heimstätte als „Bauhaus“ bezeichnet. Le Corbusier stellte damals seinen Fünf-Punkte-Plan einer neuen Architektur auf, und das erste und tragende Element war: Die Stütze! Die Stütze im modernen Bau erlaubt es, einen völlig anderen Look zu kreieren:

Open Plan: Anstatt einer ganzen Zimmerwand, kann eine einzelne Stütze das Gewicht der Decke tragen. Das erlaubt eine offene Raumaufteilung und weite Flächen, der Inbegriff modernen Interieurs.

Glasfronten: Wenn man keine Wände mehr benötigt, sondern eine Stütze hat, kann man an einer Seite des Hauses, oder sogar an mehreren, umfassende Fensterflächen einführen. Fenster können kein Gewicht tragen, aber mit einer Stütze in jeder Ecke müssen sie das auch nicht mehr.

Unterbrechungen: Ein typisches Haus ist rechteckig und solide, aber ein Haus mit Stützen muss nicht unbedingt wie ein Quader aussehen. Coole Einkerbungen, Überragende Stockwerke und ungewöhnliche Formen brechen das Haus in unterschiedliche Elemente, die alle mit Licht und Luft gefüllt werden können!

Die Schönheit moderner Architektur verlässt sich auf die Unterstützung der Träger, Pfeiler, Pfosten und Streben, die ohne diese robusten Stützen nicht möglich wäre.

Buchstützen

In der Innendekoration haben Stützen nicht viel zu sagen. Allerdings müssen auch manche unserer Besitztümer gestützt werden, damit sie ordentlich im Regal stehen. Aber wenn Sie jetzt an die lieblosen Metall-Winkel denken, die selbst am liebsten gar nicht gesehen werden möchten, liegen Sie falsch! Die neuen Stützen für Bücher zeigen sich als auffällige Deko-Figuren, die den Büchern erst den richtigen Rahmen geben. Warum neben den Büchern extra Buchstützen und extra Deko-Figuren haben, wenn man beides in einem haben kann? Egal, ob für Architektur oder Interior Design, Stützen werden nie verschwinden, solange wir ihre Unterstützung brauchen!

Stützen im Garten

Stützen kommen nicht nur im Haus oder beim Hausbau zum Einsatz: Auch im Garten sind Stützen unverzichtbar. Ambitionierte Hobbygärtner wissen es schon lange, aber da immer mehr Menschen gerne Ihr eigenes Obst und Gemüse anbauen, sind Stützen für diese Früchte der Natur immer mehr im Kommen. So benötigt zum Beispiel die empfindliche Tomatenpflanze eine Stütze, die sie vorm Abknicken schützt. Aber auch schwere Blumen, wie zum Beispiel die Hyazinthe, profitieren von einer Stütze, die Ihre ausgeprägte Blüte trägt. Mit einer Stütze geben Sie Ihren Pflanzen den Schutz, den Sie brauchen, um ungehindert wachsen zu können.

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