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Dein WestwingTV-Guide

Das TV – die Abkürzung für das englische Wort "television" – ist noch immer der Mittelpunkt vieler Wohnzimmer. Es ist nicht immer leicht, den Fernseher mit dem Rest der Einrichtung in Einklag zu bringen, gerade auch, weil die die große schwarze Kiste immer größer wird! Es braucht schon ein paar kluge Ideen, damit das eigene Wohnzimmer durch das TV nicht zu überfrachtet wirkt.

Oft bemüht man sich, das TV-Gerät aus dem Zentrum der Aufmerksamkeit zu entfernen, weil das soziale Miteinander mehr in den Vordergrund geraten soll. Wer es sich leisten kann, hat einen eigenen TV-Room, aber auch ein Beamer, der auf eine freie Wandfläche projiziert, ist dank der neuen Technik eine schöne und ansehnliche Alternative.

Das TV im Wohnzimmer

Wohin mit dem TV, wenn man sich ein Gerät voll mit neuester Technik angeschafft hat? Natürlich sollte man vorher ausmessen, ob die eigene Wohnzimmerwand dem riesigen Bildschirm auch gewachsen ist. Und wenn man vorhat, ein schweres Gerät an die Wand zu hängen, muss diese nicht nur die nötige Stabilität haben, sondern auch keine Leitungen hinter der beabsichtigen Bohrstelle aufweisen. Da außerdem die flachen Bildschirme nicht mehr über genügend Resonanzraum verfügen, um einen wirklich klingenden Ton von sich zu geben, lohnt es sich meist, in eine extra Soundanlage zu investieren und sein eigenes Heimkino realisieren.

Um die Wohnlichkeit dann wieder zurück ins Zimmer zu holen, kann man mit großen Standvasen, in die man ein paar schöne Zweige oder Palmblätter steckt, einen organischen Gegenakzent setzen. Viele Wohnwände integrieren den Fernseher stimmig in das Gesamtbild, oder bieten sogar Möglichkeiten, ihn bei Bedarf auch ganz hinter einer Verkleidung verschwinden zu lassen. So steht dem gemütlichen Heimkinoabend nichts mehr im Wege.

TV – moderne Technik hinter der Mattscheibe

Die Technologie hinter den ersten TV-Geräten nutzt die sogenannte Braunsche Röhre, bei der Elektronen beschleunigt und auf eine spezielle Oberfläche gelenkt werden, die beim Aufprall der Teilchen dann aufleuchtet. Die erste Idee für einen Fernsehgerät wurde schon 1886 von Paul Nipkow zum Patent angemeldet. Doch erst in den 1930er- bis 1940er-Jahren konnte die Technik so weiterentwickelt werden, dass die ersten Fernseher entstanden. Da die frühesten TV-Programme jedoch erst in den 1950er-Jahren richtig aktuell und praktikabel wurden, sah man vorher hauptsächlich im Kino fern. Mittlerweile ist die Technik des TV deutlich weiter, das Fernsehprogramm riesig und die Bildschirme immer flacher und breiter. Außerdem ist das Bild mit der Zeit immer farbiger und genauer geworden. Hier ein kleiner Überblick über die TV-Technik, die uns heute so viel Spaß direkt ins Wohnzimmer bringt.

LCD – kurz für „liquid crystal display“, was auf Deutsch Flüssigkristallanzeige heißt, sorgt in den meisten gängigen Flachbildschirmen für das bunte Bild. Die Bilderzeugung geschieht hier mithilfe von Kristallen, die polarisiertes Licht von einer Hintergrundbeleuchtung variabel durchlassen. LED- oder OLED-TV bezeichnet genauer die Art dieser Hintergrundbeleuchtung – es sind also Varianten der LCD-Technik. Ein großer Vorteil dieser Technik ist der vergleichsweise geringe Energiebedarf.

Plasma ist eigentlich ionisiertes Gas, das mithilfe von Leuchtstoffen selbst die Bilderzeugung generiert. Ein großer Vorteil von Plasmabildschirmen ist, dass sie selbstleuchtend sind, sie also keine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung benötigen. Plasma kann aufgrund dieser Eigenschaft auch echtes Schwarz wiedergeben und baut das Bild ohne Verzögerungen auf. Nachteilig ist aber der höhere Energieverbrauch des TV.

HDTV – kurz für „high definition television“ bedeutet, dass das TV-Gerät zu einer besonders hohen Bild-Auflösung fähig ist. Und mehr Bildpunkte pro Fläche machen ein schärferes Bild. Das flache TV-Gerät macht jedoch nicht jedes Bild automatisch zu einem hinreißenden Anblick: Damit die hohe Auflösung auf dem Bildschirm sichtbar wird, muss  das Programm auch entsprechend in hoher Auflösung gesendet und empfangen werden. Das geht entweder über entsprechende Receiver, oder über HD-fähige Bluray- oder DVD-Player.

3D – der neueste Trend heißt dreidimensionales Fernsehen. Damit kann man nicht nur Höhe und Breite des Bildes, sondern auch die Tiefe wahrnehmen: die dritte Dimension. Das Wahrnehmen des dreidimensionalen Raums entsteht dadurch, dass unsere zwei Augen unterschiedliche Bilder an das Gehirn liefern, weil sie ja an zwei unterschiedlichen Stellen sitzen; das Gehirn konstruiert dann aus den Differenzen den Raum. Kern der 3D-Technik für das TV ist also, jedem Auge ein unterschiedliches Bild zu senden. Das geht durch spezielle Brillen, oder aber auch mit Miniaturlinsen direkt im TV, die sich so auf das Gesicht des Zuschauers richten, dass er das Bild aus zwei verschiedenen Perspektiven sieht.

Egal, ob Nachrichten auf ZDF und ARD, ein Magazin auf RTL oder Pro7, eine Live-Übertragung auf Sky, Spielfilm, Krimiserie oder einer andere Sendung: Der Fernseher unterhält uns und bringt Eindrücke von überall her mitten in unser Wohnzimmer.