Vliestapete

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Dein WestwingVliestapete-Guide

Sie lieben Muster und Farben? Ihre Wände auch! Kahle, graue Wände waren gestern, denn schließlich möchte man es in den eigenen Räumen gemütlich haben und die richtige Wandgestaltung gehört einfach dazu. Den Wänden ein neues Gewand zu verleihen ist dabei einfacher, als die meisten denken, denn mit einer Vliestapete ist das tapezieren leichter als jemals zuvor.

Was für uns Pullover, Röcke und Kleider sind, das sind Tapeten für unsere Wände. Tapeten sind eine Wandbekleidung, die den Raum schmückt, die Akustik beeinflusst und ein Zimmer einfach wohnlich und behaglich macht. Das „Ankleiden“ der Wände war dabei noch nie so einfach wie es dank der Vliestapete heute ist, denn diese Tapetenart ermöglicht ein unkompliziertes und schnelles Tapezieren, das jede Wand im Handumdrehen in neuem Glanz erstrahlen lässt. Egal ob in Wohnzimmer, Küche, Bad, Schlafzimmer oder Gästezimmer, die passende Vliestapete gibt es für alle Räume und für jeden Geschmack.

Von der Höhlenmalerei zur Vliestapete – Wandschmuck im Wandel der Zeiten

Die Dekoration von Wänden hat von jeher einen hohen Stellenwert, egal ob mit Bildern, Fresken, Mosaiken oder Wandmalereien, seit Menschengedenken verzieren wir die Wände um uns herum. Das Wort Tapete kommt vom lateinischen Wort „tapetum“ und bedeutet eigentlich Decke beziehungsweise Teppich. Diese Wortbedeutung geht zurück auf die ursprünglichen Wandteppiche, die früher als Wandschmuck eingesetzt wurden. Da diese Art der Wanddekoration jedoch sehr teuer war, wurden bald preiswertere Tapeten aus Leder populär, zumal diese geprägt und mit Gold verziert werden konnten. Das Material für Tapeten entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte dann immer weiter über Wandbehänge aus wertvollen Stoffen wie Seide oder Brokat oder Tapeten aus Pergament bis hin zu Papiertapeten. In den letzten Jahren ist die Vliestapete immer beliebter geworden, denn neben einer großen Auswahl an verschiedenen Designs lässt sich diese Tapetenart auch besonders einfach verarbeiten.

Vliestapete – Farben, Bilder, Fotos, Muster, Materialkombinationen: Mit Vlies ist alles möglich

Es gibt nichts, was es nicht gibt! Speziell bei Vliestapete ist dieser Spruch mehr als passend, denn die Vliestapete kommt in unzähligen verschiedenen Designs daher, die keine Wünsche offen lassen. Die Grundlage einer Vliestapete bildet dabei immer ein Trägermaterial aus einem Kunstfaser-Vlies, das reißfest, formbeständig, stabil und auch feuchtigkeitsbeständig ist.

Fototapete, Bildtapete, Streifentapete, Mustertapete, Vliestapete in schlichtem Weiß oder allen anderen Farbnuancen des breiten Farbspektrums, der Optik einer Vliestapete sind keinerlei Grenzen gesetzt. Was immer man sich als Design für seine Wände wünscht, wird sich mit Sicherheit auch finden oder anfertigen lassen. Neben der Optik unterscheidet sich Vliestapete aber auch in ihrer Haptik, der Materialwahl und ihren damit verbundenen Eigenschaften. So gibt es unter anderem Vliestapete mit Struktur, Vliestapete mit metallischen Oberflächen und sogar abwaschbare Vinyltapeten, die besonders geeignet für die Anwendung in der Küche oder dem Badezimmer sind. Kein Wunder also, dass Vliestapete in den letzten Jahren in unzähligen Wohnungen Einzug gehalten hat.

Vliestapete richtig anbringen – fünf Tipps

Zum Anbringen der Vliestapete müssen die Wände richtig vorbereitet werden. Das bedeutet, dass alte Tapete in jedem Fall entfernt werden muss, bevor die neue Vliestapete angebracht werden kann. Größere Risse und Unebenheiten sollten idealerweise im Vorfeld ausgebessert und angepasst werden. Außerdem müssen, bevor es losgehen kann, die Fenster geschlossen und die Heizungen ausgedreht werden. Auch die Wand sollte, bevor die Vliestapete angebracht wird, trocken und frei von Staub, Dreck oder Spinnenfäden sein.

Im Gegensatz zu anderen Tapetenarten wird beim Tapezieren mit einer Vliestapete nicht die Tapete eingekleistert, sondern die Wand selbst. Dabei muss darauf geachtet werden, dass ein Tapetenkleister angerührt und verwendet wird, der für Vliestapete geeignet ist. In der Regel haben diese Kleister außerdem den Vorteil, dass sie so gut wie nicht tropfen und so einfach und sauber auf die Wände und auch die Decke aufgebracht werden können. Eine Einweichzeit wie bei anderen Tapetenarten entfällt bei der Vliestapete. Idealerweise sollte man nicht zu viel Tapetenkleister anrühren, denn dieser trocknet meist schon nach zwei Tagen ein und ist dann nicht mehr verwendbar. Sollen mehrere Räume tapeziert werden, empfiehlt es sich daher lieber nur die Menge anzurühren, die auch an einem Tag verwendet werden kann.

Sind die Wände eingekleistert, kann die Vliestapete angebracht werden, dabei sollte man nicht zu lange warten, damit der Kleister nicht trocken wird. Am besten ist es daher die Wand nicht gleich im Ganzen einzukleistern, sondern Stück für Stück. Optimale Ergebnisse bekommt man, wenn man die Tapetenbahnen vor dem Anbringen zuschneidet, allerdings kann man sich diesen Arbeitsschritt auch sparen und die Vliestapete direkt von der Rolle an die Wand bringen. In jedem Fall muss die Vliestapete dabei direkt an der Deckenkante angesetzt werden. Ist diese Kante schief sollte nach oben etwas Überstand gelassen werden, der dann entlang der Deckenkante beziehungsweise entlang eines Spachtels, eines Lineals oder sonstigen Hilfsmittels mit einem scharfen Cutter-Messer abgeschnitten wird. Auch nach unten sollte etwas Überstand bleiben, der dann ebenfalls entfernt wird.

Ist die Vliestapete an der Wand muss sie mit einer Gummirolle oder einer Tapezierbürste glatt gestrichen werden, damit sich keine Luftblasen oder Wellen bilden können. Diese Arbeitsschritte wiederholt man Bahn für Bahn, bis die Wand oder der Raum vollständig tapeziert sind. Überlappungen der einzelnen Bahnen sollten dabei vermieden werden.

Genauso einfach wie das Tapezieren der Wände ist auch das Anbringen von Vliestapete an der Decke, wofür man genau die gleichen Arbeitsschritte durchführt. Am besten lässt es sich aber über dem Kopf arbeiten, wenn man zu zweit ist, da in diesem Fall einer die Rolle beziehungsweise die Bahn halten kann, während der andere diese abrollt, festdrückt und glatt streicht.

Vliestapete streichen – Geht das?

Was heute klassisch weiß ist, kann ein paar Wochen später schon als langweilig und ideenlos empfunden werden, sodass man sich nach neuer Farbe sehnt. Passieren kann das immer – auch bei der Wandgestaltung. Mit Raufasertapete dekorierte Wände können einfach überstrichen werden, solange die Farbe über ausreichend Deckkraft verfügt, aber wie ist das bei Vliestapete? Kann diese auch einfach übermalt werden, wenn man sich an einer Farbe satt gesehen hat? Generell gilt: Ja, man kann auch Vliestapete streichen, allerdings muss dabei einiges beachtet werden, denn das ist gar nicht so einfach.

Zuerst sollte man prüfen, ob die Vliestapete an der eigenen Wand überhaupt geeignet ist, um Farbe darauf aufzubringen, denn es gibt Ausnahmen wie zum Beispiel Vinyltapten. Dann sollte man sich überlegen, ob es realistisch ist, dass die gewünschte neue Farbe den alten Farbton oder auch ein vorhandenes Muster tatsächlich überdeckt. Beispielsweise kann man mit Sicherheit aus einer mitternachtsblauen Vliestapete nur schwer oder gar nicht eine lindgrüne oder babyblaue machen, auch bei auffälligen Mustern ist es schwierig diese perfekt abzudecken. Häufig scheinen diese nach dem Trocknen oder bei einem ungünstigen Lichteinfall trotzdem durch.

Am besten ist es vor dem Streichen an einer verdeckten Stelle zu testen, wie die Tapete auf Farbe reagiert und wie die Farbe deckt. Außerdem sollte man in jedem Fall ausreichend Farbe kaufen, denn ein einzelner Anstrich wird bei dem Übermalen einer Vliestapete in der Regel nicht reichen. Bevor es losgehen kann, sollte zusätzlich noch überprüft werden, ob die Vliestapete noch überall gut an der Wand haftet, damit sie sich durch die Feuchtigkeit der frischen Farbe nicht von der Wand löst.

Mit der Angst vorm Tapezieren und den vielen Ausreden, die immer wieder aufkommen, wenn es an die Gestaltung der Wände geht, ist es dank der Vliestapete für immer vorbei. Gönnen Sie Ihren Wänden und Räumen ein neues Outfit und sich selbst damit einen Anblick, der jedes Auge zum Strahlen bringt.

Zubehör zum Tapezieren von Vliestapete

Fototapete, Raufasertapete und Vliestapete – das Tapezieren kommt wieder in Mode! Denn beim Gestalten der Räume zum Wohnen kann man mit Tapeten schöne Farben und Muster an die Wand bringen.

Zum Anbringen von Vliestapeten benötigen Sie folgende Utensilien:

  • Mindestens eine Bahn der gewählten Vliestapete
  • Kleister zum Anbringen von Vliestapeten
  • Pinsel zum Auftragen des Kleisters an der Wand
  • Tapetenbürste zum Glattstreichen der Vliestapete
  • Tapeziertisch zum Zuschneiden des Vliestapete

Gestalten Sie Ihre Wände mit Vliestapeten in Weiß, Beige, mit bunten Mustern oder einer einfachen Struktur-Tapete aus Vlies neu und erfreuen Sie sich an den Veränderungen! Denn nichts ist schöner, als die täglich genutzten Zimmer einmal neu zu gestalten und ihnen einen frischen Wind einzuhauchen.