Wand

Wand

Teilen

BEKANNT AUS
Sie wollen mehr erfahren? Entdecken Sie unseren Ratgeber

Dein WestwingWand-Guide

Wussten Sie, dass weder die opulente Couch, noch der Designer-Esszimmertisch, noch das nagelneue Boxspringbett das Wichtigste an ihrer Einrichtung sind? Nein? Dann denken Sie mal darüber nach, was mit ihren Räumen passieren würde, wenn die Wand plötzlich ein einem neuen Look daherkäme. Schon ein wenig Farbe und Deko kann die gesamte Wirkung des Interieurs komplett auf den Kopf stellen.

Umso wichtiger ist es, bei der Gestaltung der Wände vorher genau zu überlegen und die Farbgestaltung dann gekonnt umzusetzen. Denn wenn alles richtig gemacht wurde, werden andere Möbel und die übrige Deko richtig in Szene gesetzt und der Raum bekommt ein beeindruckendes und harmonisches Gesamtbild.

Wie soll die Wand aussehen?

WändeIm Falle einer Renovierung, oder einfach, wenn man beschlossen hat, dem eigenen Heim ein neues Gewand zu verleihen, sind bereits Möbel, Accessoires und Deko vorhanden, an die man die Wandfarbe natürlich anpassen muss. Aber wir haben die besten Informationen für Sie: Achten Sie darauf, dass nicht zu viele verschiedene Farben ins Spiel kommen! Notfalls muss man ein paar Stücke aussortieren und sich nach dem generell vorherrschenden Ton richten. Dann hat man mehrere Möglichkeiten:

• Denselben Ton wieder aufnehmen: Man hat im Zimmer bereits wunderschöne Dekokissen, eine teure Lampe, stylische Bilder oder Heimtextilien in der Lieblingsfarbe? Dann kann man sich überlegen, eine Wand in demselben Ton zu streichen, bzw. in Hell- oder Dunkelabstufungen der Farbe. Die Wiederholung gefällt dem Auge und betont die Schmuckstücke.

• Komplementärfarbe wählen: Eine andere Möglichkeit ist es, eine Farbe zu wählen, die im Farbschema komplementär zu dem vorherrschenden Ton steht. Auch hier darf die Farbe beliebig aufgehellt oder dunkel getönt werden, das Ergebnis ist das gleiche: Eine besonders kontrastreiche Hervorhebung der eigenen Einrichtung. Der klassische Gegensatz aus Schwarz und Weiß ist dabei für alle etwas, die den belebenden Effekt erzielen wollen, ohne zu viel Farbe auf die Wand zu bringen.

• Akzente setzen: Vorausgesetzt, die eigene Einrichtung fällt eher zurückhaltend aus und hält sich in neutralen Tönen wie Weiß, Grau, Schwarz oder Taupe, kann man jedem Raum einen richtigen Frischekick verpassen, wenn man eine einzelne Wand in einer auffälligen, kräftigen Farbe streicht.

• Raumwirkung erhöhen: Indem man bewusst helle oder dunkle Farben für die Decke oder eine einzelne Wand wählt, kann man kleine Zimmer größer wirken lassen oder aber einen großen Raum gemütlich strukturieren und akzentuieren. Bei niedrigen oder ungleichen Räumen lohnt es sich, die Decke in einem hellen Ton zu streichen und auch, ähnlich einer Stuckleiste, einen Streifen der Farbe auf den oberen Teil der Wände anzubringen.

Besonders für Kinder sind die Farben ihrer Wand im Kinderzimmer sehr wichtig und ein gutes Raumgefühl entscheidend. Deshalb macht neben der Lieblingsfarbe der Kinder auch ein schönes Wandtattoo das Wohnen im Kinderzimmer zum Genuss. Kindgerechte Motive wie Sport oder Tiere, Jahreszeitendeko für Winter oder Sommer sowie Namenszüge, mit denen die Kinder ihren Namen lesen lernen können kommen immer gut an.

Wie streicht man eine Wand?

Wenn man sich für die geeignete Farbgestaltung der Wand oder der Wände entschieden hat, kann es losgehen. Doch weil die beste Idee nicht funktioniert, wenn es an der Umsetzung hapert, geht man am besten wie der Fachmann vor:

• Planen: Berechnen Sie vorher, wie viel Farbe Sie für Ihre Wand benötigen. Meistens wird der Farbverbrauch pro Quadratmeter auf den Farbeimern angegeben. Auch das richtige Werkzeug wie Pinsel, Rollen, Abstreifgitter, Klebeband und Folie sollte zur Hand sein.

Abkleben: Bevor es losgeht, muss man alles, was nicht farbig werden soll, mit Folie und Malerkrepp abkleben: Fenster, Türen, die angrenzende Wand, Steckdosen, Möbel und den Boden.

• Vorbereiten: Wenn man andere Wände überstreicht, muss eventuell vorher die Tapete entfernt werden, die Leimfarbe abgewaschen, Risse und Unebenheiten ausgeglichen oder ein Voranstrich vorgenommen werden, damit sich die Wand gleichmäßig farbig streichen lässt.

• Farbe auftragen: Die Technik der Maler heißt „Nass in Nass“ streichen. Also sollte nie nasse Farbe an bereits getrocknete Areale auf der Wand angeschlossen werden, sonst gibt es womöglich Flecken. Deshalb erst die Ränder der Wand mit einem Malerpinsel bemalen, und dann in Bahnen erst vertikal, dann horizontal die Farbrolle abrollen. Dabei immer wieder ein Stück weit in die nasse Farbe reinmalen.

• Schritt für Schritt vorgehen: Damit beim Streichen nichts schief geht, sollte man nichts übereilen und Schritt für Schritt vorgehen. So vermeidet man Farbspritzer, Flecken und eine ungleiche Farbverteilung an der Wand, weil man den einen Teil der Wand zweimal übermalt hat, und den anderen nicht.

• Beenden: Wenn das Werk an der Wand vollbracht ist, sollte man die Farbe ordentlich aufräumen, die Werkzeuge reinigen und gut durchlüften, damit die Dämpfe aus der Farbe verfliegen können.

Was kommt danach?

Farben für stimmungsvolles Wohnen heißen zum Beispiel English Rose, Hot Red oder Winter Wheat. Die Preise unterscheiden sich je nach Angebot und Deckkraft der Farben. Viele Kunden schätzen höhere Preise, wenn sie dafür die Wand nur einmal streichen müssen. Auch, ob eine Foundation vorher auf die Wand aufgetragen werden muss, bestimmt die Qualität der Farbe. Ist man fertig damit, seine Wand farbig zu gestalten, kann man sie kreativ dekorieren.  Hierfür eignen sich andere Wände wie beispielsweise Leinwandbilder oder Pinnwände, schöne Spiegel, Bilder oder ein Wandtattoo.  Geheimtipp: Wer ein bisschen Glamour an seiner Wand vermisst, kann sich auch Stuckleisten kaufen und die einfach nachträglich an die Wand anbringen! Das gibt jedem Raum noch mehr Höhe und einen royalen Look!