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Ein Essbereich mit einer bunten Bilderwand

Hast Du Lust auf eine eigene Vernissage in Deinem Zuhause? Dann lass Dich von der Petersburger Hängung inspirieren und kreiere in Deinem Zuhause eine effektvolle Bildercollage!

Woher kommt die Petersburger Hängung?

Diese Variante der opulenten Bildaufhängung verdankt ihren Namen der berühmten Sankt Petersburger Eremitage. In dem heutigen Museum, dem ehemaligen Hauptsitz der russischen Zaren, sind in über 350 Sälen 60000 Kunstwerke ausgestellt. Diese sind alle besonders eng, zum Teil auch bis zur Decke, aneinander gereiht. So entstand der Begriff Petersburger Hängung. Im 18. Jahrhundert fand man diese Komposition der Gemälde aber auch in vielen Salons des Adels, deshalb wird sie auch oft Salonhängung genannt.

Bei der Petersburger Hängung zählte ursprünglich nicht unbedingt das einzelne Bild, sondern sollte die Vielfalt und Opulenz der Bilder überwältigen. Doch zeigt die bedeutendste Sammlung des russischen Kunstmuseums, dass es bei der Petersburger Hängung um viel mehr geht, als nur seinen eigenen Reichtum zu zeigen. Es ist die perfekte Möglichkeit, die Vielfalt der unterschiedlichsten Kunstwerke in einer gesamten Einheit zu präsentieren.

Was ist die Petersburger Hängung?

Die lockere Aufhängung verbirgt aber meist ein konsequentes Prinzip, dass sich durch alle Bilder hindurchzieht. Die auffällige Ähnlichkeit der Rahmen, die gleiche Größe der Bilder, ähnliche Farbkombinationen oder auch inhaltliche Gemeinsamkeiten erzeugen bei den Bildern untereinander dennoch eine gewisse Spannung, die durch die besondere Aufhängung zu einer Einheit verschmilzt wird. Die Schwierigkeit hinter der Petersburger Hängung liegt darin, die einzelnen Gemeinsamkeiten, auch wenn sie in unterschiedlichen Größen, Formen oder Rahmen dargestellt sind, in einer gemeinsamen Einheit darzustellen.

7 Tipps für die Petersburger Hängung für Zuhause

  1. Die geeignete Wand: am besten sind großflächige, hohe weiße Wände. Vorsicht: in einem kleinen Raum kann die Petersburger Hängung schnell überladen wirken!
  2. Die Klarheit der Aufhängung kann am besten durch eine waagrechte und eine etwas versetzte senkrechte Hilfslinie verdeutlicht werden. Wichtig: Die eng aneinander gereihten Bilder nicht zu streng an den Linien hängen, sondern das Muster auch brechen, sodass diese gewisse anmutige Leichtigkeit in der hauseigenen Galerie entsteht.
  3. Um den Charme der Petersburger Hängung zu perfektionieren, ist es am besten, man schafft eine Unter- oder Oberlinie, an der sich alle Kunstwerke orientieren – das verleiht dem opulenten Blickfang ein unbeschwertes Gleichgewicht, Ruhe und Ausgeglichenheit, um nicht chaotisch zu wirken.
  4. Bei den Bildern, die Du verwendest, hast Du grundsätzlich die freie Wahl. Als Faustregel gilt: Fotos, Bilder, die sich farblich unterstützen oder sogar einige Farbmuster wieder aufnehmen und den gleichen Stil beschreiben, passen genau so gut, wie mehrere Bilder mit Passepartout oder ovalen Rahmen – die Mischung macht’s!
  5. Verwende Rahmen, die gut miteinander harmonieren. Wer sich unsicher ist, wählt zum Beispiel ausschließlich weiße Rahmen in verschiedenen Größen. Aber es können auch Farben, Formen, etc. gemixt werden – Hauptsache, nichts sieht auffällig unharmonisch aus.
  6. Bei der Petersburger Hängung solltest Du nicht zu akribisch symmetrisch vorgehen. Also kein Gemälde in die Mitte hängen, das mit gleich vielen Bildern links und rechts umrahmt ist. Dieser Look soll Spaß machen und irgendwie unperfekt perfekt wirken, zufällig und losgelöst von symmetrischen Vorgaben.
  7. Habe keine Scheu, alles gut durchzumixen. Das großartige dabei: Man kann (fast) alles zusammen kombinieren.

Warum Petersburger Hängung?

Das Arrangieren von mehreren Bildern, Fotografien oder Kunstwerken mit Gemeinsamkeiten wie Farbe, Rahmen, Künstler oder auch Thematik drückt immer eine Vielfältigkeit und eine faszinierende Lebendigkeit aus. Durch die asymmetrische Anordnung werden automatisch interessante Kontraste untereinander geschaffen, die einen dazu verleiten nach Verbindungen zu suchen und eigene Geschichten aus den Beziehungen der Bilder zu kreieren.

Die besondere opulente Art der Petersburger Hängung verwandelt ein Zuhause im Handumdrehen in ein Kunstmuseum, wie die berühmte Eremitage. Unbeschwertheit, Lockerheit und natürlicher Charme treffen aufeinander und lassen das arrangierte und mühevoll kombinierte Chaos zum effektvollen und ebenso stilvollen Kunstschatz werden.