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Ein offener Wohn- und Essbereich mit Küche

Du möchtest Dein Zuhause optisch verändern und Dein Wohnen schöner gestalten? Dann ist eine Renovierung sicher genau das richtige Projekt für Dich. Mit den richtigen Ideen, Tipps und Anleitungen kannst Du bereits mit geringem Aufwand Dein Zuhause auffrischen, ohne Dich dabei in Unkosten stürzen zu müssen. Welche Anforderungen Du beachten musst, bei welchen Aufgaben Du auf jeden Fall einen Profi zu Rate ziehen solltest sowie vieles mehr, erfährst Du jetzt in unserem kleinen “Renovieren Ratgeber“. Wir wünschen Dir viel Spaß beim Lesen!

Renovieren, Sanieren, Modernisieren – Was ist der Unterschied?

Möchtest Du Dein Haus eher renovieren, sanieren oder doch modernisieren? Oft verwenden diese Begriffe in der Alltagssprache synonym verwendet. Wir bieten Dir deshalb einen kleinen Überblick, wie diese Bezeichnungen definiert sind.

Renovierung

Renovieren ist ein deutsches Verb und bedeutet laut Wörterbuch so viel wie verschönern oder erneuern. Der Schwerpunkt einer Renovierung liegt also ganz klar auf einer optischen Verbesserung. Es sollen Mängel, die durch die tägliche Nutzung entstehen, behoben werden. Eine Renovierung umfasst daher vor allem Schönheitsreparaturen: die Arbeiten sind nicht zwangsläufig nötig, verbessern aber das Wohngefühl. Als Eigenheimbesitzer kannst Du viele Renovierungsarbeiten selbst erledigen und musst dafür nicht unbedingt einen Handwerker engagieren.

Typische Beispiele für Renovierungsarbeiten sind:

  • Wände tapezieren
  • Fassade neu streichen
  • Bodenbelag erneuern

Sanierung

Mit Sanieren ist die baulich-technische Wiederherstellung eines Gebäudes gemeint. Hierbei wird durch einen Umbau oder teilweisen Abriss und Neubau Dein Zuhause umgestaltet und neuen Bedürfnissen angepasst. Anders als bei einer Renovierung ist der Anlass für eine Sanierung immer ein ernsthafter Mangel. Bei einer Sanierung benötigst Du somit definitiv zusätzliche externe Hilfe von Profis. Die Arbeiten sind häufig aufwendig und erfordern Fachwissen, Erfahrung und spezielles Werkzeug.

Typische Beispiele für Sanierungsmaßnahmen sind:

  • Schimmelentfernung
  • Keller trockenlegen
  • Undichtes Dach reparieren

Modernisierung

Eine Modernisierung kannst Du hingegen auch gerne selbst angehen. Hierbei ersetzt Du nämlich die nicht mehr zeitgemäße Ausstattung durch einen neuen, zeitgemäßen Look. Ein solches Projekt erhöht nicht nur den Lebensstandard, sondern steigert gleichzeitig auch den Nutzwert der Immobilie. Einige Modernisierungsmaßnahmen sind sogar gesetzlich vorgeschrieben – zum Beispiel für den Brandschutz.

Typische Beispiele für Modernisierungsmaßnahmen sind:

  • Dach oder Außenwände dämmen
  • Isolierglasfenster einsetzen
  • Moderne Heizung anschaffen

Mietwohnung renovieren: Diese Pflichten gelten

Während Eigenheimbesitzer ihren Wohnraum weitestgehend nach Belieben gestalten können, bist Du als Mieter oft ratlos. Die Antworten auf die am meisten gestellten Fragen findest Du deshalb hier.

1. Das Renovieren gut planen

Was soll mit der Renovierung erreicht werden? Bevor Du den Hammer schwingst, solltest Du Dir zunächst einen Plan für Deine Renovierung oder Modernisierung anfertigen. Überlege Dir die unterschiedlichen Ziele, die Du in den einzelnen Zimmern erreichen möchtest. Im Anschluss kannst Du Dir Schritt für Schritt notieren, welche Arbeiten erledigt werden müssen. So hast Du stets einen Überblick über all die Aufgaben, die noch bevorstehen.

Diese Fragen solltest Du Dir vor Deinem Projekt stellen: Überlege Dir zunächst, welche Räume einer Renovierung bedürfen beziehungsweise welche Du gerne verändern würdest. Handelt es sich rein um eine Wand oder den alten Boden oder sogar das ganze Zimmer? Macht es Sinn, in diesem Zuge energiesparende Maßnahmen wie eine Wärmedämmung zu berücksichtigen?

Auch finanziell solltest Du vor den Renovierungsarbeiten ein klares Budget festlegen und dieses auf die einzelnen Aufgaben aufteilen. Vielleicht lohnt es sich beispielsweise für einige Arbeiten den gleichen Handwerker zu beauftragen – das spart nicht nur Zeit, sondern auch Renovierungskosten.

Notiere vor allen Dingen das zur Verfügung stehende Budget. Hiermit steht und fällt das gesamte Renovierungsprojekt. Wenn Du wenige Bereiche umgestalten möchtest, oder das nötige Kleingeld beiseite hast, kann der Fachmann die Arbeiten übernehmen. In einigen Fällen, wie erforderlichen Abdichtungs- und Sanierungsmaßnahmen, ist dies unerlässlich. Solltest Du Freude am Heimwerken, ein begrenztes Budget haben oder rein dekorative Projekte planen, renoviere eigenständig.

Nun geht es ans Eingemachte! Deine Modernisierung steht vor der Tür und Du weißt gar nicht, wo Du anfangen sollst? Wir geben Dir einen kleinen Überblick über all die Aufgaben, die in den meisten Projekten anfallen.

2. Ideen, um die Wände zu renovieren

Ein Wohnzimmer mit einem Sofa in Beige und Wandfarbe in Dunkelgrün

Beginnen wir zunächst mit den Wänden. Bevor es an die Gestaltung geht, solltest Du hier zunächst eine ebenmäßige Grundlage schaffen. Im Anschluss sind folgende Aufgaben besonders beliebt:

  • Wände verputzen
  • Wand tapezieren
  • Streichen

Das Material – das brauchst Du für die Wand:

Das richtige Material ist essenziell, um erfolgreich Haus oder Wohnung zu renovieren. Bei Malerarbeiten überlegst Du, wie groß die Fläche ist, die Du streichen willst. Musst Du zusätzlich die Zimmerdecke streichen, so erfordert dies zusätzliches Material. Für die Wände benötigst Du große Rollen sowie kleine Pinsel für die Ecken, für die Decke eine Teleskopstange und eine standsichere Leiter. Abdeckfolie schützt Deine Böden und Klebeband Schalter sowie Anschlüsse, die in der Wand fest verarbeitet sind.

Die Vorbereitung für’s Werkeln:

Bevor Du mit dem Streichen beginnst, deckst Du Deine Böden mit Abdeckfolie oder Zeitungspapier sorgfältig ab. Wenn möglich, verschiebst Du Deine Möbel in einen anderen Raum, ansonsten schützt Du diese ebenfalls mit Folie. Stelle sicher, dass Farbe oder Fliesen sowie das zugehörige Material in ausreichender Menge bereitliegen. Ob Du nun streichst oder einen Boden verlegst – bereite den Untergrund vor! Befreie diesen von Schmutz oder losem Material und gleiche Unebenheiten aus.

3. Ideen, um Boden und Treppe zu renovieren

Einen Boden neu zu verlegen bedeutet in der Regel auch den alten loszuwerden. Soll der alte Wohnzimmerteppich ausgetauscht werden, musst Du ihn erstmal restlos entfernen, anstatt ihn einfach mit einer neuen Belagsschicht abzudecken. Überlege Dir im Anschluss, welcher Belag optimal für Dein Zuhause ist:

  • Textile Bodenbeläge (Teppichboden)
  • Bodenbeläge aus Holz
  • Bodenfliesen

Das Material – das brauchst Du für den Boden:

Möchtest Du Deine Böden renovieren, informiere Dich über Bodenbeläge. Bei Fliesen berücksichtige deren Abriebklasse. Im Bad und Wohnraum sind Fliesen einer geringeren Belastung ausgesetzt als beispielsweise in der Garage. Für das Verlegen neuer Fliesen muss der Boden mit einer Bodenausgleichmasse geebnet werden, speziell bei großen Fliesen fällt jede Unebenheit auf. Fliesenkleber, Fugenmittel und einberechnete Randfliesen dürfen auf Deiner Einkaufsliste nicht fehlen.

Tipps für eine erfolgreiche Bodenrenovierung:

Beim Fliesen trägst Du Fliesenkleber auf und legst die Fliesen in Parallel- oder Diagonalverlegung an. Verklebe und verfuge sie anschließend mit Fugenmörtel. In beiden Fällen gilt: Gib dem Ergebnis ausreichend Zeit zu trocknen.

4. Küche & Bad renovieren

Im besonderen Fokus von Renovierungsarbeiten stehen meist die Nutzräume Küche und Bad. Achte hier auf eine zeitlose Wahl bei Armaturen und Badmöbeln, die Dir auch in einigen Jahren noch gefallen werden. Wähle darüber hinaus qualitativ hochwertige Möbel. So sparst Du Dir zusätzliche Renovierungskosten in den kommenden Jahren. Schließlich verbringst Du viel Zeit in diesen beiden Räumen. Außerdem müssen sie extremeren Anforderungen standhalten, als es in anderen Räumen der Fall ist.

Zeitlose Accessoires für das Bad

Zeitlose Accessoires für die Küche


Wie Du alle weiteren Zimmer renovieren kannst, erfährst Du in unserem Artikel dazu! Ob Schlafzimmer renovieren, Wohnzimmer renovieren – wir beraten Dich!

5. Die Renovierung und Sanierung eines Altbaus

Wie Architektin Alexandra ihr Altbau-Haus renoviert hat, siehst Du im Video:

Ein Altbau strahlt stets eine besondere Atmosphäre aus. Kein Wunder, dass viele lieber ein älteres Haus renovieren als ein neues Haus zu bauen. Aber auch diese Entscheidung soll gut überlegt sein. Oftmals kostet eine solche Sanierung fast genauso viel wie der Bau einer neuen Immobilie.

Vor der Modernisierung eines Gebäudes solltest Du Dich deshalb zunächst einen genauen Überblick über alle anfallenden Arbeiten machen und gleichzeitig den zeitlichen und preislichen Wert schätzen. Oftmals sind alte Gebäude diesen Aufwand auf jeden Fall wert.

In einem Altbau ist meistens der Flur besonders groß und prächtig – Alle Tipps zum Thema Flur renovieren bekommst Du ebenfalls bei uns!

6. Die Renovierung eines Ferienhauses durch unseren Interior Design Service by Westwing Studio

Unser Interior Design Service by Westwing Studio hilft Dir gerne bei der Renovierung Deiner 4 Wände! Ob Haus, einzelne Bereiche oder ein Appartment: Du kannst den Service ganz leicht online buchen und wir melden uns bei Dir mit einem persönlichen Telefonat! Du erhältst ein persönlich auf Dich zugestimmtes 3D Raumkonzept und eine Shoppingliste, bei der Du nur noch auf Kaufen klicken musst. Wie unser Interior Design Service das Ferienhaus am Lago Maggiore renoviert hat, siehst Du hier in unserem Vorher-Nachher-Projekt:

Das Wohnzimmer: Vorher und Nachher

Das Esszimmer: Vorher und Nachher

Der Raum vorher

Das Render von Westwing Studio

Der finale Look

Das Schlafzimmer: Vorher und Nachher


7. Haus Renovierung Step by Step

1. Schritt zur Haus-Renovierung: Überblick verschaffen

Bevor die Renovierung beginnen kann, gibt es einiges zu tun. So solltest Du zunächst einen Plan für all die Arbeiten machen, die Du unbedingt erledigen möchtest. Setze auf folgende drei Regeln, dann wirst Du den vollen Überblick über die bevorstehende Haussanierung haben:

  1. Kein Baubeginn ohne fundierte Planung: Welche Zimmer benötigen eine Modernisierung und welche Bereiche in Deinem Zuhause sehen bereits jetzt perfekt aus? Mache Dir einen genauen Plan mit all den Ecken in Deinem Haus, die im Zuge der Renovierung ausgebessert werden müssen.
  2. Schadensbehebung hat immer Priorität: Probleme wie undichte Fenster oder tropfende Heizkörper sollten stets vor den kosmetischen Aufgaben erledigt werden. Denn erst mit einer gut funktionierenden Basis machen rein optische Haussanierungsarbeiten Sinn. Ein Innenausbau ist immerhin vergebene Liebesmüh, wenn die Wände für eine Rohrverlegung wieder aufgerissen werden müssen.
  3. Renovierungsarbeiten erfolgen von außen nach innen: Beginne zunächst mit den Projekten, die Du an der Fassade Deines Hauses vornehmen musst und arbeite Dich Stück für Stück in die Innenräume. So kannst Du sicherstellen, dass Du keine der Arbeiten doppelt erledigen musst.

2. Schritt: Den Zustand des Hauses analysieren

Bevor Du Dich also entscheiden kannst, ob Du Dein Haus nun sanieren oder renovieren möchtest, ist eine Bestandsaufnahme des derzeitigen Zustands Deiner Immobilie unbedingt notwendig.

Achte während Deines Rundgangs darauf, dass nicht alle Schäden und Mängel gleich auf den ersten Blick zu erkennen sind. Probleme wie ein undichtes Dach, ein beschädigter Fußboden oder Feuchtigkeit in Wänden und Decken erkennt auch ein Laie bei genauem Hinschauen sofort.

Hast Du Dir ein altes Haus gekauft, solltest Du aber auch die Wasserleitungen, die Heizungsanlage oder eventuelle Schäden unter Boden und Tapete prüfen lassen.

Fertige Dir nach Deiner Inspektion eine Liste mit all den Schäden an, die Du an Deinem Haus aus- oder verbessern möchtest. So hast Du sofort einen groben Überblick und kannst sowohl die Kosten als auch die Dauer Deiner Renovierung oder Sanierung besser einschätzen.

3. Schritt: Die Planung – was wird renoviert oder saniert?

Vorsicht: Einen Altbau komplett zu sanieren oder auch nur zu renovieren, lohnt sich meist nicht. Hier ist der Kauf eines Neubaus deutlich lukrativer. Achte also vor dem Start Deines Projekts genau auf die Finanzierung. Konzentriere Dich beispielsweise bei der Bestandsaufnahme auf folgende Aspekte:

  • Fenster, Türen, Böden
  • Dach
  • Sanitäranlagen
  • Dämmung, Isolierung und Mauerwerk
  • Heizungsanlage und Heizungstechnik
  • Maler- und Tapezierarbeiten
  • Elektrik

4. Schritt: Budget berechnen – welche Kosten kommen auf Dich zu?

Wie bereits angesprochen, solltest Du hier Baustelle für Baustelle die Kosten prüfen und beurteilen, ob eine Renovierung oder eine Sanierung zu bevorzugen ist. Lasse darüber hinaus die Kosten Deiner Haus-Renovierung schätzen und entscheide Dich erst im Anschluss, ob sich das Projekt in einem vertretbaren Preisrahmen befindet.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, anhand des Baujahres Deines Hauses eine grobe Schätzung der Renovierungskosten anzugeben. Natürlich können die Zahlen je nach Zustand der Immobilie stark von dieser Einschätzung abweichen, trotzdem handelt es sich hierbei um jahrelange Erfahrungswerte und Erhebungen:

Hausbau vor 1950: ca. 50 % des damaligen Kaufpreises
Hausbau zwischen 1950 und 1960: ca. 40 % des damaligen Kaufpreises
Hausbau zwischen 1960 und 1980: ca. 40 % bis 30 % des damaligen Kaufpreises
Hausbau zwischen 1980 und 1990: ca. 20 % des damaligen Kaufpreises
Hausbau von 1990 bis 2000: ca. 20 % – 10 % des damaligen Kaufpreises

Neben dem Baujahr gibt es noch andere Faktoren, die die Kosten Deiner Renovierung beeinflussen können. Dazu gehört:

  • Größe des Hauses und einzelner Teilbereiche
  • Anzahl und Umfang der Schäden und Baufälligkeit
  • Materialkosten
  • Planungskosten
  • Arbeitszeit und Arbeitskräfte
  • Beratung und Fachexpertisen

8. Praktische Heimwerker-Tipps zum Renovieren

Bevor Du nun Dein eigenes Projekt beginnst, geben wir Dir unsere Top 10 Tipps für eine Renovierung mit auf dem Weg. Wir wünschen Dir viel Spaß und Erfolg!

Untergrund prüfen

Untergrund prüfen: Achte vor dem Streichen von Wand oder Boden stets auf eine ebenmäßige Fläche.


Das Fliesen

Beginne das Fliesen stets in der Ecke und bestimme den Kantenüberstand mit einem Fliesenrest.


Tapeten mit Lichteinfall kleben

Tapeziere Decken immer mit dem Lichteinfall. So verlaufen die Nähte zum Licht und können keine Mini-Schatten bilden.


Stahlwolle

Verwende Stahlwolle für das Entfernen von Kratzern auf Lackoberflächen.


Farbmenge berechnen

So kannst Du Dir immer sicher sein, dass Du genug Farbe für die ganze Fläche haben wirst.


Qualität kaufen

Achte bei Silikon auf Qualität. So hält die Versiegelung um einiges länger.


Teppiche clever schneiden

Das Teppich Schneiden wird mit einem sogenannten Easy-Cut-Messer gleich viel einfacher.


Pinsel lagern

In einem Einweckglas mit Wasser lassen sich benutzte Pinsel über Nacht aufbewahren.


Richtig lackieren

Für eine ebenmäßige Oberfläche sprüh Deinen Lack zunächst vertikal, dann horizontal auf.


Einsprühen

Ein Nässeschutz-Spray verhindert Schimmel und Feuchtigkeit an unverfliesten Wänden in Küche und Bad.

9. Mietwohnung renovieren: Mieterrechte kennen

Solltest Du Deine Eigentumswohnung renovieren, sind die Verhältnisse geklärt: Du bist für Deine eigenen vier Wände aber auch die Renovierungskosten zuständig. Wie die Vorschriften jedoch bei einer Mietwohnung geregelt sind, ist gesetzlich nicht festgelegt. Ob Du nun das Streichen oder Renovieren beim Auszug übernehmen musst, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Folgende Aufgaben gehören jedoch zu sogenannten Schönheitsreparaturen, die Du als Mieter übernehmen musst:

Mit Schön­heits­reparaturen gemeint sind im Mietrecht das Tapezieren, Anstreichen und Kalken der Wände und Decken, das Streichen von Fußböden, Heizkörpern einschließ­lich Heizungs­rohren und das Streichen der Innentüren sowie der Fenster und Außentüren von innen. Verlangt die Klausel im Miet­vertrag mehr von den Mietern, ist sie unwirk­sam. Enthält ein Miet­vertrag keine Klauseln zu „Schön­heits­reparaturen“, können Mieterin oder Mieter ausziehen, ohne zu reno­vieren. Das Bürgerliche Gesetz­buch sieht in diesem Fall ihren Vermieter in der Pflicht. Die Instandhaltung ist seine Sache, solange nichts anderes wirk­sam vereinbart ist.

Stiftung Warentest

Alle anderen Arbeiten sind Sache des Vermieters. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Abschleifen und Versiegeln von Parkettboden
  • Erneuerung von zerschlissenem Teppichboden
  • Streichen der Fenster und der Außentür von außen
  • Reparaturen von Heizung, Sanitäranlagen und Elektroinstallation

Solltest Du Dich in Deiner Renovierungspflicht verletzt fühlen oder die im Mietvertrag veranschlagten Renovierungs-Pläne nicht akzeptieren, dann solltest Du Dich zusätzlich Informieren und alle Klauseln erneut mit der anderen Partei beratschlagen. So kannst Du auch beim nächsten Umzug direkt auf Deine Rechte als Mieter oder Vermieter beharren.

10. Nach der Renovierung: Die richtige Einrichtung finden

Das gröbste ist geschafft und Du kannst langsam ein Ende der Wohnungs-Renovierung erahnen? Dann wird es jetzt Zeit, sich über die neuen Möbel Gedanken zu machen. Mache Dir hierfür eine Liste mit all den Stücken, die Du benötigst. Erstelle Dir zudem ein Moodboard mit allen Modellen, die Du Dir in Deiner Wohnung gut vorstellen kannst. So siehst Du sehr schnell, ob alle Möbel zusammenpassen und Deinen stilistischen Vorstellungen entsprechen.

Kinder geplant? Wir haben auch schöne Kindermöbel:

Wir hoffen unsere Infos zum Thema Renovierung haben Dir weitergeholfen. Du willst Deinem Zuhause einen Frischen Look verpassen? Dann lass Dich von unserem Interior Design Service beraten. Klicke in unser Banner und vereinbare unverbindlich Deinen persönlichen Beratungsterim online.

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